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Aktuelles

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16.05.2006

Neue Partner im bundesweiten Netzwerk NEUE WEGE FÜR JUNGS

Der Verein LEMann Jungen- und Männernetzwerk in Leipzig, die Gemeinde Markt Ammerndorf und die Dokumentationsstelle Jungenarbeit in Hamburg wurden im April 2006 neue Netzwerkpartner im Projekt NEUE WEGE FÜR JUNGS.

LEMann e.V.führt Projekte und Veranstaltungen für Jungen und Männer durch, fördert den fachlichen Austausch geschlechtsspezifischer Arbeit und stellt Information der Öffentlichkeit zu geschlechtsspezifischen Themen zur Verfügung.
Der Bürgermeister der Gemeinde Markt Ammerndorf hat in diesem Jahr alle Jungs aus der Gemeinde im Alter von 13 bis 16 Jahren schriftlich zum 27. April 2006 eingeladen und aufgerufen einen Tag in einen sozialen Beruf zu schnuppern.
Die Dokumentationsstelle Jungenarbeit in Hamburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Aktivitäten rund um geschlechtsbewußte und geschlechtssensible Jugendarbeit mit dem Hauptaugenmerk auf Jungen in Hamburg zu informieren.

Das bis dato aufgebaute Netzwerk umfasst bundesweit 43 Initiativen, die zu den Themenschwerpunkten Berufswahlorientierung, Rollenvorstellungen und Vermittlung von Sozialkompetenzen Angebote für Jungen bereitstellen und sich als Ansprechpartner für Interessierte zur Verfügung stellen. Ziel ist, die Anzahl der regionalen Initiativen im Netzwerk kontinuierlich zu erhöhen.

Weitere Informationen auf der Netzwerkkarte www.neue-wege-fuer-jungs.de/netzwerk/netzwerkkarte


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14.05.2006

gender kicks. Texte zu Fußball und Geschlecht

Der Titel des Buches zielt in mehrere Richtungen: gender kicks sind Schüsse, Anstöße, Interventionen in die Politik und Kultur des Fußballs, die verdeutlichen, dass das Geschlecht auf und neben dem Platz immer mitspielt. Die Erkenntnis gender kicks! besagt damit auch, dass Frauen Teil des Fußballs sind, dass sie nicht nur buchstäblich mitkicken, sondern in verschiedenen Positionen und Rollen in das Fußballgeschehen involviert sind, und zwar schon heute und nicht erst in Zukunft.

Die in diesem Buch versammelten Texte und Interviews loten in unterschiedlicher Weise die Geschlechterverhältnisse im Fußball aus, sie beschreiben und reflektieren die Kultur der Männlichkeit, die den Fußball dominiert, ebenso wie die Alternativen und Gegenbewegungen, die diese Dominanz an vielen Punkten unterwandern und brechen. Hier berichten weibliche Fans von ihrer Liebe zum Spiel und der Begegnung mit dem Sexismus der Fußballwelt, eine Journalistin schildert ihre Erfahrungen im Fußballland Italien, WissenschaftlerInnen schreiben über die homosexuelle Sportwelt, über Gender und Fußball in Japan oder die Situation von Frauen in der Hooligan-Szene. Die Frage nach den Geschlechterverhältnissen ist dabei nicht eine unter vielen, sondern vielmehr die Folie, vor der verschiedene Bereiche des Fußballs betrachtet werden.

Weitere Informatioenen unter http://aktive-fans.de


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11.05.2006

Erster Deutscher Familientag am 15. Mai

"Jetzt ist Familie drin” - so lautet das Motto des Ersten Deutschen Familientages, zu dem Bundesministerin Ursula von der Leyen und die Initiative ” Lokale Bündnisse für Familie” am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, nach Berlin einladen. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler, der seinen Besuch zugesagt hat. Am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, erwartet die Besucherinnen und Besucher auf der Berliner Museumsinsel ein attraktives Programm aus Information, Diskussion und Unterhaltung. Eine Familienmeile mit Informationsständen, Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und Praxistipps rund um das Thema Familie richtet sich sowohl an Fachleute, aber auch an Familien und andere Interessierte. Lokale Bündnisse für Familie aus ganz Deutschland stellen ihre Arbeit vor.
Besonderer Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms auf dem Familientag ist ein Rekordversuch: Gemeinsam kommen die Gäste des Familientages im Berliner Lustgarten zusammen, um sich in einen riesigen Rahmen für das größte Familienbild der Welt fotografieren zu lassen.

Weitere Informationen unter:

www.ersterdeutscherfamilientag.de

www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de


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10.05.2006

NEUE WEGE FÜR JUNGS im Berufsbildungsbericht 2006

Der Berufsbildungsbericht 2006 behandelt die Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt 2005. Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt, dass der „Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland” wirkt, aber neue Dynamik braucht. 2005 wurden weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. In vielen wird das Berufswahlverhalten von Jungen – ebenso wie das der Mädchen – von tradierten Geschlechterrollenvorstellung beeinflusst.

Bei den zehn von jungen Männern am häufigsten gewählten Ausbildungsberufen fällt aus, dass dort kaum Berufsbereiche anzutreffen sind, die im Ruf stehen, bevorzugt von Frauen ausgeübt zu werden. Dieses – oft von außen beeinflusste – geschlechtstypische Berufswahlverhalten der Jungen schränkt ihre Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt ein, insbesondere vor dem Hintergrund eines Beschäftigungsabbaus in besonders männlich dominierten Berufsbereichen wie Bau und Produktion.

www.bmbf.de


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08.05.2006

Dortmunder Studie: Jungen leiden an Selbstüberschätzung

Lauter kleine Beckhams und Bonds: Jungs zwischen 14 und 16 halten sich für unglaublich cool, witzig und gutaussehend - und lehnen starke Frauen ab. Was in den Köpfen der Männer von morgen vorgeht, hat die Dortmunder Universität untersucht. Der junge Mann - ein unbekanntes Wesen? Wie Mädchen „ticken”, wissen Experten schon lange. Aber ihre Altersgenossen vom anderen Geschlecht waren den Forschern bisher keine Studie wert, es sei denn, es ging um Sexualität oder Gewalt. Jetzt haben das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) und der Fachbereich Erziehungswissenschaften und Soziologie an der Dortmunder Universität den ganz normalen Pubertierenden in den Mittelpunkt gerückt: Die Wissenschaftler fragten gut 1.600 Dortmunder Jungen, wie sie sich selber einschätzen. Das Ergebnis, kurz zusammengefasst: Sie sehen gut aus, sind stark, intelligent und witzig. Genau so also, wie der ideale Mann ihrer Meinung nach sein soll.
Mehr unter: www.wdr.de