Zum Hauptmenü Zum Inhalt

Aktuelles

1

01.02.2017

DGB-Analyse: Azubi-Mangel? Gibt es nicht!

Die Kurzstudie "Der gespaltene Ausbildungsmarkt" des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat die Ausbildungschancen von jungen Menschen analysiert.

Unternehmen klagen über mangelnde Zahlen von Bewerberinnen und Bewerbern. Doch ein Drittel der Jugendlichen, die sich ernsthaft für eine Ausbildung interessieren, findet keine Stelle.

Im Ausbildungsjahr 2016 haben insgesamt 283.281 ausbildungsreife Männer und Frauen keinen Ausbildungsplatz gefunden. Viele von ihnen wurden in Ersatzmaßnahmen untergebracht. Diesen Jugendlichen stehen 43.478 offene Ausbildungsplätze gegenüber.

Zur Kurzstudie:

www.dgb.de

Geschlechtergerechte Berufsorientierung

Eine gute Möglichkeit, sein Berufswahlspektrum zu erweitern, bietet auch der Boys’Day und der Girls’Day am 27. April 2017. Jungen und Mädchen ab Klasse 5 können an diesem jährlichen Aktionstag Berufe kennenlernen, in denen überwiegend das jeweils andere Geschlecht vertreten ist.

www.boys-day.de

www.girls-day.de

Umfassende Informationen zur geschlechtergerechten Berufsorientierung finden Sie ab jetzt auch im neuen Webportal der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl:

www.klischee-frei.de


2

31.01.2017

planet-beruf.de: MINT & SOZIAL for you 2017

In Interviews und Reportagen berichten junge Männer über ihre Ausbildung im sozialen Bereich. Weibliche Auszubildene erzählen von ihrer Arbeit im MINT- Berufen. Das neue Wendeheft der Bundesagentur für Arbeit bereitet so ideal auf den Boys'Day und Girls'Day am 27. April 2017 vor.

SOZIAL for you

Wie der Wechsel von einem Beruf im Handwerk zu einem sozialen Beruf verlaufen kann, erfahren die Leser von Marc, der eine Weiterbildung zum Arbeitserzieher absolviert hat.
Vladi hat in seiner Ausbildung als Pharmazeutisch-Technischer Assistent bereits eine ganz schön große Verantwortung zu tragen. Marco erklärt, warum man als Physiotherapeut manchmal detektivisches Gespür braucht und El-Manuel schildert, warum er als Altenpflegehelfer etwas zurückgeben wollte.

MINT for you

Wie Julia als IT-Systemelektronikerin für die perfekte Internetverbindung sorgt, was Andrea bei der Ausbildung zur Metallbauerin am Schweißen so toll findet und wieso Semira als angehende Mechatronikerin für Kältetechnik viel herumkommt, zeigt der MINT-Teil.

Die Weiterbildung zur Chemietechnikerin war zwar anstrengend, hat sich laut Melanie aber gelohnt. Dies und weitere Infos und Fakten zu Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik bietet das Heft.

Das Wendeheft "MINT & SOZIAL for you" …

… ist Teil der Medienkombination "planet-beruf.de – Mein Start in die Ausbildung". Sie wird von der Bundesagentur für Arbeit herausgegeben. Leitmedium ist mit ca. 3,7 Millionen Besuchern jährlich das Portal www.planet-beruf.de. Im Mittelpunkt des Online-Portals stehen das Selbsterkundungsprogramm BERUFE-Universum und das interaktive Bewerbungstraining. Zur Medienkombination gehören zudem weitere Print-Produkte für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I (Haupt-, Realschulen und Förderschulen), Eltern, Lehrkräfte und Berufsberaterinnen und Berufsberater.

Ein kostenloser Download ist über unser Materialcenter möglich, Bestellungen der Printausgabe über den Bestellservice der Bundesagentur für Arbeit:

Download über das Materialcenter

Bestellservice der BA


3

30.01.2017

Veröffentlichung: Flexible Arbeitszeiten – eine Gerechtigkeitsfrage?

Die Hans-Böckler-Stiftung greift die aktuelle arbeitspolitische Debatte zu flexiblen Arbeitszeiten auf und fragt im in ihrer Reihe "Forschungsförderung Report": Wer nutzt flexible Arbeitszeiten? Welche Konsequenzen hat die Nutzung flexibler Arbeitszeiten? Und welche Rolle spielen Betriebe dabei?

Die Klärung dieser Fragen sei laut der Veröffentlichung für die Gestaltung einer Arbeitszeitpolitik notwendig, die allen Beschäftigtengruppen im gleichen Maße zugutekommt und soziale Ungleichheiten in den Betrieben vermeidet.

Die Veröffentlichung zum Download:

www.boeckler.de


4

27.01.2017

WBZ-Studie: Arbeitgeber bestimmen Arbeitsteilung in den Familien mit

Laut einer aktuellen Studie, die vom Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vorgestellt wurde, haben Betriebe entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen. 

Viele Eltern würden eine stärkere egalitäre Aufteilung von Erwerbs- und Elternzeiten anstreben, diesen Wunsch aber oft nicht realisieren können.

Angst vor beruflichen Nachteilen und fehlende Angebote an flexiblen Arbeitszeitmodellen stünden neben finanziell begrenzten Möglichkeiten einer Umverteilung bezahlter Arbeit im Weg. 

Die Studie "Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe" hat die Rolle von Betrieben für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben untersucht. Befragt wurden mehr als 1.700 zusammenlebende Mütter und Väter, deren Kinder jünger als 13 Jahre alt sind.

Weitere Infos und eine Zusammenfassung der Studie:

www.wzb.eu


5

24.01.2017

Monitor Familienforschung - Sonderausgabe / Partnerschaftliche Vereinbarkeit - Die Rolle der Betriebe

Die Umfragen sind eindeutig: Immer mehr Mütter und Väter wollen berufliche und familiäre Aufgaben gleichberechtigt untereinander aufteilen. Partnerschaftliche Vereinbarkeit ist der Zukunftstrend. Besonders Väter sind unzufrieden mit ihren (über-)langen Arbeitszeiten und wollen etwas verändern.

Wie die Arbeitsteilung in den Familien tatsächlich aussieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der Erwerbssituation der Partnerin und des Partners, den finanziellen Rahmenbedingungen und der Betreuungssituation. Eine wichtige Rolle spielt natürlich die Frage, welche Möglichkeiten für flexibles Arbeiten der jeweilige Arbeitgeber überhaupt bietet. Die neue Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung ist erstmals systematisch der Frage nachgegangen, welche Rolle die Betriebe für die Arbeitszeitentscheidungen von Eltern spielen.

Die Betriebe haben einen wesentlichen Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen können oder nicht. Die Studie zeigt, dass die Arbeitsteilung in Familien mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen, deren Nutzungsmöglichkeiten und beruflichen Entwicklungsperspektiven beider Eltern zusammenhängt.

Für die Arbeitgeber heißt das: Sie sind weiterhin am Zug und spielen eine Schlüsselrolle dafür, dass Frauen und Männer mit Kindern ihr Familienleben und ihr Berufsleben so gestalten können, wie sie es wollen. Die Studie zeigt auch, wie Unternehmen von familienfreundlichen, passgenauen Lösungen profitieren: Wer es seinen Beschäftigten ermöglicht, verschiedene Arbeitszeitmodelle zu nutzen, ohne Nachteile beim beruflichen Werdegang in Kauf nehmen zu müssen, profitiert von einer höheren Loyalität, Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität.

Es lohnt sich, in eine nachhaltig familienfreundliche Unternehmens- und Führungskultur zu investieren. In den Ergebnissen der Studie sehe ich gleichzeitig eine Ermutigung für meine Familienpolitik: Die Rahmenbedingungen müssen so ausgestaltet sein, dass Eltern mehr Spielräume bekommen und ihre Arbeitsteilung so flexibel gestalten können, wie sie es möchten. Die geplante Familienarbeitszeit mit einem Familiengeld, das die vollzeitnahe Teilzeit beider Elternteile unterstützt, ist hierfür ein wichtiger Beitrag - gerade auch, um Vätern mit Teilzeitwunsch den Rücken zu stärken.

Die Wünsche der Eltern stellen keine Belastung für ihre Arbeitgeber dar, sondern eine Chance. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Gewerkschaften werden wir im Rahmen unseres Unternehmensprogramms "Erfolgsfaktor Familie" weiterhin daran arbeiten, die NEUE Vereinbarkeit, die Männer und Frauen mehr Arbeitszeitoptionen in allen Lebensphasen ermöglicht, in die Betriebe zu tragen und die Vorteile deutlich zu machen.

Zum Download des Kurzberichts:

www.bmfsfj.de