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Aktuelles

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16.06.2005

Männerfortbildung 2005

Perspektiven für Männer in Kindertageseinrichtungen
Die Fortbildung „Bildung und Geschlecht in Kindertageseinrichtungen” findet vom 07. bis zum 09. September 2005 statt und richtet sich an alle in Kindereinrichtungen tätigen Männer. Sie bietet theoretische Hintergründe, Möglichkeiten zur Reflexion beruflicher und persönlicher Erfahrungen und Anregungen für die Praxis. Sie ermöglicht, sich einmal nur unter Männern über den Alltag als Mann in der Kita auszutauschen, sich zu den spezifischen Schwerpunkten pädagogisch weiter zu qualifizieren und mit erfahrenen Kollegen zusammenzukommen und konkrete Perspektiven für den Alltag zu entwickeln.

Es wird konkret: Überall werden Bildungspläne eingeführt, die die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen profesionalisieren sollen. Gleichzeitig sind Männer in Kitas zum „Thema” geworden. Insbesondere Bildungsprobleme von Jungen haben dazu geführt, dass auch Politik und Öffentlichkeit darauf aufmerksam geworden sind, dass Jungen und Mädchen in Kitas und Grundschulen ganz überwiegend von Frauen umgeben sind. Was das eine mit dem anderen zu tun hat - welche Rolle spielt das Geschlecht für Bildungsprozesse, und welche Perspektiven ergebn sich für die gemeinsame Erziehung durch Männer und Frauen in Kitas?

Ausgehend von den Praxisfragen stehen diese Themen im Mittelpunkt:

  • Perspektiven für Jungen: Warum sind viele Jungen so schlecht in der Schule - und was können Männer in Kitas tun, um das zu ändern?
  • Perspektiven für junge Männer: Wie können mehr Männer für den Beruf des Erziehers gewonnen werden?
  • Perspektiven für Erzieher: Was brauchen Männer, um im Arbeitsbereich Kindertageseinrichtungen eine langfristige Berufsperspektive entwickeln zu können?

Die Fortbildung ermöglicht,

  • sich einmal nur unter Männern über den Alltag als Mann in der Kita auszutauschen
  • sich zu den genannten Schwerpunkten pädagogisch weiter zu qualifizieren
  • mit erfahrenen Kollegen zusammenzukommen und konkrete Perspektiven für den Alltag zu entwickeln

Ansprechpartner ist Herr Tim Rohrmann:
rohrmann@wechselspiel-online.de


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12.06.2005

Aktion Mensch - 5000xZukunft

Das Förderprogramm der Stiftung Aktion Mensch ist bis zum 31.12.2005 verlängert worden. Alle gesellschaftlichen Gruppen sind aufgerufen, Projekte zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. In Kooperation mit den Jugend- und Wohlfahrtsverbänden werden 5000 Projekte mit jeweils maximal 5000 Euro 1 Jahr lang gefördert. Gesucht werden Projekte, die kreativ sind, nachdenklich machen, beraten, unterstützen oder neue Erlebnisräume erschließen. Mitmachen kann jeder.

Für Ideen, die schon lange in der Schublade liegen und auf die Umsetzung warten oder für ganz neue Projekte und Konzepte. Auch Kinder und Jugendliche haben die Chance, ihre eigenen Vorstellungen einzubringen und ihre Projekte umzusetzen.

5000xZukunft fördert Projekt wie zum Beispiel:

  • Gruppenangebote, Schulprojekte und AG´s außerhalb des Unterrichts zu Themen wie Computer verstehen und beherrschen, Erfindungen, Zukunftswerkstatt
  • Soziale und politische Inititativen
  • Begegnungen zwischen den Generationen
  • Interkulturelle Projekte: Beratung, Projekte für Kinder und Jugendliche aller Kulturen
  • Integrative Projekte für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen
  • Natur- und Umweltprojekte mit Kindern und Jugendlichen
  • Kunst- und Kulturprojekte etc.

Alle Informationen sowie das Online-Antragsformular finden sich auf der Website:  www.5000xZukunft.de


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05.06.2005

Im Gender-Dschungel

Die Kinder- und Jugendhilfe auf neuen Wegen zur Gleichberechtigung - Eine Handreichung zu Perspektiven von Mädchen- und Jungenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming und zu aktuellen Gleichberechtigungsanforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe.

Mit der vorliegenden Veröffentlichung soll Interessierten Informationen an die Hand gegeben werden, die  Fragen rund um den Zusammenhang von Gender Mainstreaming und Jugendhilfe beantworten.
Häufig diskutierte Themen, oft gestellte Fragen, Reflexions- und Aushandlungsprozesse über Ziele von Gender Mainstreaming, sind Anregungen gewesen, diese in einer Handreichung zu veröffentlichen.

Was genau beschreibt Gender Mainstreaming? Können wir auf Mädchenarbeit in Zeiten von Gender Mainstreaming verzichten und welche Bedeutung hat die Jungenarbeit? Wie gestalten sich Perspektiven der Kooperation von Mädchenarbeit(erInnen) und Jugenarbeit(ern)? etc.

Erfahrungen aus interessanten Gesprächen und Prozessen, in Fortbildungen, Fachtagen und Prozessbegleitungen in Glienicke waren handlungsleitend für die Idee und das Zustandekommen dieser Broschüre.
Hg.: Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Jagdschloss Glienicke Berlin (SFJG), verantwortlich: Claudia Lutze; verfasst: Claudia Wallner, Mai 2005";  Kosten: 3,00 Euro zzgl. 1,44 Euro pro Exemplar,
Weitere Informationen unter:
Tel.: 030 48481-121/-123
E-Mail: info@fobiglienicke.verwalt-berlin.de


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23.05.2005

"Was für Jungs" in Oldenburg

Das Modul „Was für Jungs!” erweitert das Projekt „FiT - Mentoring für Schülerinnen und Studentinnen”. Jetzt werden auf diese Weise auch Schüler angesprochen. „Was für Jungs” entwickelt und erprobt Inhalte und Veranstaltungsformen, die langfristig zur Erhöhung des Männeranteils in dem Studiengang Sozialwesen führen sollen. Bei der Durchführung der Angebote werden die Schüler von Mentoren begleitet und unterstützt. Mentoren sind Studenten aus dem Fachbereich Sozialwesen, die für diese Aufgabe qualifiziert werden.

In erster Linie geht es bei „Was für Jungs” um die Thematisierung der gesellschaftlichen Hintergründe des Phänomens der geschlechtsspezifischen Berufs- bzw. Studienplatzwahl. So sollen z.B. die geschechtsspezifischen Unterschiede in der Berufs- und Lebensplanung thematisiert werden. Die Jungen sollen sich mit ihrem Rollenbild auseinandersetzen.

Folgende Veranstaltungsformen werden angeboten:

  • Gast für einen Tag: Schüler erkunden in Begleitung eines Mentors einen Tag lang die Hochschule bzw. den Fachbereich
  • Studienberatung vor Ort: Mentoren führen in Kooperation mit Schulen Informationsveranstaltungen für Schüler durch
  • Projekttage: Die Projekttage finden in den Räumen der Hochschule statt und ermöglichen es Gruppen von Schülern, sich in verschiedene Veranstaltungen mit dem Thema auseinanderzusetzen und Einrichtungen der beruflichen Praxis kennen zu lernen.

Ansprechpartnerinnen:
Projektkoordinatorin Frau Kirchhoff | elisabeth.kirchhoff@fh-oldenburg.de
Zentrale Frauenbeauftragte Frau Christians | christians@fh-oldenburg.de
Zentrale Studienberatung Frau Janßen | ute.janssen@fho-emden.de

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.fh-oow.de


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16.05.2005

Workshop - Jungen gehen neue Wege

Schon zum dritten mal findet in Aachen ein Workshop rund um das
Thema Boys’ Day statt. In den ersten beiden Workshops wurden vorrangig
Fragen zur Organisation und Durchführung eines Schnupperpraktikumstages
für Jungen behandelt. Der nächste Workshop wird als Schwerpunkt die
Arbeit mit den Jungen in den Vordergrund stellen, denn wir konnten in
diesem Jahr während unserer Arbeit zum ersten mal beobachten, dass
Jungen wirklich anfangen neue Wege zu gehen und sie tun das mit einem
wachsenden Selbstbewusstsein.

Die Zahl der Workshopteilnehmer ist beschränkt. Unverbindliche Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen unter info@aachener-boysday.de .
Eine verbindliche Anmeldung ist erst ab September möglich. Sie werden
dann in der Reihenfolge der Reservierungen von uns benachrichtigt. Die
Teilnahmegebühr beträgt voraussichtlich 45,- Euro. Weitere Informationen unter www.aachener-boysday.de