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Aktuelles

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22.02.2017

Noch zwei Monate bis zum Girls’Day und Boys’Day: Schon 87.000 Plätze für Mädchen und Jungen

Am 27. April 2017 ist wieder Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und Boys’Day – Jungen-Zukunftstag. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 erkunden Berufe und Studienfächer, in denen das jeweils eigene Geschlecht noch unterrepräsentiert ist.

Unternehmen, Einrichtungen, Institutionen und Betriebe können ihre Angebote für Mädchen bzw. Jungen am Aktionstag auf den Webseiten www.girls-day.de und www.boys-day.de im Radar eintragen. Bis jetzt stehen schon 87.000 Plätze für die Jugendlichen zur Verfügung, über 67.000 für Mädchen und fast 20.000 für Jungen.

Auch wenn Mädchen und Jungen heute in einer sich rasant verändernden Gesellschaft mit vielen technischen Fortschritten aufwachsen, halten sie in Sachen Berufswahl häufig an Traditionen fest. Mehr als die Hälfte der Mädchen entscheidet sich für einen von nur zehn dualen Ausbildungsberufen – obwohl es 330 gibt. Bei den Jungen wählt mehr als die Hälfte einen von lediglich 20 Berufen.

Die Aktionstage sind ein wichtiger Baustein in der geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl. Rund ein Drittel der Unternehmen, die mehrfach am Girls’Day aktiv waren, haben mittlerweile Bewerbungen von ihren ehemaligen Girls’Day-Teilnehmerinnen erhalten. 20 Prozent der Einrichtungen und Unternehmen, die mehrmals beim Boys’Day mitgemacht haben, erhalten Bewerbungen von ehemaligen Boys’Day-Teilnehmern.

Angebot eintragen und finden unter www.girls-day.de/radar oder www.boys-day.de/radar


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21.02.2017

Neue Väter und verunsicherte Männer – Männlichkeit in geschlechtersoziologischer Perspektive

Das sozialwissenschaftliches Nachrichtenportal Soziopolis hat ein Interview veröffentlicht, in dem der Soziologe und Erziehungswissenschaftler Michael Meuser über den Wandel von Männlichkeit spricht.

Neben der Frage nach einer vermeintlichen oder tatsächlichen Krise der Männlichkeit geht es u. a. um Vaterschaft, Elternzeit und hegemoniale Männlichkeit.
 

Zum Interview:

www.soziopolis.de


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20.02.2017

E-Learning mit der Plattform gender-login

In einem 4 -6 stündigen E-Learning-Grundkurs bietet die Fachstelle Gender NRW (FUMA) anregende, kurzweilige und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu den folgenden Fragestellungen:

  • Wozu braucht es eigentlich eine geschlechtergerechte Sprache?
  • Sind Jungen mutiger als Mädchen und spielen Mädchen tatsächlich lieber mit Puppen?
  • Gibt es mehr als zwei Geschlechter und warum kann die Frage „Woher kommst du?“ auf Menschen verletzend wirken?

Für den Besuch von Fortbildungen bleibt im beruflichen Alltag immer weniger Zeit. Damit Fachkräfte und weitere Interessierte gender- und differenzsensible Themen für ihre eigene Arbeit entdecken, bearbeiten und diskutieren können, hat die FUMA Fachstelle Gender NRW die Online-Plattform gender_login entwickelt. Dadurch ist es den Teilnehmenden möglich, räumlich und zeitlich unabhängig durch die Bearbeitung arbeitsplatzbezogener Aufgaben Qualifizierungsnachweise zu erhalten. Dabei erhalten sie einen individuelleren Zugang zu den Inhalten als bisher möglich war.

Zur Online-Plattform:

www.gender-login.de


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17.02.2017

208 Netzwerkpartner

Wir freuen uns, die gemeinnützige Organisation BoysToMen im Netzwerk von Neue Wege für Jungs begrüßen zu dürfen.

Jungen zwischen 12 und 17 Jahren werden durch Mentoren beim Übergang zum "Mann-Werden" zu begleiten. Mehr zum Netzwerkpartner BoysToMen Mentoring

Damit zählt das Netzwerk 208 Partnerinnen und Partner. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Weitere Infos zum bundesweiten Netzwerk

BoysToMen in der Gute-Beispiele-Datenbank


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16.02.2017

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt – Faktenblatt online

Die Erwerbstätigkeit von Frauen nimmt stark zu. Dennoch gibt es am Arbeitsmarkt nach wie vor große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wie stark traditionelle Rollenbilder den beruflichen Werdegang von Frauen und Männern beeinflussen, zeigt ein neues Faktenblatt, das aktuell auf dem Webportal klischee-frei.de veröffentlicht wurde.

Klischee-frei.de ist das Webportal der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl. Es richtet sich an alle am Berufswahlprozess Beteiligten, die sich für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl einsetzen möchten. Neben Anregungen und Beispielen Guter Praxis werden regelmäßig Faktenblätter zu unterschiedlichen Themenbereichen, Praktische Arbeitshilfen und Veranstaltungstipps dort bereitgestellt.

Zum aktuellen Faktenblatt:

Seit 2005 ist die Erwerbstätigenquote der Männer von 71,2 auf 77,7 Prozent gestiegen, die der Frauen sogar von 59,5 auf 69,8 Prozent. Zugleich ist die Lücke zwischen den Geschlechtern von 11,7 auf 7,9 Prozent geschrumpft.

Doch es gibt nach wie vor große Unterschiede in den Erwerbs- und Arbeitszeitmustern von Frauen und Männern. Das Faktenblatt "Frauen und Männer am Arbeitsmarkt" verrät, welche Differenzen zwischen den Geschlechtern in dieser Hinsicht bestehen.

  Zum Faktenblatt Frauen und Männer am Arbeitsmarkt

etzt Kooperationspartnerin oder -partner der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl werden! Infos zum Mitmachen unter: www.klischee-frei.de

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.  übernimmt gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die  Rolle der Servicestelle der Nationalen Kooperationen zur  geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl mit dem Webportal klischee-frei.de