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Aktuelles

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05.06.2005

Im Gender-Dschungel

Die Kinder- und Jugendhilfe auf neuen Wegen zur Gleichberechtigung - Eine Handreichung zu Perspektiven von Mädchen- und Jungenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming und zu aktuellen Gleichberechtigungsanforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung soll Interessierten Informationen an die Hand gegeben werden, die  Fragen rund um den Zusammenhang von Gender Mainstreaming und Jugendhilfe beantworten.
Häufig diskutierte Themen, oft gestellte Fragen, Reflexions- und Aushandlungsprozesse über Ziele von Gender Mainstreaming, sind Anregungen gewesen, diese in einer Handreichung zu veröffentlichen.

Was genau beschreibt Gender Mainstreaming? Können wir auf Mädchenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming verzichten und welche Bedeutung hat die Jungenarbeit? Wie gestalten sich Perspektiven der Kooperation von Mädchenarbeit(erInnen) und Jugenarbeit(ern)? etc.

Erfahrungen aus interessanten Gesprächen und Prozessen, in Fortbildungen, Fachtagen und Prozessbegleitungen in Glienicke waren handlungsleitend für die Idee und das Zustandekommen dieser Broschüre.
Hg.: Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Jagdschloss Glienicke Berlin (SFJG), verantwortlich: Claudia Lutze; verfasst: Claudia Wallner, Mai 2005";  Kosten: 3,00 Euro zzgl. 1,44 Euro pro Exemplar,
Weitere Informationen unter:
Tel.: 030 48481-121/-123
E-Mail: info@fobiglienicke.verwalt-berlin.de


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23.05.2005

"Was für Jungs" in Oldenburg

Das Modul „Was für Jungs!” erweitert das Projekt „FiT - Mentoring für Schülerinnen und Studentinnen”. Jetzt werden auf diese Weise auch Schüler angesprochen. „Was für Jungs” entwickelt und erprobt Inhalte und Veranstaltungsformen, die langfristig zur Erhöhung des Männeranteils in dem Studiengang Sozialwesen führen sollen. Bei der Durchführung der Angebote werden die Schüler von Mentoren begleitet und unterstützt. Mentoren sind Studenten aus dem Fachbereich Sozialwesen, die für diese Aufgabe qualifiziert werden.

In erster Linie geht es bei „Was für Jungs” um die Thematisierung der gesellschaftlichen Hintergründe des Phänomens der geschlechtsspezifischen Berufs- bzw. Studienplatzwahl. So sollen z.B. die geschechtsspezifischen Unterschiede in der Berufs- und Lebensplanung thematisiert werden. Die Jungen sollen sich mit ihrem Rollenbild auseinandersetzen.

Folgende Veranstaltungsformen werden angeboten:

  • Gast für einen Tag: Schüler erkunden in Begleitung eines Mentors einen Tag lang die Hochschule bzw. den Fachbereich
  • Studienberatung vor Ort: Mentoren führen in Kooperation mit Schulen Informationsveranstaltungen für Schüler durch
  • Projekttage: Die Projekttage finden in den Räumen der Hochschule statt und ermöglichen es Gruppen von Schülern, sich in verschiedene Veranstaltungen mit dem Thema auseinanderzusetzen und Einrichtungen der beruflichen Praxis kennen zu lernen.

Ansprechpartnerinnen:
Projektkoordinatorin Frau Kirchhoff | elisabeth.kirchhoff@fh-oldenburg.de
Zentrale Frauenbeauftragte Frau Christians | christians@fh-oldenburg.de
Zentrale Studienberatung Frau Janßen | ute.janssen@fho-emden.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.fh-oow.de


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16.05.2005

Workshop - Jungen gehen neue Wege

Schon zum dritten mal findet in Aachen ein Workshop rund um das
Thema Boys’ Day statt. In den ersten beiden Workshops wurden vorrangig
Fragen zur Organisation und Durchführung eines Schnupperpraktikumstages
für Jungen behandelt. Der nächste Workshop wird als Schwerpunkt die
Arbeit mit den Jungen in den Vordergrund stellen, denn wir konnten in
diesem Jahr während unserer Arbeit zum ersten mal beobachten, dass
Jungen wirklich anfangen neue Wege zu gehen und sie tun das mit einem
wachsenden Selbstbewusstsein.

Die Zahl der Workshopteilnehmer ist beschränkt. Unverbindliche Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen unter info@aachener-boysday.de .
Eine verbindliche Anmeldung ist erst ab September möglich. Sie werden
dann in der Reihenfolge der Reservierungen von uns benachrichtigt. Die
Teilnahmegebühr beträgt voraussichtlich 45,- Euro. Weitere Informationen unter www.aachener-boysday.de


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03.05.2005

NEUE WEGE FÜR JUNGS im Klinikum

Berufe einmal anders - Am Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag nehmen Mädchen Einblick in männerdominierte Berufe. Das hat schon Tradition. Doch auch das Berufswahlverhalten von Jungen ist vielfach geschlechtsspezifisch geprägt. Viel öfter als Mädchen entscheiden sich Jungen für technische Berufe wie Fachinformatiker, Kfz-Mechaniker oder Mechatroniker. Frauendominierte Berufe bleiben da meist außen vor, obwohl viele Jungen vielleicht gerade in sozialen Berufen ihre Kompetenzen hätten.

Unter dem Motto Neue Wege für Jungs – Berufe einmal anders bot das Klinikum Nürnberg am 28. April männlichen Schulabgängern die Gelegenheit, einen ganzen Tag lang in die immer noch frauendominierten Berufe des Gesundheits- und Krankenpflegers, des Kinderkrankenpflegers, des Medizinisch-technischen Radiologie-Assistenten und des Arzthelfers hineinzuschnuppern.
www.klinikum-nuernberg.de


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27.04.2005

Pressemitteilung zum Projektstart

Jungs müssen nicht immer Mechaniker werden
Modellprojekt Neue Wege für Jungs eröffnet neue Perspektiven in Berufswahl und Lebensplanung
Kfz-Mechatroniker, Informatiker oder Metallbauer - viele Jungen wissen meist schon früh, was sie mal werden wollen. Ähnlich wie Mädchen, wählen auch Jungen oft aus einem eingeschränkten Berufsspektrum - ungeachtet der Chancen, später in diesen Branchen einen Job zu finden. In der Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft werden Stellen in typischen Männerberufen in Produktion und Bau weniger gefragt; zugleich muss sich auch mit dem demografischen Wandel ein neues Rollenverständnis einstellen.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet daher zeitgleich zum diesjährigen Girls’Day das Modellprojekt Neue Wege für Jungs. Es hat zum Ziel, auch Jungen neue Perspektiven in ihrer Berufswahl und Lebensplanung aufzuzeigen, denn Pflege-, Erziehungs- und Dienstleistungsbereiche werden in Zukunft gute Beschäftigungschancen bieten. Nicht zuletzt wird gerade imfrühkindlichen Erziehungsbereich beklagt, dass Kinder kaum auf männliche Vorbilder im Erzieherberuf treffen. Dies unterstreicht Bundesfamilienministerin Renate Schmidt am 28. April bei einem gemeinsamen Besuch mit fünf Jungen einer 9. Klasse in einer Kita in Berlin. „Jungs müssen nicht immer Mechaniker werden. Wir brauchen sie auch als Erzieher”, erklärt Bundesministerin Renate Schmidt. „Am heutigenGirls´Day - Mädchen-Zukunftstag wollen wir auch Jungen die Chance bieten, neue Wege zu beschreiten."

Das Modellprojekt Neue Wege für Jungs bietet Jungen der Klassen 5 bis 10 die Chance, sich mit ihren Berufswünschen, aber auch typischen Rollenmustern auseinander zu setzen und Einblick in bislang frauendominierte Berufe zu erhalten. Dabei soll eine bundesweite Plattform entstehen, die den Austausch und die Vernetzung von entsprechenden Initiativen und Projekten für Jungen fördert.

Als Anlaufstelle bietet das Service-Büro Neue Wege für Jungs Unterstützung und Beratung für interessierte Institutionen und Initiativen an. Das Projekt Neue Wege für Jungs wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Informationen finden Sie im Internet unter www.neue-wege-fuer-jungs.de

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststelle@bmfsfj.de
Internet: www.bmfsfj.de

Servicetelefon: 01801 90 70 50
Wann können Sie anrufen?
montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr