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Aktuelles

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21.03.2018

1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei

Klischeefreie Berufsorientierung ist ein Gewinn für alle. Die erste Fachtagung der Initiative Klischeefrei findet am 12. und 13. Juni 2018 in Berlin statt und bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und aktiv in die Mitgestaltung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees einzubringen.

Wir leben in einer gleichberechtigten, modernen Gesellschaft. Dennoch wird die Berufs- und Studienwahl junger Menschen noch immer von Geschlechterklischees bestimmt. Das geschieht vor allem durch die Konzentration von Mädchen und Jungen auf geschlechtsstereotype Berufe. Dadurch schränken sie ihre beruflichen Möglichkeiten sowie persönlichen Potenziale ein. Auch der Wirtschaft gehen talentierte Fachkräfte verloren.

Die Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees greifen diese Herausforderung auf und setzen sich stark für eine klischeefreie Berufsorientierung ein.

Das Anliegen des breiten Bündnisses aus Bundes- und Länderministerien, der Bundesagentur für Arbeit, Sozialpartnern sowie Vertretungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis ist es, das Prinzip der geschlechterbewussten Berufs- und Studienwahlbegleitung in Deutschland als nationale Strategie zu verankern und alle am Berufswahlprozess Beteiligten dafür zu gewinnen und praxisorientiert zu unterstützen. Die Projekte Boys'Day und Girls'Day unterstützen die Initiative Klischeefrei.

Seien Sie dabei  am 12. und 13. Juni 2018 in Berlin!

Die erste Fachtagung der Initiative Klischeefrei bietet Ihnen am 12. und 13. Juni 2018 die Möglichkeit, sich mit unseren Partnerinnen und Partnern sowie Interessierten auszutauschen und sich aktiv in die Mitgestaltung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees einzubringen.

Am ersten Tag geht es nach einem Grußwort der Schirmherrin Elke Büdenbender und einer Gesprächsrunde mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Elke Büdenbender um die Frage, welchen Einfluss Geschlechterstereotype – von der Wiege bis zur Berufs- und Studienwahl – haben. Es folgt ein Praxisaustausch in fünf zielgruppenspezifischen Foren.

Der zweite Tag beleuchtet die Auswirkungen von Gendermarketing auf die Berufswahl. Im Anschluss werden im Podiumsgespräch die Herausforderungen einer klischeefreien Berufs- und Studienorientierung in der Praxis diskutiert. Ein abschließender Vortrag gibt einen Ausblick auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Zukunft. Der Tag wird mit einem kleinen Imbiss abgeschlossen.

Selbstverständlich gibt es für Sie an beiden Tagen ausreichend Raum und Zeit, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen oder sich auf der Hausmesse an ausgewählten Ständen über gute Praxisbeispiele zu informieren.

Wir freuen uns auf Sie und den Austausch mit Ihnen!

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet: #klischeefrei2018

Zur Anmeldung

Zum Programm (PDF)

Weitere Infos zur Initiative:

klischee-frei.de


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16.03.2018

Schweizer Weiterbildungsangebote

Die Fachstelle für Jungen- und Mädchenpädagogik, Projekte für Schulen JUMPPS aus der Schweiz hat ihre Broschüre mit Weiterbildungsangeboten für die geschlechtsbezogene Pädagogik mit Jungs und Mädchen herausgegeben.

Die Broschüre informiert über die Weiterbildungen der Fachstelle für das Jahr 2018.

Neben einigen wenigen bewährten Angeboten werden neue Kurse für die geschlechtsbezogene Pädagogik mit Jungs und Mädchen in Schulen für alle Jahrgangsstufen vorgestellt.


Zur Broschüre (PDF)

Weitere Infos: www.jumpps.ch


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16.03.2018

Bundesforum Männer zum Equal Pay Day am 18. März – Was Männer davon haben

Das Bundesforum Männer, Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e. V., hat eine Pressemeldung zum Equal Pay Day am 18. März 2018 herausgegeben.

„Equal Pay ist nicht nur eine Frage der Solidarität mit Frauen, sondern der grundlegenden gesellschaftlichen Geschlechtergerechtigkeit“, erklärt Martin Rosowski, Vorsitzender des Bundesforum Männer. „Die gleiche Entlohnung für gleichwertige Tätigkeiten muss eine Selbstverständlichkeit sein“, so Rosowski weiter. Aus Sicht des Bundesforum Männer birgt Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen gerade auch für Männer viele Chancen:

Mehr Partnerschaftlichkeit

Die Schließung des Gender Pay Gap ist notwendig, um Männer von der gesellschaftlich zugewiesenen Haupternährerrolle zu entlasten. Gleiche Verwirklichungschancen für alle Geschlechter erfordern den Abbau von strukturellen Benachteiligungen. Erst gleiche Einkommensverhältnisse von Frauen und Männern  eröffnen die Chance, sich auf Augenhöhe und partnerschaftlich über die Arbeitsteilung in der Partnerschaft und Familie zu verständigen.

Mehr Zeit für Kinder und Familie

Viele Väter wollen nicht mehr ausschließlich „Familienernährer“ sein, sondern aktiv ihre Kinder begleiten. Equal Pay ermöglicht Männern, mehr Sorgearbeit zu übernehmen und die Verantwortung für Familieneinkommen und Familienarbeit aufzuteilen. Sorgearbeit kann so zu einem selbstverständlichen Element in weiblichen wie männlichen Lebens- und Erwerbsverläufen werden.

Mehr Selbstverwirklichung

Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen ist auch die Chance, tradierte Rollenbilder und Erwartungen hinter sich zu lassen – sei es beruflich oder privat. Mit Equal Pay können unterschiedliche Lebensentwürfe  und Familienmodelle entstehen und gelebt werden. Für Jungen und Männer eröffnet sich die Möglichkeit, ihre Berufswahl und ihr Berufsleben jenseits von Rollenklischees und „typischen“ Männer- oder Frauenberufen zu gestalten.

Mehr Unabhängigkeit

Finanzielle Unabhängigkeit von Frauen bis in die Alterssicherung hinein wirkt sich auch auf Männer aus, denn sie sind weniger als „Versorger“ gefordert. Damit diese Unabhängigkeit für beide Geschlechter aber auch tatsächlich funktioniert, ist es notwendig, dass sich die Erwerbsarbeitszeiten von Männern und Frauen angleichen sowie gesellschaftlich relevante Berufe in Erziehung und Pflege finanziell aufgewertet und unbezahlte Sorgearbeit in der Alterssicherung systematischer honoriert werden.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ist als Träger des Projekts Boys'Day | Neue Wege für Jungs Mitglied im Bundesforum Männer.

Weitere Infos: bundesforum-maenner.de


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16.03.2018

Neuerscheinung: Wie Jungen Schule schaffen

Der Pädagoge und Geschlechterforscher Reinhard Winter hat ein Buch zum Thema "Jungen und Schule" herausgegeben.

Null Bock aufs Lernen, schon wieder eine schlechte Note oder Stress mit der Lehrerin... Dieses Buch soll Eltern Mut machen und mithelfen, dass ihre Jungen in der Schule klarkommen und sogar gerne hingehen.

Der Autor zeigt dabei auf, wie Mütter und Väter Haltung, Motivation und Lernverhalten ihrer Söhne positiv beeinflussen, ihr Selbstvertrauen stärken und ihrem Bewegungsdrang Raum geben können. Darüber hinaus gibt Winter zahlreiche Anregungen, wie Eltern sich im Austausch mit Lehrekräften und anderen Eltern dafür einsetzen können, dass es ihren Söhnen gut geht.

Reinhard Winter
Wie Jungen Schule schaffen
Ein Ratgeber für Eltern. Mit Online-Materialien
304 Seiten
ISBN:978-3-407-86514-4


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14.03.2018

Pädagogisches Arbeit mit Poetry-Slam-Videos

MeinTestgelände stellt in der neuen Rubrik "Poetry Slam" das pädagogische Arbeiten mit dieser Kunstform vor.

In dem Handout werden verschiedene Videos, u. a. zum Thema "Männlichkeiten" vorgestellt und Tipps zu methodischem Arbeiten mit den Poetry Slams gegeben.

Zum Handout (PDF):

bag-jungenarbeit.de