Zum Hauptmenü Zum Inhalt

Aktuelles

1

15.02.2017

Stellenausschreibungen der FUMA Fachstelle Gender NRW

Die FUMA Fachstelle NRW hat mehrere Stellen in den Bereichen E-Learning, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit/Social Media ausgeschrieben.

Weitere Infos und die genauen Stellenprofile auf der Website:

www.gender-nrw.de/


2

10.02.2017

Dokumentation der Fachtagung "Digitale Jungenarbeit"

Im November 2016 hat die Konferenz in Köln stattgefunden. Sie wurde von der LAG Jungenarbeit NRW in Kooperation mit dem LVR-Landesjugendamt und dem Paritätischen Jugendwerk NRW durchgeführt.

Die Video-Dokumentation steht nun zur auf youTube zur Verfügung:

Dokumentation der Tagung

Vortrag von Torben Kohring


3

09.02.2017

BIBB Analyse: Pflege- und Gesundheitspersonal wird knapper

Setzen sich die derzeitigen Trends am Arbeitsmarkt fort, könnte es in Zukunft zu einem flächendeckenden Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen ohne Approbation kommen, so die Ergebnisse einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Im Jahr 2035 würde der Arbeitskräftebedarf der Berechnung zufolge das Angebot um rund 270.000 Personen übersteigen, unter anderem aufgrund einer vergleichsweise schwachen Lohnentwicklung in diesem Berufsfeld und des stetigen Anstiegs der Nachfrage nach Pflege- und Gesundheitsleistungen. 

Für das Berufsfeld "Pflege- und Gesundheitsberufe ohne Approbation" bedeutet das, dass schon in absehbarer Zeit weder genug Fachkräfte noch ausreichend Fachfremde für die Deckung des Fachkräftebedarfs zur Verfügung stehen werden. Dieser Engpass würde selbst durch längere Arbeitszeiten nicht gelöst werden können, da die Arbeitskapazitäten auch nach Stunden voll ausgeschöpft wären.

Um dieses Berufsfeld attraktiv zu gestalten spielt laut BIBB-Analyse nicht zuletzt die Vergütung für die Beschäftigten neben mehr Anerkennung und einer verbesserten Work-Life-Balance eine Rolle.

Der Boys’Day und die Pflegeberufe

Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, in ihrem Statement auf der Boys'Day-Website: "Pflege ist ein schöner und spannender Beruf mit interessanten Perspektiven. Zwischen A wie Ambulanter Pflegedienst und Z wie Zentrale Notaufnahme bieten sich vielfältige Arbeitsfelder und Karrierewege. Wir wollen, dass mehr Jungen und junge Männer diesen Beruf kennenlernen und für sich als Berufsoption in Betracht ziehen. Deshalb sind wir aktiv als Bündnispartner und unterstützen den Boys’Day."

Am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag lernen Jungen Berufe kennen, in denen bislang überwiegend Frauen tätig sind. Dazu gehören auch Pflege- und Gesundheitsberufe. Der nächste Boys’Day findet am 27. April 2017 statt.

Pressemitteilung und weitere Infos zur BIBB-Analyse:

www.bibb.de

Weitere Infos zum Boys’Day:

www.boys-day.de


4

08.02.2017

Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen für Männer und Frauen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erläutert in einem Kurzpapier die Substituierbarkeitspotentiale nach Geschlecht durch Digitalisierung der Arbeitswelt. 

Die Digitalisierung wird auch unsere Arbeitswelt verändern, mit unterschiedlichen Folgen für einzelne Berufe. Es ist dabei umstritten, ob die Digitalisierung insgsamt zu einem Beschäftigungsabbau oder -aufbau führen wird.

Da Männer und Frauen sich unterschiedlich auf Berufe verteilen, werden sie auch unterschiedlich von den Substituierbarkeitspotenzialen betroffen sein. Insbesondere Berufe in der Industrieproduktion sowie Helfer-und Fachkraftberufe weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Männer arbeiten im Vergleich zu Frauen deutlich häufiger in der Industrieproduktion. Diese Berufe sind stark von der Digitalisierung betroffen.

Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt zu bestimmen, hat das IAB die Anteile der Tätigkeiten berechnet, die innerhalb eines Berufs durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten.

Weitere Infos und das Kurzpapier:

gender.verdi.de


5

03.02.2017

Stellungnahme der Bundesregierung: Jugend ermöglichen!

Die Bundesregierung nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zum 15. Kinder- und Jugendbericht, der erstmals mit begleitender Jugendbroschüre erscheint:

Die Bundesregierung ist davon überzeugt, dass das Jugend- und junge Erwachsenenalter eine eigenständige Lebensphase mit besonderen Herausforderungen ist. Daraus leitet sich der Anspruch einer Eigenständigen Jugendpolitik ab.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erklärt: „Der Bericht bestätigt unser Verständnis von Jugendpolitik. Sie muss sich an zwei Maßstäben orientieren: An Interessen und Bedürfnissen der Jugend selbst und am Zusammenwirken aller Akteure für eine jugendgerechte Gesellschaft.“

Der 15. Kinder- und Jugendbericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsent-wicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ wurde von einer unabhängige Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, dem Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI), im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.

Der Bericht zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltags Jugendlicher und junger Erwachsener. So wird „Jung sein heute“ durch den demografischen Wandel und unsere Migrationsgesellschaft bestimmt, ebenso wie durch (ungleiche) sozioökonomische Rahmenbedingungen und die Einbettung in Bildung, Ausbildung und Beschäftigung. 

Betrachtet wurden auch Familienbeziehungen, Gleichaltrigen- und Paarbeziehungen sowie Jugendkulturen und -szenen. Darüber hinaus analysiert der Bericht das Verhältnis von Jugend zu Politik und Religion, zu Gegenwart und Zukunft – bei regional unterschiedlichen Rahmenbedingungen und im Kontext von Mobilität, Digitalisierung und Globalisierung.

Ein ganzes Kapitel ist dem digital-vernetzten Leben Jugendlicher gewidmet. Darüber hinaus zieht der 15. Kinder- und Jugendbericht auch eine Zwischenbilanz zur Ganztagsschule aus der Jugendperspektive und analysiert die Situation und die Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der sozialen Dienste im gesellschaftlichen Wandel.

Der 15. Kinder- und Jugendbericht formuliert ein eindrückliches Plädoyer für eine neue Jugendorientierung in Politik und Gesellschaft. Prof. Dr. Thomas Rauschenbach unterstreicht die gesellschaftliche Verantwortung gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen: „Jugend wird meist als individuelle Aufgabe betrachtet: Jeder Jugendliche muss sein Aufwachsen eigenständig bewältigen. Der 15. Kinder- und Jugendbericht weist darauf hin, dass diese Sichtweise zu kurz greift. Denn es gibt einen gesellschaftlichen Rahmen, in dem Jugendliche aufwachsen. Den sollten wir genauer betrachten und möglicherweise auch verändern. Das ist eine Aufgabe für die Politik, für die Kinder- und Jugendhilfe, für Bildungseinrichtungen und viele andere.“

In den Jugendbericht sind auch erstmals unmittelbar Sichtweisen junger Menschen eingeflossen. Ein zehnköpfiges Redaktionsteam der Jugendpresse Deutschland hat außerdem ergänzend zum Bericht eine Jugendbroschüre erstellt, die zentrale Themen aus der Sicht der Jungredakteure aufbereitet.

Den 15. Kinder- und Jugendbericht mit der Stellungnahme der Bundesregierung finden Sie unter www.bmfsfj.de/15-kjb

Die Jugendbroschüre zum 15. Kinder- und Jugendbericht ist unter www.bmfsfj.de/jugend-ermoeglichen abrufbar.

Quelle: BMFSFJ