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Aktuelles

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21.06.2017

"Mädchen und Jungen unbewusst in Rollen drängen"

Im Interview mit der Neuen Westfälischen Zeitung spricht die Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. darüber, warum vor allem Jungs in technische Berufe gehen, was Erziehung damit zu tun hat und wie Mädchen doch für Mathe und Naturwissenschaft zu begeistern sind.

Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. im Interview mit Redakteur Ansgar Mönter:

Frau Schwarze, seit Jahren wird versucht, Frauen für Berufe mit einem hohen Männeranteil und Männer für eher Frauen zugeordnete Berufe zu gewinnen. Aber die Interessen von Jungen und Mädchen sind vielleicht zu unterschiedlich. Das zeigt sich in der Regel schon im Kindesalter. Stimmen Sie zu?

Barbara Schwarze: Wir wissen durch zahlreiche Studien, dass auch Mädchen daran interessiert sind zu forschen und sich mit technischen Fragen auseinanderzusetzen. Wir erkennen durch die Studien außerdem, dass das Umfeld – Eltern, Familie, Kindergarten und Schule – Mädchen und Jungen früh prägt in Richtung „Mädchen machen Mädchendinge, Jungen machen “.

Hier geht es zum vollständigen Interview:

www.nw.de

Quelle: (Neue Westfälische)


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21.06.2017

Jahresbericht kompetenzz. 2016 erschienen

Blicken Sie gemeinsam mit uns auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Der Jahresbericht 2016 des Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ist erschienen.

Der Jahresbericht des Vereins informiert über unsere Ziele und Wirkung, unsere Themenfelder und Projekte 2016, sowie unser Portfolio, das von Projekten und Kampagnen, Beratung und Qualifizierung bis zu Studien und Expertisen reicht.

Den Jahresbericht können Sie hier als PDF anschauen und herunterladen:

material.kompetenzz.net/jahresbericht-kompetenzz-2016


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21.06.2017

Weiterbildung zur Fachkraft für Jungenpädagogik

Die Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen bietet im kommenden Herbst eine modulare Weiterbildung zur Fachkraft für Jungenpädagogik  an.

In vier Modulen kann die Kompetenz erworben werden, selbständig geschlechterreflektierende Angebote für Jungen zu entwickeln, durchzuführen und auszuwerten.

Die Teilnehmenden sind nach Beendigung der Weiterbildung in der Lage, ein arbeitsfeldbezogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und mit den Jungen weitere Angebote bezüglich ihrer Männlichkeiten fortzuführen. Im Verlauf der Modulreihe erarbeiten die Teilnehmenden ein Praxisprojekt, welches im Modul 4 gemeinsam analysiert wird.

Weitere Infos:

www.juma-sachsen.de


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16.06.2017

Pflege 4.0: Leitlinien für den Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen veröffentlicht

Der Beirat IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) stellte am 12. Juni 2017 seine erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in der Pflege in Form von fünf Leitlinien vor. Eine der Autorinnen und Autoren ist die Vorsitzende des Kompetenzzentrums, Prof. Barbara Schwarze.

Verbunden mit einer Pressemitteilung stellte der Beirat IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) am 12. Juni 2017 seine erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in der Pflege vor. Eine der Autorinnen und Autoren ist Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums, die beim Thema Digitalisierung der Pflege für eine bessere Wissensvermittlung plädiert: „Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern haben wir fünf Handlungsfelder definiert. Zunächst geht es um eine Verständigung über die aktuellen Rahmenbedingungen für die Pflege vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Es muss umgehend ein klarer Fokus auf die Stärkung der Aus-, Fort- und Weiterbildung gelegt werden: Hier steht die Vermittlung von Datenschutz und ethischen Fragestellungen, die Intensivierung von Zusammenarbeit und Beteiligung sowie die Verbesserung der Attraktivität der Pflegeberufe im Vordergrund“, erklärt Prof. Barbara Schwarze.

Die Handlungsempfehlungen entstanden auf Initiative der GI gemeinsam mit Fraunhofer IUK Technologien und wurden von einer Vielzahl von Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Wohlfahrtsverbänden, IT- und Pflegewirtschaft entwickelt und anlässlich des diesjährigen Digital-Gipfels, der am 12. und 13. Juni 2017 in Ludwigshafen stattfand, am vergangenen Montag veröffentlicht. Neben Prof. Barbara Schwarze waren unser Mitarbeiter Martin Rutha (Projektmanager der Geschäftsstelle Demografiewerkstatt Kommunen) unser Vorstandsmitglied Dr. Regina Buhr sowie Vertreterinnen und Vertreter unserer Vereinsmitglieder Fraunhofer Gesellschaft, vdivde_it und Initiative D21 aktiv an der Erstellung der Leitlinien beteiligt.

Die Pflege 4.0-Leitlinie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.gi.de/pflege40

Zur Pressemittelung der GI

Zum Hintergrund der Leitlinienerstellung:

Anlässlich des Symposiums „Pflege 4.0: Zukunftsszenario zum Weiterbildungsbedarf in der Pflegebranche“ am 5. Mai 2017 in Berlin hat sich der Beirat IT-Weiterbildung der GI das Ziel gesetzt, den Bedarf hinsichtlich eines Erwerbs digitaler Kompetenzen zu identifizieren und ein Zukunftsszenario für die künftige Weiterbildung von Fachkräften in der Pflegebranche zu entwerfen. Denn die Digitalisierung erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche, so auch den Gesundheits- und Pflegebereich. Daher die Definition von fünf Handlungsfeldern, die seitens Politik, Wissenschaft und Wirtschaft adressiert werden müssen, um die künftigen Herausforderungen in den Pflegeberufen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der voranschreitenden Digitalisierung zu meistern.


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16.06.2017

Weiterbildungsreihe: Geschlechterreflektierte Pädagogik

Dissens – Institut für Bildung und Forschung bietet in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen und im Rahmen des Modellprojekts „Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt“ eine Weiterbildungsreihe zur geschlechterreflektierten Pädagogik an.

Dabei soll die Reflexions- und Handlungskompetenz der Teilnehmenden auf drei Ebenen gestärkt werden: Wissen, Haltung sowie Methodik/Didaktik.

Die jeweiligen Arbeitsbedingungen werden einbezogen. Methodisch wird gearbeitet mit einer Mischung aus Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussionen, Input, Biographiearbeit und Selbstreflexion, Kollegialer Fallberatung und der Erprobung und Reflexion pädagogischer Methoden aus der geschlechterreflektierten und Antidiskriminierungspädagogik.

Die Entwicklung und Auswertung von Praxisprojekten wird durch die Teilnehmenden begleitet und soll zum kollegialen Austausch anregen.

Rückfragen an katharina.debus@dissens.de
 
Ausschreibung als PDF: www.interventionen.dissens.de