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Aktuelles

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20.11.2005

Literaturtipp zum Thema Erziehung der Geschlechter

Im Zentrum des Buchs Erziehung der Geschlechter. Entwicklungen, Konzepte und Genderkompetenz in sozialpädagogische Feldern von Margitta Kunert-Ziersteht der Blick auf die Erziehung beider Geschlechter unter der Perspektive von Geschlechterdemokratie. Die bewusste Erziehung beider Geschlechter und die Beziehungen zwischen ihnen stehen im Zentrum dieser Studie.

Die Autorin analysiert die Entwicklungen außerschulischer geschlechtsbezogener Mädchen- und Jungenarbeit sowie Praxismodelle geschlechtsbewusster Koedukation. Damit werden neue Wege einer auf die Demokratisierung der Geschlechterverhältnisse zielenden Pädagogik aufgezeigt.
Kernstück ist die empirische Untersuchung von ExpertInnenaussagen weiblicher und männlicher Fachkräften über Erfahrungen und professionelle Anforderungen geschlechtsbewusster Erziehung in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern.
Daraus generiert die Autorin ein Modell zum Erwerb von Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation in pädagogischen Berufen.

Die Annäherung an dieses Thema geschieht in drei Teilstudien:

  1. Einer Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in der außerschulischen geschlechtsbezogenen Mädchen- und Jungenarbeit seit den 1970er Jahren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts.
  2. Der Analyse von Praxismodellen geschlechtsbewusster Koedukation aus der vorschulischen Pädagogik, der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit, einem Mädchenprojekt im Sozialen Brennpunkt, im Rahmen von erlebnispädagogischen Jugendfreizeiten und einem Kooperationsprojekt zwischen Jugendhilfe und Schule, die neue Wege in der Genderpädagogik aufzeigen.
  3. In einer empirischen Untersuchung von ExpertInneninterviews mit 9 weiblichen und 9 männlichen Fachkräften aus 12 Arbeitsfeldern, die über Entwicklungen und Perspektiven in der Geschlechterpädagogik reflektieren. Die ExpertInnen geben Einblicke in die Praxis, reflektieren u.a. über Feminismus, über kollegiale Geschlechterverhältnisse und die Professionalitätsmerkmale genderbezogener Arbeit.

Ergebnisse der Studien sind Entwürfe zur Genderkompetenz in sozialpädagogischen Feldern, die für das Studium der Erziehungswissenschaft, der Sozialen Arbeit, der Sozialpädagogik, für die Ausbildung von ErzieherInnen, die berufliche Weiterbildung von Fachkräften und für Gender Mainstreaming-Prozesse umfassende Anregungen geben.

Das Buch ist im Verlag für Sozialwissenschaften erschienen und kann hier für 34,90 Euro bestellt werden.


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17.11.2005

Neues Portal zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Väter möchten heute in Beruf und Familie gleichermaßen erfolgreich sein. Sie wollen sich zugleich bei der Erziehung ihrer Kinder engagieren und ihre Karriere im Unternehmen verfolgen. Das neue Internetportal Väter & Karriere informiert über Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Hinblick auf die Väter. Unternehmen finden hier Ratschläge und Tipps, wie sie durch familienfreundliche Maßnahmen Motivation und Leistungsvermögen ihrer männlichen Beschäftigten erhöhen können.

Das Internetportal präsentiert unter anderem als vorbildliches Beispiel eine mittelständische Firma. Die familienfreundliche Betriebsphilosophie erhöhte sowohl die Leistungsbereitschaft und Flexibilität der Väter als auch die Rückendeckung durch ihre Familien – ein klarer Wettbewerbsvorteil. Ein Newsletter, Kontaktformulare, Download-Service und ein Weblog runden das Angebot der Website ab. Für das „Väter-Audit” sucht der Projektbetreiber noch Unternehmen, die mitmachen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Website basiert auf dem gleichnamigen Modellprojekt, welches von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Sie richtet sich vor allem an kleine und mittlere Betriebe. Diese sollen durch ein „Väter-Audit” die Interessen und Bedürfnisse der Väter in der Belegschaft erkennen und ihnen Rechnung tragen. Flexiblere Arbeitszeiten und betriebseigene Kinderbetreuung können Schritte sein, um die Zufriedenheit und Einsatzbereitschaft der Väter zu erhöhen.

www.vaeter-und-karriere.de

www.frauenmachenkarriere.de


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13.11.2005

Auf die Plätze!* fertig!* Beruf!

"Aus der Schule in den Beruf – Neue Wege für Schule und Ausbildung" ist der Titel der Tagung, die am 8. und 9. Dezember 2005 im RuhrCongress Bochum statt findet. Beim gemeinsamen Kongress der Stiftung Partner für Schule NRW in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Landesinstitut für Qualifizierung stehen erfolgreiche nordrhein-westfälische Projekte zum Übergang aus der Schule in den Beruf im Mittelpunkt. Miguel Diaz wird das bundesweite Vernetzungsprojekt Neue Wege für Jungs im Rahmen dieser Veranstaltung präsentieren. Auch das Projekt Girls’Day - Mädchen-Zukunftstag wird durch die Landeskoordinierungsstelle NRW mit Angela Stefan und Gerlinde Amsbek vertreten sein. Weitere Informationen zum Kongress: www.partner-fuer-schule.nrw.de


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26.10.2005

Weiterbildung Nachdiplomkurs ‚Jungenpädagogik’

Mit Jungen professionell zu arbeiten – das ist das Ziel dieser Weiterbildung, die von der Fachhochschule Basel angeboten wird. Jungen sind eine besondere Zielgruppe in allen Feldern der Sozialen Arbeit. Um Jungen erreichen und qualifiziert mit ihnen arbeiten zu können, braucht es spezialisiertes Wissen. Und auch auf dem Hintergrund von Gender Mainstreaming ist eine kompetente Integration von Geschlechterthemen auf der Jungenseite angezeigt. Das entsprechende Verständnis, theoretische Hintergründe und passendes Handwerkszeug dafür werden in der Weiterbildung praxisbezogen vermittelt.

Der Nachdiplomkurs (NDK) richtet sich an Männer und Frauen, die mit Jungen pädagogisch arbeiten. Er beinhaltet insgesamt 25 Weiterbildungstage und gliedert sich in acht thematische Module. Eingebunden sind Methodenseminare zu Körper, Gesundheit, Gewalt, Sexualität, zu ruhigen Methoden und Ritualen.
An der Weiterbildung können Männer und Frauen aus Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Bildung, Beratung sowie verwandter Bereiche teilnehmen. Der nächste NDK beginnt im November.

Leitung Reinhard Winter, SOWIT (Tübingen). Weitere ReferentInnen: Urban Brühwiler, Halil Cigdem, Constance Engelfried, Carlo Fabian, Giancarlo Jannuzzi, Elke Kreft, Hans-Joachim Lenz, Gunter Neubauer, René Setz, Hans Peter Züger

Beginn (1. Modul): 17. – 19. November 2005
Orte i.d.R. Basel (Schweiz), ein Modul findet in einem einfachen (naturnahen) Bildungshaus statt
Auskünfte und Anmeldung

Hochschule für Pädagogik und Soziale Arbeit bei der Basel basis
Dornacherstrasse 210
CH-4053 Basel
Tel  061 337 27 24          
Fax  061 337 27 95          
e-mail basis@fhsbb.ch
www.fhsbb.ch


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17.10.2005

Internetportal fast 4ward im neuen Gewand

fast 4ward - das Projekt und Internetportal zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie - erweitert sein Online-Informationsangebot für Unternehmen, Eltern und Multiplikator/innen. In neuem Design bietet es Interessenten ein erweitertes Informationsangebot zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Elternzeit in der betrieblichen Praxis. Die Zielgruppen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Eltern finden nun noch leichter Informationen, Erfahrungen und Tipps in getrennten Rubriken.
www.fast-4ward.de