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Aktuelles

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20.12.2017

Gleichstellungsindex 2017: Deutschland im Bereich Wissen nur auf Platz 25

Deutschland kommt beim Abbau der Geschlechtersegregation bei Ausbildung und Arbeitsmarkt kaum voran. Das zeigt der vom Europäischen Institut für Gleichstellungsfragen (EIGE) veröffentliche Gleichstellungsindex 2017.

Der aktuelle Index zeigt, wo die Europäische Union (EU) derzeit bei der Frage der Gleichstellung steht. Der EU-Gesamtwert ist nur vier Punkte höher als vor zehn Jahren und liegt nun bei 66,2 von 100 Punkten. Den höchsten Wert erzielt Schweden mit 82,6 Punkten, während Griechenland mit 50 Punkten das Schlusslicht bildet. Deutschland rangiert mit einem Zuwachs von 0,6 Punkten zwischen 2012 und 2015 auf Platz 12 und damit im europäischen Mittelmaß.

Vergleichsweise schwach schneidet Deutschland im Bereich Wissen bzw. Bildung ab. So gibt es etwa bei der Wahl des Studienfachs große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. 40,7 Prozent der jungen Frauen studieren Fächer aus dem Bereich Erziehung, Gesundheit, Soziales, Geisteswissenschaften oder Kunst. Bei den Männern sind es hingegen nur 17,1 Prozent. Der Gleichstellungsindex wird vom EIGE entwickelt, um die in der EU im Hinblick auf die Gleichstellung der Geschlechter erzielten Fortschritte zu bemessen. Der Gleichstellungsindex umfasst sechs Kernbereiche – Arbeit, Geld, Wissen, Zeit, Macht und Gesundheit – und zwei Satellitenbereiche: Gewalt gegen Frauen und sich überschneidende Ungleichheiten. Er macht deutlich, in welchen Bereichen Verbesserungen erforderlich sind, und unterstützt politische Entscheidungsträger bei der Gestaltung wirksamerer Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung.

www.klischee-frei.de/gleichstellungsindex-2017


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20.12.2017

Stellenausschreibung: Referent/in für Geschlechtervielfalt

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder-und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) versteht sich als fachpolitische Servicestelle für Mädchenarbeit, Jungenarbeit, Genderkompetenz sowie Geschlechtervielfalt und agiert mit landesweiter Ausrichtung in Sachsen-Anhalt.

Vorbehaltlichder endgültigen Mittelzuweisung durch das Land Sachsen-Anhalt ist zum 01. April 2018 eine Stelle als Referent/in mit dem Fachschwerpunkt Geschlechtervielfalt in der Elementarbildung und Grundschule zu besetzen.

Zur Stellenausschreibung (PDF):

geschlechtergerechtejugendhilfe.de


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15.12.2017

Männlichkeit und Flucht: Aktuelle Studie zu geflüchteten jungen Männern in Deutschland

Wie geht es jungen geflüchteten Männern in Deutschland? Was sind ihre Erlebnisse, Motivationen und Bedürfnisse, vielleicht auch ihre Träume und Hoffnungen? Das Bundesforum Männer wollte dazu die jungen Männer selbst zu Wort kommen lassen.

Im Rahmen des Projektes movemen hat das Bundesforum Männer daher das CJD Nord beauftragt, eine qualitative Studie über die Situation und Bedarfe junger geflüchteter Männer in Deutschland durchzuführen.

In rund 85 Interviews mit geflüchteten Jungen und jungen Männern wurden die zentrale Lebensbereiche wie soziale Kontakte, Wohnen und Unterbringung, Bildung und Arbeit, Familie und Gesundheit besprochen. Interviews mit haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern geben eine ergänzende Perspektive auf Herausforderungen und Chancen in der Arbeit mit geflüchteten jungen Männern.

Die ersten Ergebnisse der Studie sind nun in einer Kurzversion als Broschüre verfügbar:

bundesforum-maenner.de


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15.12.2017

Dokumentationen Fachtag "Macht-Männlichkeit-Ohnmacht?!"

Die Vielfalt von männlichen Lebensentwürfen und Realitäten von "Junge-sein" werden konterkariert von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Rollenbildern in einer Zeit, die von starken Umbrüchen geprägt zu sein scheint. Die Angst vorm Abstieg und auch die Angst vor Untergangsszenarien lassen Stereotypen von Männlichkeit anscheinend wieder wichtiger werden.

Wie finden aktuell dominante, gesellschaftspolitische Diskurse Widerhall in der pädagogischen Praxis mit Jungen und jungen Männern? Führen autoritär auftretende Kristallisationsfiguren wie Trump und Erdogan zu einer Verschiebung von Männlichkeitsvorstellungen? Was bewirken mögliche "Eskalationen" in "Wir" und "Die" bei Jungen in ihrer Vielfalt?

Welcher alltägliche pädagogische Umgang mit Jungen in Richtung Pluralität lässt sich in solchen Auseinandersetzungen entwickeln? Welche Alternativen können Menschen in der pädagogischen Arbeit Jungen und männlichen Jugendlichen anbieten? Wie können diese Alternativen im Rahmen der pädagogischen Arbeit gelebt werden?

Der Fachtag sollte Gelegenheit bieten, die Brisanz dieser gesellschaftspolitischen Diskurse mit dem expliziten Fokus auf Männlichkeiten für pädagogische Grundhaltungen und alltägliche Praxis der Jungenarbeit zu reflektieren.

Zur Dokumentation des Fachtags:

jungenarbeit-hessen.de


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06.12.2017

"Weltspiegel"-Doku: Meine 92-jährige Mitbewohnerin

"Sie inspiriert mich einfach, weil sie jeden Tag das Beste aus ihrem Leben macht", sagt Student Sores Duman über seine 92-jährige Mitbewohnerin.

In der 30-minütige Doku werden Studentinnen und Studenten vorgestellt, die das Leben in einem Altersheim dem Wohnen in einer WG mit Gleichaltigen vorziehen.

Das Thema der alternden Gesellschaft steht zudem in den Niederlanden ganz oben auf der politischen Agenda.

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