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Aktuelles

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15.03.2017

Neues Projekt von ax-o e.V.: Junge Flüchtlinge als Vorleser in der Kita

Der Verein ax-o hat bereits in seinen Projekten "Soziale Jungs" und "Coole Geschichten" Jungen zu Vorlesern ausgebildet. Nun wird die Aktion mit jungen Flüchtlingen fortgeführt.

Mit dem neuen Projekt soll das freiwillige Engagement von Jungen im Alter von 14 bis 20 Jahren weiter gefördert werden. 30 Prozent der Teilnehmer sollen dabei junge Flüchtlinge sein. 

Die jungen Männer werden Kindern in Kindertagesstätten vorlesen. So erleben die Kinder die Jungen als aktiv lesende männliche Vorbilder. Die jungen Vorleser selbst trainieren ihre Deutschkenntnisse und erhalten dazu noch eine Portion Berufsorientierung.

Das auf zweieinhalb Jahre angelegte Projekt wird von "Aktion Mensch" mit insgesamt 248.000 Euro unterstützt. 

Mehr zum Neue Wege für Jungs-Netzwerkpartner ax-o e. V.

Zum Artikel in den aachener-nachrichten.de


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09.03.2017

Atlas zur Gleichstellung

Der dritte Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland wurde aktuell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veröffentlicht.

Der Atlas dokumentiert regionale Unterschiede in der Verwirklichung von Gleichstellung in Deutschland. Eine solche vergleichende Erfassung von wichtigen Indikatoren auf Landes- und Kreisebene ermöglicht die Abbildung des regional erreichten Standes. 

Ziel ist es, von dort aus die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männer abzustecken.

Der 3. Atlas zur Gleichstellung steht zum Download auf der Website des BMFSFJ zur Verfügung:

www.bmfsfj.de


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08.03.2017

abi>> extra - Ich bin einzigartig - Ausgabe 2017

Was haben ein Erzieher, eine technische Produktdesignerin und ein Anästhesietechnischer Assistent gemeinsam? Sie arbeiten in Berufen, die als "geschlechtsuntypisch" gelten, und sind damit eine Ausnahme. Noch immer lassen sich viele Abiturientinnen und Abiturienten bei der Studien- und Berufswahl von gängigen Rollenbildern leiten. Wie dieses Muster durchbrochen werden kann, zeigt das neue Magazin abi» extra typisch der Bundesagentur für Arbeit.

Obwohl knapp die Hälfte aller Studierenden weiblich ist, sind die technischen Studiengänge weiterhin fest in männlicher Hand. Frauen zieht es vermehrt zu den Geisteswissenschaften sowie den sozialen Berufen. Nicht immer stimmt die Studien- und Berufswahl mit den eigenen Stärken und Interessen überein, sondern wird zum Teil von (unterbewusst) existierenden Klischeevorstellungen oder Rollenbildern überlagert. Anlässlich der deutschlandweiten Aktionstage Girls'Day und Boys'Day am 27. April erhalten Mädchen wieder Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe, während Jungen ihre Stärken in Bereichen wie Erziehung, Gesundheit, Pflege und Soziales testen können. Als Vorbereitung lohnt sich ein Blick in die neue Extra-Ausgabe des abi» Magazins.

Den Blick über den Tellerrand werfen

abi» extra typisch nimmt behutsam die Fäden auf und motiviert junge Erwachsene mit Hintergrund- und Erfahrungsberichten, sich bei der Orientierung nicht nur mit den ihnen bekannten Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Auf 28 Seiten kommen Expertinnen und Experten, Studierende sowie Berufserfahrene zu Wort. Es wird hinterfragt, woher die Vorstellungen geschlechtstypischer Tätigkeiten stammen und wie sie abgebaut werden können. Beispielsweise berichtet eine duale Studentin, wie die Teilnahme an zwei MINT-Camps ihre Entscheidung für ein technisches Studium beeinflusst hat.

Auf die Stärken kommt es an

Die Wahl des passenden Ausbildungsberufs oder Studiengangs sollte, egal in welche Richtung, auf die eigenen Interessen und Fähigkeiten ausgerichtet sein. Diese abi» extra Ausgabe macht neugierig darauf,

das Nichtgedachte auszuprobieren und stellt junge Menschen vor, die in „geschlechtsuntypischen“ Bereichen arbeiten. Ein Blick auf den Arbeitsmarkt sowie eine Übersicht über die am meisten gewählten Studien- und Ausbildungsberufe – getrennt nach Männern und Frauen – runden das Magazin ab.

Heft im Materialcenter kostenfrei bestellen oder herunterladen


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07.03.2017

Neuerscheinung: Archaisierung und Pinkifizierung

 Das frisch veröffentlichte Buch der Hildesheimer Literaturwissenschaftlerin Kerstin Böhm "Archaisierung und Pinkifizierung" trägt den Untertitel "Mythen von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Kinder- und Jugendliteratur". Im Zentrum steht die Fragestellung, wie bestimmte Jugendbuchreihen Zuschreibungen und Mythen zu Aspekten von Weiblichkeit und Männlichkeit tradieren und fortschreiben.

In der Ankündigung ist zu lesen: "Kinder- und Jugendliteratur wird zunehmend nicht mehr nur in Buchform, sondern in Medienverbünden verkauft. Reihen wie "Die Wilden (Fußball-)Kerle" und "Die Wilden Hühner" zeigen zudem eine zweite Verkaufsstrategie der Kinder- und Jugendliteraturproduktion: Sie sind, vor allem im Hinblick auf eine männliche Zielgruppe, offensiv geschlechtsspezifisch adressiert."

Erschienen ist das Buch unter der ISBN 978-3-8376-3727-4 im Verlag [transcript]. Es ist als Print zum Preis von 29,99 Euro im Buchhandel erhältlich.


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02.03.2017

Bundesforum Männer sucht Verstärkung

Die Entwicklung des Bundesforum Männer e. V. geht voran und die Geschäftsstelle wird personell verstärkt.

Der fachliche Bereich, die Öffentlichkeitsarbeit und der Verwaltungsbereich werden ausgebaut. Damit sollen Arbeit und Vernetzung innerhalb des Bundesforum Männer, die Themen und Anliegen sowie der öffentliche Auftritt weiter gestärkt werden.

Folgende Stellen sind ausgeschrieben:

Fachreferent/in in Grundsatzfragen (75% VZ TVöD) 

Sachbearbeiter/in (70% VZ TVöD)

Weitere Infos: www.bundesforum-maenner.de