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Aktuelles

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03.07.2017

Statistikportal Hochschulen NRW – aktuellste geschlechterbezogene Daten online

Das Statistikportal der KoFo Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW – Projekt Gender-Report – ist aktualisiert:

Es enthält nun alle geschlechterbezogenen Hochschuldaten für NRW bis einschließlich 2015. Damit ist das Portal auf dem aktuellsten Stand.
Neu ist, dass sämtliche Daten ab dem Jahr 2000 auf die geänderte Fächergruppensystematik der amtlichen Statistik abgestimmt sind, die ab 2015 greift. Dadurch sind die Daten auch im Längsschnitt noch vergleichbar.

Außerdem sind die Hochschulleitungs-Gremien bis zum Jahr 2017 abrufbar.

Das Statistikportal ist ein Angebot der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung. Es stellt geschlechterbezogene Daten zu Qualifizierung und Beschäftigung an den Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW bereit und macht sie in einfacher Form zugänglich. Das Angebot richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Gleichstellung, Wissenschaft, Hochschul- und Geschlechterforschung und andere Interessierte.

Zum Statistikportal: www.genderreport-hochschulen.nrw.de

Zu den Änderungen der Fächergruppensystematik

Aufgrund der großen Nachfrage war die erste Auflage des Gender-Reports 2016 schnell vergriffen. Nun liegt die zweite Auflage vor und kann kostenlos bestellt werden:  Zur Bestellung


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03.07.2017

Bilderbücher: Alles nur Klischee?

Bilderbücher vermitteln Kindern Werte und Normen, auch über die ­Geschlechter. Das didacta Magazin für den Elementarbereich – Meine Kita – hat Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die Bilder­bücher auf ihre Gendersensibilität geprüft hat.

Zentrale Ergebnisse der Bilderbuch-Analyse:

  • Von den 6.117 analysierten Figuren konnten 53 Prozent als weiblich identifiziert werden, 47 Prozent als männlich. Auch bei der Analyse der handlungsleitenden Figuren zeigt sich, dass entgegen älterer Studien, in 44 Prozent der untersuchten Bücher eine weibliche Figur durch die Geschichte führt.
  • Frauenbild: Die Darstellung von weiblichen Figuren folgt optisch klaren Stereotypen, so dominieren bei der Farbgebung der Kleidung Rottöne. Ebenso zeigen sich Stereotype im Verhalten und bei der Beschreibung von Gefühlen. Dem Geschlechterklischee entsprechend, werden Frauen und Mädchen als eher ängstlich und emotional dargestellt. Man sieht sie zudem achtmal häufiger im Haushalt als im Beruf und öfter in Beziehung mit anderen Figuren.
  • Männerbild: Männliche Figuren entsprechen optisch ebenfalls klaren Genderrollen, sie tragen fast immer kurzes Haar und kleiden sich in Blau- oder Grüntönen. Interessant ist das Ergebnis, dass Männer und Jungen in etwa genauso häufig mutig und ängstlich dargestellt werden. Es zeigen sich somit erste Brüche mit stereotypen Männerbildern, die besagen, dass diese keine oder nur wenig Emotionen zeigen dürfen. Trotz dieser positiven Feststellung werden Männer selten bei fürsorglichen und haushaltsnahen Tätigkeiten abgebildet. Dieser Bereich wird nach wie vor primär weiblichen Figuren zugeschrieben.

Weitere Ergbnisse unter: www.bildungsklick.de

Quelle:
Meine Kita – Das didacta Magazin für den Elementarbereich, Ausgabe 2/2017, S. 18-21, www.meinekitaclub.de.


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29.06.2017

Genderfachtag: Geschlechtergerechtigkeit in der Schule

Am 28. September 2017 veranstaltet die Bezirksregierung Detmold den Genderfachtag zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit in der Schule – eine Herausforderung für die pädagogische Praxis“.

Eine geschlechtersensible, individuelle Förderung kann dazu beitragen, Mädchen und Jungen gemäß ihrer Fähigkeiten zu fördern und sie in die Lage zu versetzen, aus einer Vielfalt von Rollengestaltungen ihren individuellen Lebensentwurf auszuwählen.

Der Genderfachtag soll verschiedene Perspektiven aus der Wissenschaft und der pädagogischen Praxis bündeln und Impulse zur Umsetzung in der Schule und anderen pädagogischen Bereichen geben.

Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent von Boys’Day | Neue Wege für Jungs leitet einen Workshop zum Thema „Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl für Jungen“.

Anmeldungen über:
angela.tewes@brdt.nrw.de
oder
ursula.schramm@brdt.nrw.de

www.bezreg-detmold.nrw.de


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21.06.2017

Fachkonferenz „Digitale Agenda für eine lebensWerte Gesellschaft“

Wie stellen wir uns eine lebenswerte Gesellschaft im digitalen Zeitalter vor und wie können wir sie aktiv mitgestalten? Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend möchte diese und weitere Fragen auf einer Fachkonferenz 29. Juni in Berlin diskutieren.

Unter der Überschrift „Digitale Agenda für eine lebensWerte Gesellschaft“ werden in unterschiedlichen thematischen Workshops die gesellschaftspolitischen Aspekte der Digitalisierung beleuchtet und in Gesprächsrunden mit Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Verbänden, Initiativen und dem Ehrenamt erörtert.

Romy Stühmeier (Projektleitung Boys'Day | Neue Wege für Jungs) wird im Workshop „Digitale Beteiligung & Teilhabe: Demokratie geht nur mit Allen!“ einen Impuls geben zu den Leitfragen:
 

  • Was bedeutet digitale Teilhabe für Mädchen und Frauen?
  • Wie können unterschiedliche Zielgruppen wie Mädchen/Frauen/Migrantinnen angesprochen und zur digitalen Teilhabe bewegt werden?
  • Wie können dabei insbesondere Genderstereotype und Sexismus verhindert werden?

In einer der sieben „Lunch Sessions“ wird sie außerdem beim Schwerpunkt „Gleichstellung und Empowerment durch das Netz“ den Girls’Day vorstellen.

bmfsfj-veranstaltungen.bafza.de


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21.06.2017

KiKA LIVE - Vertretungsstunde XXL zum Thema Mädchen und Jungs

In dieser Folge unterrichten u. a. Ralph von „Wissen macht Ah!“ und Clarissa vom „Kummerkasten“ in der Klasse 6 der Katholischen Schule Altona Biologie. Es geht unter anderem um die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen...

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