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Aktuelles

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04.09.2005

Prüffragen zur Väter-Freundlichkeit

Der Anteil der Väter steigt, die sich in der Kindererziehung verstärkt einbringen und z.B. auch Elternzeit nehmen. Eine dynamische Neuorientierung von Vätern wird gesellschaftlich begrüßt insbesondere wenn Männer ihr partnerschaftliches Verhalten ausbauen und sowohl die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit als auch die Erziehungskompetenz innerhalb ihrer Familie stabilisieren. Erfolgversprechende Möglichkeiten, Väter auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen, bieten gezielte Maßnahmen von Bildungs- und Beratungseinrichtungen für Männer und Väter – auch am Arbeitsplatz.
Den gesamten Artikel können Sie unter www.fast-4ward.de weiter lesen.


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31.08.2005

Elly hat Zukunft & Erno hält mit

Die Beratungsstelle „Übergang von der Schule zum Beruf” entwickelte 1990 in Kleve ein Seminar für Mädchen „Elly hat Zukunft” zum Thema Beruf- und Lebensplanung. In der Folgezeit wurde das „Erno hält mit”-Konzept entwickelt und in der Praxis erprobt. Im Gegensatz zu der Mädchenarbeit gab es kaum Materialien für die Bildungsarbeit mit Jungen. Diesem Anspruch wurde in dem vorgestellten Material Rechnung getragen. Sie finden die Materialien im Bereich „Downloads - Methodensammlung”.

Das Projekt „Elly & Erno” hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. In der Dokumentation der Tagung „Was Jungen brauchen - und Jungenarbeit bieten kann” kann dies nachgelesen werden. Bestellung können an den Landschaftsverband Rheinland (E-Mail an: hendrika.breyer@lvr.de ) gerichtet werden. Die Dokumentation kostet 5,-€.


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21.08.2005

Familie: Unternehmen denken um

Familienleben und Beruf in Einklang zu bringen ist hierzulande nicht leicht. Viele Frauen verzichten deshalb auf Nachwuchs. Und nicht wenige Väter sind unzufrieden, wenn sie sich nach der Geburt eines Kindes unfreiwillig in der Rolle des Alleinernährers wiederfinden. Doch nicht nur angesichts des Geburtenrückgangs wird eine familienfreundliche Personalpolitik immer wichtiger. Auch der absehbare Fachkräftemangel in manchen Branchen zwingt Unternehmen zum Umdenken. Lesen Sie den gesamten Artikel unter: www.monster.de


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21.08.2005

Männer in die Altenpflege?

Der Beruf hört sich langweilig an, nach Aushilfsjob” – „ Da verdient man nicht das große Geld” – „ Keine Karrierechancen” – „ Ich habe mal ein Berufsorientierungsheft darüber gesehen, aber schon das Foto vorne auf dem Heft hat total abgetörnt” – das waren charakteristische Antworten von männlichen Realschülern der zehnten Klasse, mit denen über dieses Thema diskutiert wurde. Die knappen Sätze der Schüler pointieren und bündeln einen bekannten Zusammenhang: Die meisten jungen Männer haben keinen Zugang zu direkter Pflegearbeit und damit verbundenen Ausbildungen. Männliche Jugendliche werten Pflege und Sorgearbeit häufig als „weibisch” ab und sehen durch einschlägige Ausbildungen ihre männliche Identität bedroht.

Die Ergebnisse der Expertise „Mehr Männer in den Altenpflegeberuf”, die im Rahmen des Equal - Projektes „Gender Mainstreaming in der Altenhilfe” von Dr. Heinz Bartjes und Dr. Eckart Hammer durchgeführt wurde, können Sie unter www.switchboard-online.de lesen.

Das Switchboard können Sie abonnieren unter:

Postfach 2201
32712 Detmold
Tel.: 05231. 616483
eMail: info@switchboard-online.de


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11.08.2005

Zwischen Meeting und Masern

Vereinbarkeit von Beruf und Familie - ein Thema auch für Männer - die Ver.di-Broschüre zu Eltern- und Teilzeit für Männer
Ver.di hat ein Väter-Projekt gestartet, das Männern Mut machen soll, ihre Vaterrolle auszufüllen. Das Projekt umfasst neben Diskussions- und Informationsveranstaltungen auch eine wissenschaftliche Untersuchung mit dem Titel „Auch Männer haben ein Vereinbarkeitsproblem”. Die ver.di-Broschüre „Zwischen Meeting und Masern” ist ein Teil des Väter-Projekts und enthält unter anderem Musteranträge für Elternzeit und Teilzeit und ist unter gender-politik@verdi.de (ab 5 Exemplare für 1,25 Euro/Stück) oder als PDF-Download erhältlich.

"Die Rolle als Mann im Erziehungsurlaub, das war noch aufregender als mein Beruf. Für mich war das eine ganz tolle Zeit – zu sehen, wie die Kinder groß werden, das finde ich total schön. Man denkt dann stärker drüber nach, was dann wirklich wichtig ist im Leben und man wird dann auch ruhiger im Beruf.”
Robert W. ist 41 Jahre alt und Abteilungsleiter in einem großen Dienstleistungsunternehmen. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder im Alter von zwei und vier Jahren. Nach der Geburt des ersten Kindes hat er für ein Jahr den damals so genannten Erziehungsurlaub genommen. Jetzt befindet er sich gerade in seiner zweiten Elternzeit. Er genießt das intensive Zusammensein mit seinen Kindern. Und er hat die Erfahrung gemacht, dass diese Erlebnisse ihn in seinem beruflichen Alltag positiv beeinflussen.

Das PDF-Dokument finden Sie in unserem Downloadcenter und weitere Informationen unter www.verdi.de