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Aktuelles

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16.06.2017

Pflege 4.0: Leitlinien für den Erwerb digitaler Kompetenzen in Pflegeberufen veröffentlicht

Der Beirat IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) stellte am 12. Juni 2017 seine erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in der Pflege in Form von fünf Leitlinien vor. Eine der Autorinnen und Autoren ist die Vorsitzende des Kompetenzzentrums, Prof. Barbara Schwarze.

Verbunden mit einer Pressemitteilung stellte der Beirat IT-Weiterbildung der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) am 12. Juni 2017 seine erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und den Erwerb digitaler Kompetenzen in der Pflege vor. Eine der Autorinnen und Autoren ist Prof. Barbara Schwarze, Vorsitzende des Kompetenzzentrums, die beim Thema Digitalisierung der Pflege für eine bessere Wissensvermittlung plädiert: „Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern haben wir fünf Handlungsfelder definiert. Zunächst geht es um eine Verständigung über die aktuellen Rahmenbedingungen für die Pflege vor dem Hintergrund der Digitalisierung. Es muss umgehend ein klarer Fokus auf die Stärkung der Aus-, Fort- und Weiterbildung gelegt werden: Hier steht die Vermittlung von Datenschutz und ethischen Fragestellungen, die Intensivierung von Zusammenarbeit und Beteiligung sowie die Verbesserung der Attraktivität der Pflegeberufe im Vordergrund“, erklärt Prof. Barbara Schwarze.

Die Handlungsempfehlungen entstanden auf Initiative der GI gemeinsam mit Fraunhofer IUK Technologien und wurden von einer Vielzahl von Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis, Wissenschaft, Wohlfahrtsverbänden, IT- und Pflegewirtschaft entwickelt und anlässlich des diesjährigen Digital-Gipfels, der am 12. und 13. Juni 2017 in Ludwigshafen stattfand, am vergangenen Montag veröffentlicht. Neben Prof. Barbara Schwarze waren unser Mitarbeiter Martin Rutha (Projektmanager der Geschäftsstelle Demografiewerkstatt Kommunen) unser Vorstandsmitglied Dr. Regina Buhr sowie Vertreterinnen und Vertreter unserer Vereinsmitglieder Fraunhofer Gesellschaft, vdivde_it und Initiative D21 aktiv an der Erstellung der Leitlinien beteiligt.

Die Pflege 4.0-Leitlinie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.gi.de/pflege40

Zur Pressemittelung der GI

Zum Hintergrund der Leitlinienerstellung:

Anlässlich des Symposiums „Pflege 4.0: Zukunftsszenario zum Weiterbildungsbedarf in der Pflegebranche“ am 5. Mai 2017 in Berlin hat sich der Beirat IT-Weiterbildung der GI das Ziel gesetzt, den Bedarf hinsichtlich eines Erwerbs digitaler Kompetenzen zu identifizieren und ein Zukunftsszenario für die künftige Weiterbildung von Fachkräften in der Pflegebranche zu entwerfen. Denn die Digitalisierung erfasst alle Lebens- und Arbeitsbereiche, so auch den Gesundheits- und Pflegebereich. Daher die Definition von fünf Handlungsfeldern, die seitens Politik, Wissenschaft und Wirtschaft adressiert werden müssen, um die künftigen Herausforderungen in den Pflegeberufen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der voranschreitenden Digitalisierung zu meistern.


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16.06.2017

Weiterbildungsreihe: Geschlechterreflektierte Pädagogik

Dissens – Institut für Bildung und Forschung bietet in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen und im Rahmen des Modellprojekts „Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt“ eine Weiterbildungsreihe zur geschlechterreflektierten Pädagogik an.

Dabei soll die Reflexions- und Handlungskompetenz der Teilnehmenden auf drei Ebenen gestärkt werden: Wissen, Haltung sowie Methodik/Didaktik.

Die jeweiligen Arbeitsbedingungen werden einbezogen. Methodisch wird gearbeitet mit einer Mischung aus Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussionen, Input, Biographiearbeit und Selbstreflexion, Kollegialer Fallberatung und der Erprobung und Reflexion pädagogischer Methoden aus der geschlechterreflektierten und Antidiskriminierungspädagogik.

Die Entwicklung und Auswertung von Praxisprojekten wird durch die Teilnehmenden begleitet und soll zum kollegialen Austausch anregen.

Rückfragen an katharina.debus@dissens.de
 
Ausschreibung als PDF: www.interventionen.dissens.de


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16.06.2017

Stellenausschreibung Bundesforum Männer

Das Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer & Väter e.V. sucht zur Verstärkung des Geschäftsstellenteams zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet bis 31.01.2020 eine/n Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit. 

Es handelt sich um 60% einer Vollzeitstelle und die Eingruppierung nach TVÖD (Bund) in der Entgeltgruppe 13 (bei entsprechender Qualifikation).

Aufgaben:

  • Kommunikationsmanagement intern und extern
  • politische Kommunikation und Mitgliederkommunikation
  • Entwicklung und Umsetzung von PR-Strategien
  • Corporate Design-Entwicklung
  • Pressearbeit, einschließlich Pflege und Ausbau der Pressekontakte mit dem Ziel der kontinuierlichen Medienpräsenz des Bundesforums und seiner Projekte
  • Erstellung von Online- und Offline-Content für die Kommunikation und Presse
  • Entwicklung und Pflege der digitalen Angebote (z.B. Website, Social Media, Newsletter)
  • Erstellen von Materialien, Broschüren, Info- und Pressematerialien
  • Entwicklung und Organisation von Kampagnen und Veranstaltungen
  • Beratung der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Verband und seiner Projekte in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit, einschließl. Vorbereitung und Begleitung externer Auftritte

Fachliche Anforderungen:

  • abgeschlossenes Studium Journalismus, Kommunikations-/Politik-/Sozial-/Rechtswissenschaften oder einer ähnlichen Fachrichtung (Master o. vglb.)
  • Umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich PR, Kampagnen, idealerweise auch politischer Kommunikation
  • Mehrjährige Berufserfahrung in Kommunikation, vorzugsweise in NGO/NPO
  • Erfahrungen im Lektorat und Texten
  • Sehr gute Ausdrucksfähigkeit in der deutschen Sprache in Wort und Schrift, sehr gerne auch in Englisch
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte zielgruppengerecht und stilsicher auf den Punkt zu bringen
  • Ausgeprägtes strategisches Denken
  • Sicherheit im Umgang mit MS Office, CMS Wordpress, Social Media
  • Erfahrungen in der Redaktion von Printprodukten und in der Zusammenarbeit mit Grafiker/innen, Agenturen und Druckereien

Persönliche Anforderungen:

  • Zuverlässigkeit, Teamorientierung, Selbstständigkeit, Kreativität, Organisationstalent, sehr sorgfältige und genaue Arbeitsweise, Fähigkeit und Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Bereitschaft zu gelegentlich unregelmäßigen Arbeitszeiten und Dienstreisen
  • sicheres und professionelles Auftreten, gute kommunikative Fähigkeiten

Geboten wird:

Das Bundesforum Männer - Interessenverband für Jungen, Männer & Väter ist eine Nichtregierungsorganisation mit derzeit 32 bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen. Es setzt sich politisch für eine gute Work-Life-Balance ein und ermöglicht diese auch den Beschäftigten durch flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle. Faire Arbeitsbedingungen, teamorientiertes Arbeiten, flache Kommunikationsstrukturen und eine Vergütung im Rahmen tarifrechtlicher Bestimmungen machen das Bundesforum Männer zu einem attraktiven Arbeitgeber.

Wichtiges zur Bewerbung:

Bitte senden Sie Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (in deutscher Sprache) mit tabellarischem Lebenslauf, lückenloser Darstellung des Ausbildungsweges und Ihres beruflichen Werdegangs sowie Zeugniskopien (vor allem Schul-, Hochschul- und qualifizierten Arbeitszeugnissen) bis zum 25.06.2017 – möglichst im PDF-Format – per E-Mail an:

bewerbung@bundesforum-maenner.de

Postalische Bewerbungen können leider nicht zurückgeschickt werden.

Die Stellenausschreibung als PDF:
www.bundesforum-maenner.de


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12.06.2017

Exemplarische Praxis im Projekt „Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten“

In den Osterferien 2017 hat die LAG Jungenarbeit in NRW ein Longboard-Projekt mit fluchterfahrenen Jungen und Mädchen durchgeführt.

Das Angebot fand im Rahmen von „Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten“ statt.

Hier gibt es einen Einblick in das Projekt:

Der spannende Prozess vom Rohmaterial bis hin zum selbst gestalteten Board hat die Jungen und Mädchen in engen Kontakt mit ihren Werken gebracht. So entwickelte sich eine ganz besondere Beziehung zwischen Mensch und Brett. Für die Jugendlichen war die wertschätzende gemeinsame Arbeit mit den Pädagogen eine besondere Erfahrung.  Die Möglichkeit künstlerisch aktiv zu sein, die eigenen handwerklichen Fähigkeiten zu erfahren und die neu angeeigneten Techniken in sicherem Raum direkt zu erproben eröffnete völlig neue Horizonte.

Eng verbunden mit dem künstlerischen Erleben der Materialien und der Erschaffung eines ganz persönlichen Objektes wurde das Sportgerät schließlich auch seinem Zweck zugeführt. Fahrtraining, Sicherheitsschulung und die ersten Tricks wurden gelernt um nachher auf der Straße eine gute Figur zu machen. Damit ist der Weg für die jungen Menschen geebnet sich auf eigene Faust in den öffentlichen Raum zu begeben, sich in der urbanen Szene bemerkbar zu machen und durch das neue Hobby einfach als Jugendliche wahrgenommen zu werden, in einem Lebensalltag in welchem sich vieles um Probleme, Verluste und Ängste dreht.

Filmische Begleitung des Projekts auf www.youtube.com

Zeitungsartikel zum Projekt:

www.waz.de


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08.06.2017

"Geschlecht ist nicht das was wir haben, sondern das was wir tun"

Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent der Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs und Projektleiter der Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl hält am 13. Juni um 16:00 Uhr einen Vortrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/Schwerpunkt Gender.

Es wird zunächst einen kleinen Einstieg in die Gender-Thematik geben, um sich anschließend konkret dem Kontext „Arbeitsmarkt“ zu widmen. Hierbei wird es auch um die Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs, Girls’Day und klischee-frei – Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl gehen.

Weitere Infos:

www.facebook.com/events/1912941582280657