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Aktuelles

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07.04.2017

Artikel: Seeking male supporters: How to leverage the new generation of active fathers

In einem englischsprachigen Online-Artikel befasst sich Michael Stuber mit der Erwartung, dass junge Väter flexibel arbeiten wollen und damit die Kindererziehung geschlechtergerechter erfolgt.

Er geht dabei auf Zahlen der aktuellen Situation, Trends und Erfahrungen gegenüber aktiven Vätern ein.

Zum Artikel:

www.linkedin.com


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06.04.2017

GEW-Zeitschrift zur Berufswahl: Was will ich werden?

Die Zeitschrift der Bildungsgewerkschaft GEW "Erziehung und Wissenschaft" widmet ihre aktuelle Ausgabe dem Schwerpunkt "Berufswahl: Rollenklischees und Geschlechterstereotype".

Neben Ergebnissen zum Girls'Day und Boys'Day sind u. a.  ein Gastkommentar von Angelika Puhlmann – Leiterin des Arbeitsbereichs Übergänge in Ausbildung und Beruf im BIBB – sowie ein Interview mit der Erziehungswissenschaftlerin Hannelore Faulstich-Wieland zu der Wirksamkeit von Rollenbildern zu lesen.

Die Zeitschrift kann als PFD heruntergeladen werden:

www.gew.de


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05.04.2017

Das neue MedienSet ist da!

Das MedienSet ist seit jeher eines der beliebtesten Boys’Day | Neue Wege für Jungs-Materialien. Nun wurde es komplett überarbeitet und neu aufgelegt.

Die Daten und Fakten zum Thema Berufs- und Studienwahl und zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden aktualisiert und erweitert. Außerdem sind neben den Printmaterialien alle Inhalte auch auf dem mitgelieferten USB-Stick gespeichert.

Das MedienSet wurde speziell für den Einsatz in der Schule und in der Jugendarbeit konzipiert, enthält multimediale Arbeitsmaterialien und Anleitungen für eine geschlechtergerechte Berufs- und Lebensplanung, zu Rollenbildern und Sozialkompetenzen für Jungen ab Klasse 5.

Schulen sowie Unternehmen und Organisationen können das MedienSet kostenfrei bestellen:

Zum Materialcenter


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31.03.2017

Bielefelder Kick-Off für den 7. bundesweiten Boys’Day

Der Arbeitskreis Bielefeld hat am 28. März zum Bielefelder Kick-Off für den 7. bundesweiten Boys'Day eingeladen. Gastgeberin des Kick-Offs waren die von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel. Paul, Timm und Jakob sind im Betheljahr (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst in Bethel) und stellten ihre Einsatzstellen vor.

Jakob arbeitet in der Werkstatt Hiram für Menschen mit Behinderung, Paul ist im pflegerischen Bereich mit Epilepsiepatientinnen und -patienten im Krankenhaus Mara tätig und Timm gestaltet im BoBB-Projekt (Bedürfnisorientierte Begleitung von Menschen mit Behinderung) den Aufenthalt für Patientinnen und Patienten im Mara Krankenhaus.

Zwei der drei Männer zwischen 18 und 20 Jahren wollen nach ihrem Betheljahr eine Ausbildung oder Studium im sozialen Bereich machen: zum Beispiel als Notfallsanitäter, Gesundheits- und Krankenpfleger oder mit einem Studium Soziale Arbeit. Seit 2012 bietet das Betheljahr den Boys'Day an. Jedes Jahr gibt es circa 15 Boys'Day Plätze. Das Prinzip ist einfach: Jeder Boys’Day Teilnehmer bekommt einen Freiwilligen oder eine Freiwillige aus dem Betheljahr als Paten oder Patin. So lernen die Schüler eine Arbeitsstelle im Sozial- und Gesundheitswesen kennen und werden von jungen Freiwilligen aus dem Betheljahr angeleitet und begleitet.

Der Arbeitskreis Boys'Day Bielefeld unterstützt Bielefelder Schulen seit 2013 bei der qualitativen Vor- und Nachbereitung des Boys'Day, berät Unternehmen und Einrichtungen bei der Durchführung des Aktionstags und trägt zu einer guten Umsetzung des Boys'Day in Bielefeld bei. Mitglieder des Arbeitskreises sind Vertreterinnen und Vertreter der Agentur für Arbeit in Bielefeld, des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT, der Lehrerschaft, des jobcenters Arbeitplus Bielefeld und der Regionalen Personalentwicklungsgesellschaft mbH (REGE).

Arbeitskreis Boys'Day Bielefeld


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31.03.2017

Studie des BMFSFJ: Gleichstellung ist auch für Männer ein Thema

Acht Jahre nach der Veröffentlichung von "Rolle vorwärts - Rolle rückwärts", einer Untersuchung, die sich erstmals mit dem Thema Männer und Gleichstellungspolitik beschäftigte, zeigen die aktuellen Daten einer neuen Studie, dass sich heutzutage mehr Männer für ein gleichberechtigtes Lebensmodell für Mann und Frau aussprechen.

Die am 29. März veröffentlichte Studie "Männer-Perspektiven - Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?" zeigt, dass das Thema Gleichstellungspolitik Männer ebenfalls beschäftigt und sie sich zunehmend für mehr Gleichstellung einsetzen wollen, im Privatleben und im Beruf.

Im Vergleich zu 2007 wünschen sich heute mehr Männer eine Partnerschaft, in der Mann und Frau erwerbstätig sind, und sich beide etwa gleichviel um Haushalt und Kinder kümmern (2007: 33 Prozent aller Männer ab 18 Jahren; 2015: 42 Prozent). Eine konsequent traditionelle Rollenteilung - mit dem Mann als Hauptverdiener und der Frau als nicht Erwerbstätige und Zuständige für Haushalt und Kinder - hat weiter an Rückhalt verloren: Der Anteil dieses Wunschmodells sank im gleichen Zeitraum von 17 Prozent auf 10 Prozent. Während 2007 der Aussage "Für eine Partnerschaft ist es gut, wenn beide berufstätig sind" 71 Prozent der befragten Männer zustimmten, waren es 2015 bereits 82 Prozent.

Dass ein Mann, wenn er Vater wird, seine Arbeitszeit nicht nur reduzieren, sondern die Arbeit unterbrechen soll, fand 2007 jeder fünfte Mann richtig. 2015 war jeder Dritte dieser Meinung. Dieser Einstellungswandel zeigt sich insbesondere bei den jungen Männern.

Nicht nur Frauen und Mütter stehen vor dem zeitlichen und organisatorischen Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern zunehmend auch Männer. So nehmen 49 Prozent aller erwerbstätigen Männer subjektiv hohe Hürden wahr, Familie und Beruf für sich zu vereinbaren.

Die vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebene Studie "Männer-Perspektiven - Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?" entstand unter Leitung von Professor Dr. Carsten Wippermann am DELTA-Institut für Sozial- und Ökologieforschung.

Quelle: www.bmfsfj.deZum Download der Studie:

www.bmfsfj.de