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Aktuelles

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16.02.2017

Frauen und Männer am Arbeitsmarkt – Faktenblatt online

Die Erwerbstätigkeit von Frauen nimmt stark zu. Dennoch gibt es am Arbeitsmarkt nach wie vor große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wie stark traditionelle Rollenbilder den beruflichen Werdegang von Frauen und Männern beeinflussen, zeigt ein neues Faktenblatt, das aktuell auf dem Webportal klischee-frei.de veröffentlicht wurde.

Klischee-frei.de ist das Webportal der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl. Es richtet sich an alle am Berufswahlprozess Beteiligten, die sich für eine geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl einsetzen möchten. Neben Anregungen und Beispielen Guter Praxis werden regelmäßig Faktenblätter zu unterschiedlichen Themenbereichen, Praktische Arbeitshilfen und Veranstaltungstipps dort bereitgestellt.

Zum aktuellen Faktenblatt:

Seit 2005 ist die Erwerbstätigenquote der Männer von 71,2 auf 77,7 Prozent gestiegen, die der Frauen sogar von 59,5 auf 69,8 Prozent. Zugleich ist die Lücke zwischen den Geschlechtern von 11,7 auf 7,9 Prozent geschrumpft.

Doch es gibt nach wie vor große Unterschiede in den Erwerbs- und Arbeitszeitmustern von Frauen und Männern. Das Faktenblatt "Frauen und Männer am Arbeitsmarkt" verrät, welche Differenzen zwischen den Geschlechtern in dieser Hinsicht bestehen.

  Zum Faktenblatt Frauen und Männer am Arbeitsmarkt

etzt Kooperationspartnerin oder -partner der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl werden! Infos zum Mitmachen unter: www.klischee-frei.de

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.  übernimmt gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die  Rolle der Servicestelle der Nationalen Kooperationen zur  geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl mit dem Webportal klischee-frei.de


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15.02.2017

Stellenausschreibungen der FUMA Fachstelle Gender NRW

Die FUMA Fachstelle NRW hat mehrere Stellen in den Bereichen E-Learning, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit/Social Media ausgeschrieben.

Weitere Infos und die genauen Stellenprofile auf der Website:

www.gender-nrw.de/


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10.02.2017

Dokumentation der Fachtagung "Digitale Jungenarbeit"

Im November 2016 hat die Konferenz in Köln stattgefunden. Sie wurde von der LAG Jungenarbeit NRW in Kooperation mit dem LVR-Landesjugendamt und dem Paritätischen Jugendwerk NRW durchgeführt.

Die Video-Dokumentation steht nun zur auf youTube zur Verfügung:

Dokumentation der Tagung

Vortrag von Torben Kohring


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09.02.2017

BIBB Analyse: Pflege- und Gesundheitspersonal wird knapper

Setzen sich die derzeitigen Trends am Arbeitsmarkt fort, könnte es in Zukunft zu einem flächendeckenden Engpass in den Pflege- und Gesundheitsberufen ohne Approbation kommen, so die Ergebnisse einer Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Im Jahr 2035 würde der Arbeitskräftebedarf der Berechnung zufolge das Angebot um rund 270.000 Personen übersteigen, unter anderem aufgrund einer vergleichsweise schwachen Lohnentwicklung in diesem Berufsfeld und des stetigen Anstiegs der Nachfrage nach Pflege- und Gesundheitsleistungen. 

Für das Berufsfeld "Pflege- und Gesundheitsberufe ohne Approbation" bedeutet das, dass schon in absehbarer Zeit weder genug Fachkräfte noch ausreichend Fachfremde für die Deckung des Fachkräftebedarfs zur Verfügung stehen werden. Dieser Engpass würde selbst durch längere Arbeitszeiten nicht gelöst werden können, da die Arbeitskapazitäten auch nach Stunden voll ausgeschöpft wären.

Um dieses Berufsfeld attraktiv zu gestalten spielt laut BIBB-Analyse nicht zuletzt die Vergütung für die Beschäftigten neben mehr Anerkennung und einer verbesserten Work-Life-Balance eine Rolle.

Der Boys’Day und die Pflegeberufe

Prof. Christel Bienstein, Präsidentin des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe, in ihrem Statement auf der Boys'Day-Website: "Pflege ist ein schöner und spannender Beruf mit interessanten Perspektiven. Zwischen A wie Ambulanter Pflegedienst und Z wie Zentrale Notaufnahme bieten sich vielfältige Arbeitsfelder und Karrierewege. Wir wollen, dass mehr Jungen und junge Männer diesen Beruf kennenlernen und für sich als Berufsoption in Betracht ziehen. Deshalb sind wir aktiv als Bündnispartner und unterstützen den Boys’Day."

Am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag lernen Jungen Berufe kennen, in denen bislang überwiegend Frauen tätig sind. Dazu gehören auch Pflege- und Gesundheitsberufe. Der nächste Boys’Day findet am 27. April 2017 statt.

Pressemitteilung und weitere Infos zur BIBB-Analyse:

www.bibb.de

Weitere Infos zum Boys’Day:

www.boys-day.de


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08.02.2017

Digitalisierung der Arbeitswelt – Auswirkungen für Männer und Frauen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erläutert in einem Kurzpapier die Substituierbarkeitspotentiale nach Geschlecht durch Digitalisierung der Arbeitswelt. 

Die Digitalisierung wird auch unsere Arbeitswelt verändern, mit unterschiedlichen Folgen für einzelne Berufe. Es ist dabei umstritten, ob die Digitalisierung insgsamt zu einem Beschäftigungsabbau oder -aufbau führen wird.

Da Männer und Frauen sich unterschiedlich auf Berufe verteilen, werden sie auch unterschiedlich von den Substituierbarkeitspotenzialen betroffen sein. Insbesondere Berufe in der Industrieproduktion sowie Helfer-und Fachkraftberufe weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Männer arbeiten im Vergleich zu Frauen deutlich häufiger in der Industrieproduktion. Diese Berufe sind stark von der Digitalisierung betroffen.

Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den deutschen Arbeitsmarkt zu bestimmen, hat das IAB die Anteile der Tätigkeiten berechnet, die innerhalb eines Berufs durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten.

Weitere Infos und das Kurzpapier:

gender.verdi.de