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Aktuelles

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05.07.2017

Broschüre zur Gleichberechtigung in zehn Sprachen

Die Broschüre "Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität", die vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Paritätischen Gesamtverband und dem LSVD entwickelt wurde, erläutert kurz und knapp die rechtliche Situation von Frauen und Männern bzw. von Menschen verschiedener sexueller Orientierung bzw. geschlechtlicher Identität in Deutschland.

Dabei wird die gelebte Vielfalt von Lebensentwürfen betont und sich für ein respektvolles Zusammenleben ausgesprochen. Die Orientierungshilfe wurde für die Broschüre in zehn Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch) übersetzt. Mittlerweile ist Sie auch in einfacher Sprache online erhältlich.

Zum Download der Broschüre:

www.queer-refugees.de


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03.07.2017

Neue UN Women-Studie zu Männern und Geschlechtergleichstellung

Die International Menand Gender Equality Survey (IMAGES) ist die größte länderübergreifende Studie ihrer Art in Nahost und Nordafrika.

Die (englischsprachige) Studie von Promundo und UN Women ist in Zusammenarbeit mit lokalen Forschungspartnen entstanden.

Sie untersucht die Lebensrealität von Männern in Ägypten, Libanon, Marokko und Palästina, setzt sich mit vorherrschenden Stereotypen über Männer in dieser Region auseinander und zeigt Wege zur Geschlechtergleichstellung auf.

44 % der Befragten würden sich während der Vaterzeit gern stärker um ihre Kinder kümmern. Ein Drittel gab an, es solle mehr Frauen in politischen Positionen geben. Allerdings wird eine traditionelle Rollenverteilung von einem Großteil der Männer befürwortet.

Zur Studie (PDF): imagesmena.org

Summary (PDF)


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03.07.2017

Aktuelle Artikel zur Jungenarbeit

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „deutsche jugend“ geht es um das Thema Jungenarbeit.

Marc Melcher vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband berichtet über das Projekt „Daddy, be cool!  – Wenn ich einmal Vater bin“.

Um „Unbegleitetes Männlichsein. Jungenarbeit mit unbegleiteten minderjährigen männlichen Flüchtlingen“ geht es in dem Beitrag von Reinhard Winter.

Außerdem gibt es einen Beitrag zum Thema „Jungen als Bildungsverlierer? Außerschulische Bildungsangebote aus der Sicht männlicher Heranwachsender“ sowie einen Überblick über aktuelle Veröffentlichungen zu ausgewählten Bereichen der Jungenarbeit.

Zur Ausgabe auf: www.beltz.de


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03.07.2017

Statistikportal Hochschulen NRW – aktuellste geschlechterbezogene Daten online

Das Statistikportal der KoFo Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW – Projekt Gender-Report – ist aktualisiert:

Es enthält nun alle geschlechterbezogenen Hochschuldaten für NRW bis einschließlich 2015. Damit ist das Portal auf dem aktuellsten Stand.
Neu ist, dass sämtliche Daten ab dem Jahr 2000 auf die geänderte Fächergruppensystematik der amtlichen Statistik abgestimmt sind, die ab 2015 greift. Dadurch sind die Daten auch im Längsschnitt noch vergleichbar.

Außerdem sind die Hochschulleitungs-Gremien bis zum Jahr 2017 abrufbar.

Das Statistikportal ist ein Angebot der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung. Es stellt geschlechterbezogene Daten zu Qualifizierung und Beschäftigung an den Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW bereit und macht sie in einfacher Form zugänglich. Das Angebot richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Gleichstellung, Wissenschaft, Hochschul- und Geschlechterforschung und andere Interessierte.

Zum Statistikportal: www.genderreport-hochschulen.nrw.de

Zu den Änderungen der Fächergruppensystematik

Aufgrund der großen Nachfrage war die erste Auflage des Gender-Reports 2016 schnell vergriffen. Nun liegt die zweite Auflage vor und kann kostenlos bestellt werden:  Zur Bestellung


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03.07.2017

Bilderbücher: Alles nur Klischee?

Bilderbücher vermitteln Kindern Werte und Normen, auch über die ­Geschlechter. Das didacta Magazin für den Elementarbereich – Meine Kita – hat Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, die Bilder­bücher auf ihre Gendersensibilität geprüft hat.

Zentrale Ergebnisse der Bilderbuch-Analyse:

  • Von den 6.117 analysierten Figuren konnten 53 Prozent als weiblich identifiziert werden, 47 Prozent als männlich. Auch bei der Analyse der handlungsleitenden Figuren zeigt sich, dass entgegen älterer Studien, in 44 Prozent der untersuchten Bücher eine weibliche Figur durch die Geschichte führt.
  • Frauenbild: Die Darstellung von weiblichen Figuren folgt optisch klaren Stereotypen, so dominieren bei der Farbgebung der Kleidung Rottöne. Ebenso zeigen sich Stereotype im Verhalten und bei der Beschreibung von Gefühlen. Dem Geschlechterklischee entsprechend, werden Frauen und Mädchen als eher ängstlich und emotional dargestellt. Man sieht sie zudem achtmal häufiger im Haushalt als im Beruf und öfter in Beziehung mit anderen Figuren.
  • Männerbild: Männliche Figuren entsprechen optisch ebenfalls klaren Genderrollen, sie tragen fast immer kurzes Haar und kleiden sich in Blau- oder Grüntönen. Interessant ist das Ergebnis, dass Männer und Jungen in etwa genauso häufig mutig und ängstlich dargestellt werden. Es zeigen sich somit erste Brüche mit stereotypen Männerbildern, die besagen, dass diese keine oder nur wenig Emotionen zeigen dürfen. Trotz dieser positiven Feststellung werden Männer selten bei fürsorglichen und haushaltsnahen Tätigkeiten abgebildet. Dieser Bereich wird nach wie vor primär weiblichen Figuren zugeschrieben.

Weitere Ergbnisse unter: www.bildungsklick.de

Quelle:
Meine Kita – Das didacta Magazin für den Elementarbereich, Ausgabe 2/2017, S. 18-21, www.meinekitaclub.de.