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Aktuelles

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31.03.2017

Studie des BMFSFJ: Gleichstellung ist auch für Männer ein Thema

Acht Jahre nach der Veröffentlichung von "Rolle vorwärts - Rolle rückwärts", einer Untersuchung, die sich erstmals mit dem Thema Männer und Gleichstellungspolitik beschäftigte, zeigen die aktuellen Daten einer neuen Studie, dass sich heutzutage mehr Männer für ein gleichberechtigtes Lebensmodell für Mann und Frau aussprechen.

Die am 29. März veröffentlichte Studie "Männer-Perspektiven - Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?" zeigt, dass das Thema Gleichstellungspolitik Männer ebenfalls beschäftigt und sie sich zunehmend für mehr Gleichstellung einsetzen wollen, im Privatleben und im Beruf.

Im Vergleich zu 2007 wünschen sich heute mehr Männer eine Partnerschaft, in der Mann und Frau erwerbstätig sind, und sich beide etwa gleichviel um Haushalt und Kinder kümmern (2007: 33 Prozent aller Männer ab 18 Jahren; 2015: 42 Prozent). Eine konsequent traditionelle Rollenteilung - mit dem Mann als Hauptverdiener und der Frau als nicht Erwerbstätige und Zuständige für Haushalt und Kinder - hat weiter an Rückhalt verloren: Der Anteil dieses Wunschmodells sank im gleichen Zeitraum von 17 Prozent auf 10 Prozent. Während 2007 der Aussage "Für eine Partnerschaft ist es gut, wenn beide berufstätig sind" 71 Prozent der befragten Männer zustimmten, waren es 2015 bereits 82 Prozent.

Dass ein Mann, wenn er Vater wird, seine Arbeitszeit nicht nur reduzieren, sondern die Arbeit unterbrechen soll, fand 2007 jeder fünfte Mann richtig. 2015 war jeder Dritte dieser Meinung. Dieser Einstellungswandel zeigt sich insbesondere bei den jungen Männern.

Nicht nur Frauen und Mütter stehen vor dem zeitlichen und organisatorischen Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern zunehmend auch Männer. So nehmen 49 Prozent aller erwerbstätigen Männer subjektiv hohe Hürden wahr, Familie und Beruf für sich zu vereinbaren.

Die vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studie "Männer-Perspektiven - Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?" entstand unter Leitung von Professor Dr. Carsten Wippermann am DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung.

Quelle: www.bmfsfj.deZum Download der Studie:

www.bmfsfj.de


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28.03.2017

OECD-Bericht "Dare to Share"

Nach wie vor leisten in Deutschland Frauen den größten Anteil an der unbezahlten Haushalts- und Sorgearbeit.

Die OECD hat den Bericht "Dare to Share - Deutschlands Weg zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf" veröffentlicht.

Er soll die Politikverantwortlichen in Deutschland darin bestärken, die wichtigen seit Mitte der 2000er Jahre eingeleiteten Reformen weiterzuführen, um die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Pflichten für Väter und Mütter zu verbessern. Die deutschen Erfahrungen werden dabei im internationalen Vergleich untersucht, u.a. mit Blick auf Frankreich und die nordischen Länder, die seit langem eine Politik zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Stärkung der Geschlechtergleichstellung verfolgen.

Zum OECD-Bericht:

www.oecd-ilibrary.org


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24.03.2017

Berufewoche beim Kinderkanal KIKA

Moderator Ben macht u. a. ein Praktikum im Kindergarten, Moderatorin Jess testet die Polizeiakademie.

Wenn Jess und Ben nicht KiKA LIVE-Moderatoren geworden wären, welche Berufe hätten sie sich dann wohl ausgesucht? Zwei Tage lang wollen die beiden herausfinden, ob sie das Zeug für andere Jobs haben. Dabei probieren sie sich ganz selbstverständlich auch in auch in Boys’Day- und Girls’Day-Berufen aus.

Die Clips der gesamten Woche können hier angesehen werden:

www.kika.de


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23.03.2017

WDR-Beiträge: Jungen und Schule

Schon seit Jahren wird in der Bildungspolitik diskutiert, ob getrennter Unterricht für Kinder besser ist. Gelten Mädchen in der Regel als brave, fleißige Schülerinnen, wird von Jungen behauptet, sie seien faul und unruhig. Gibt es Belege für die Befürchtung vieler Eltern, dass ihre Söhne benachteiligt werden?

Der WDR-Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob Jungen in der Schule benachteiligt werden:

www1.wdr.de/wissen/mensch/schulen-jungen-westpol-100.html

In einem weiteren Beitrag wird der Mangel an männlichen Grundschullehrern thematisiert:

www1.wdr.de/wissen/mensch/grundschullehrer-104.html


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22.03.2017

Gender – Ein Comic regt an

"Lets talk about Gender" – unter diesem Titel haben fünf Autorinnen und Feministinnen aus dem kirchlichen Umfeld der Schweiz eine Broschüre mit Comics und Texten veröffentlicht.

Gender ist in der römisch-katholischen Kirche ein Reizwort. Der sogenannte Genderismus zerstöre Ehe und Familie. Die fünf Theologinnen und Autorinnen der Comic-Broschüre möchten zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

Die Broschüre kann heruntergeladen oder bestellt werden:

aboutgender.net/

Ein Radiobeitrag zur Sendung ist hier zu hören:

srf.ch