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Aktuelles

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19.07.2005

Servicebüro NEUE WEGE FÜR JUNGS berät Projekte und Initiativen

Das bundesweite Vernetzungsprojekt Neue Wege für Jungs zur Berufs- und Lebensplanung von Jungen stellt sich bundesweit vor und berät Projekte und Initiativen vor Ort.
Miguel Diaz, Projektkoordinator des Servicebüros Neue Wege für Jungs präsentiert das Pilotprojekt mit seinem geschlechtersensiblen Hintergrund und seiner Entstehungsgeschichte, den Aufgaben, Zielen für das nächste Jahr und den ersten Ergebnissen, die im ersten halben Jahr erreicht wurden.

Für Projekte und Initiativen, die sich im Bereich Berufs- und Lebensplanung für Jungen auch im Rahmen des Girls´Day-Mädchen - Zukunftstags engagieren, steht Herr Diaz nicht nur telefonisch und per Email sondern auch vor Ort Rede und Antwort.
In unserem Servicebüro finden Sie unter dem Navigationspunkt Angebote eine Terminübersicht.


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05.07.2005

Spielt das Geschlecht (k)eine Rolle im Schulalltag?

Plädoyer für eine Entdramatisierung von Geschlecht

Das Gender KompetenzZentrum an der Humboldt-Universität zu Berlin und das Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien veranstalten seit November 2003 gemeinsam die öffentliche Vortragsreihe Gender-Lectures. Die nächste Veranstaltung findet am 11. Juli 2005 um 18.00 Uhr mit Frau Prof. Dr. Hannelore Faulstich-Wieland (Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universtät Hamburg) zu dem Thema „Gender im Schulalltag” statt.

Die Ergebnisse der PISA-Studien haben vor allem in den Medien dazu geführt, die (vermeintliche) Benachteiligten von Jungen im Bildungssystem anzuprangern. Die Bedeutung von Geschlecht wird damit allgemein aufgegriffen und die Suche nach Lösungen angemahnt.
Der Vortrag stellt jedoch die Frage, ob eine Dramatisierung von Geschlecht tatsächlich der richtige Weg für eine Veränderung der Geschlechterverhältnisse im Bildungssystem ist.
Dazu wird zunächst detaillierter untersucht, welche Ungleichheiten tatsächlich vorliegen. Anschließend werden die bereits existierenden Maßnahmen zur Realisierung von geschlechtergerechten Schulen betrachtet und deren unterlegte Gendertheorien analysiert. In Abgrenzung dazu wird auf den Ansatz des doing gender eingegangen, um an empirischen Beispielen zu zeigen, wie durch die Dramatisierung von Geschlecht Paradoxien entstehen, die den Absichten der Pädagoginnen und Pädagogen zuwiderlaufen. Schließlich soll als Konsequenz für eine Entdramatisierung von Geschlecht plädiert werden.

Weitere Informationen unter:

www.gender-mainstreaming.net

www.gender.hu-berlin.de


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26.06.2005

Zwei Welten – ein Weg?

Genderkompetenz in der Kinder- und Jugendhilfe  - eine Fachtagung am 11. Oktober 2005 in Idar-Oberstein
Diese Veranstaltung spricht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialen Arbeit an und nimmt die Geschlechter, ihr Verhältnis zu einander und Konsequenzen für die Kinder- und Jugendhilfe in den Blick.
In einem interaktiv gestalteten Vortrag am Vormittag wird die Strategie des Gender Mainstreaming erläutert und in Bezug zu bestehender und sich entwickelnder Mädchen- und Jungenarbeit gesetzt. Herausforderungen für die praktische Umsetzung in der Kinder- und Jugendhilfe werden herausgearbeitet.
In den anschließenden Workshops wird erläutert und diskutiert, wie in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern (Kindergarten, Hort, Jungendzentren, Projekte der sozialen Arbeit usw.) gendergerecht und gendersensibel gearbeitet werden kann.

Gender Mainstreaming als politischer Gedanke zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern wird in den Handlungsfeldern der sozialen Arbeit zunehmend diskutiert. Auch für die Kinder- und Jugendhilfe wird dadurch eine Überprüfung der fachlichen Arbeit notwendig. Sowohl PraktikerInnen als auch Leitungspersonen sind aufgefordert, den Gender-Aspekt in der Ausrichtung ihres Arbeitsfeldes umfassend zu berücksichtigen.

Nachdem sich in den vergangenen Jahren neben der schon bestehenden Mädchenarbeit auch die geschlechtbewusste Jungearbeit etabliert hat, ist die neue Harausfroderung, die eigene Genderkompetenz auszubauen und sich nicht auf den manchmal mühsam errungenen Lorbeeren geschlechtsspezifischer Arbeit auszuruhen. Und dies vorallem mit dem Ziel, den unterschiedlichen Bedürfnissen von Mädchen und Jungen Rechnung zu tragen.
In einem interaktiv gestalteten Vortrag am Vormittag wird die Strategie des Gender Mainstreaming erläutert und in Bezug zu bestehender und sich entwickelnder Mädchen- und Jungenarbeit gesetzt. Herausforderungen für die praktische Umsetzung in der Kinder- und Jugendhilfe werden herausgearbeite
In den anschließenden Workshops wird erläutert und diskutiert, wie in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern (Kindergarten, Hort, Jungendzentren, Projekte der sozialen Arbeit usw.) gendergerecht und gendersensibel gearbeitet werden kann.
Die Fachtagung beginnt am 11. Oktober um 9.30 Uhr in der Göttenbachaula in Idar-Oberstein und endet um 17.00 Uhr. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 30.- EUR.

Mehr Informationen und den Flyer als Download finden Sie unter www.jungenarbeit-online.de


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19.06.2005

Schule im Gender Mainstream

Der Reader: Schule im Gender Mainstream richtet sich an diejenigen, die Schulen bei der Umsetzung des Konzeptes unterstützen, insbesondere jedoch an die Verantwortlichen mit Leitungsfunktionen im Schulwesen. Thematisiert werden vor allem systemische Handlungsfelder wie z. B.: Organisations- und Personalentwicklung, Ressourcenbewirtschaftung oder wie die Schulprogramme unter der Geschlechterperspektive entwickelt werden können.

Der Band enthält eine Sammlung von Anregungen, Grundlagen- und Diskussionsbeiträgen und Praxisbeispielen unterschiedlicher Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Schulpraxis. Er will nicht verstanden sein als eine abschließende Standortbestimmung, sondern als Impuls für einen weiterhin zu führenden Diskurs.
Für die Unterrichts- und Schulgestaltung im Sinne einer reflexiven Koeduation hat das Landesinstitut bereits Handreichungen und ein Angebot in learn-line.nrw.de entwickelt.
Schule im Gender Mainstream, Denkanstöße  - Erfahrungen - Perspektiven, Herausgegeben vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, und dem Landesinstitut für Schule, Soest, 1. Auflage 2005, Bestellnummer 4525, 10,- Euro, E-Mail: bestellungen@mail.lfs.nrw.de

Weitere Informationen unter www.learn-line.nrw.de


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16.06.2005

Männerfortbildung 2005

Perspektiven für Männer in Kindertageseinrichtungen
Die Fortbildung „Bildung und Geschlecht in Kindertageseinrichtungen” findet vom 07. bis zum 09. September 2005 statt und richtet sich an alle in Kindereinrichtungen tätigen Männer. Sie bietet theoretische Hintergründe, Möglichkeiten zur Reflexion beruflicher und persönlicher Erfahrungen und Anregungen für die Praxis. Sie ermöglicht, sich einmal nur unter Männern über den Alltag als Mann in der Kita auszutauschen, sich zu den spezifischen Schwerpunkten pädagogisch weiter zu qualifizieren und mit erfahrenen Kollegen zusammenzukommen und konkrete Perspektiven für den Alltag zu entwickeln.

Es wird konkret: Überall werden Bildungspläne eingeführt, die die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen profesionalisieren sollen. Gleichzeitig sind Männer in Kitas zum „Thema” geworden. Insbesondere Bildungsprobleme von Jungen haben dazu geführt, dass auch Politik und Öffentlichkeit darauf aufmerksam geworden sind, dass Jungen und Mädchen in Kitas und Grundschulen ganz überwiegend von Frauen umgeben sind. Was das eine mit dem anderen zu tun hat - welche Rolle spielt das Geschlecht für Bildungsprozesse, und welche Perspektiven ergebn sich für die gemeinsame Erziehung durch Männer und Frauen in Kitas?

Ausgehend von den Praxisfragen stehen diese Themen im Mittelpunkt:

  • Perspektiven für Jungen: Warum sind viele Jungen so schlecht in der Schule - und was können Männer in Kitas tun, um das zu ändern?
  • Perspektiven für junge Männer: Wie können mehr Männer für den Beruf des Erziehers gewonnen werden?
  • Perspektiven für Erzieher: Was brauchen Männer, um im Arbeitsbereich Kindertageseinrichtungen eine langfristige Berufsperspektive entwickeln zu können?

Die Fortbildung ermöglicht,

  • sich einmal nur unter Männern über den Alltag als Mann in der Kita auszutauschen
  • sich zu den genannten Schwerpunkten pädagogisch weiter zu qualifizieren
  • mit erfahrenen Kollegen zusammenzukommen und konkrete Perspektiven für den Alltag zu entwickeln

Ansprechpartner ist Herr Tim Rohrmann:
rohrmann@wechselspiel-online.de