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Neue Wege für Jungs prämierte Ideen zur Jungenförderung

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Gruppenbild mit allen Prämierten des Wettbewerbs Fort-Schritte wagen!

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt Neue Wege für Jungs hat mit einer feierlichen Preisverleihung im 21. Stockwerk des Berliner Bahntowers am 17.04.2007 die besten Projektideen zur Jungenförderung ausgezeichnet. Eine Fachjury des Wettbewerbs Fort-Schritte wagen! hat aus 160 Bewerbungen die 25 besten Konzepte ausgesucht - sie erhalten jeweils 1.500 Euro Preisgeld.

25 innovativen Projektideen stehen Ihnen auch in der Guten-Beispiele-Datenbank zur Verfügung.

Wettbewerbsflyer Fort-Schritte wagen! 2006

Wettbewerbsflyer Fort-Schritte wagen! 2006

  • Arbeit und Leben Hamburg – Hamburg Projekt: Arbeit ist nur das halbe Leben... – Lebensplanung für Jungs
    • Dieses konkrete und aktivierende Seminar verfügt über einen vielfältigen Methodenpool und ist theoretisch sehr fundiert eingebettet. Gerade der Bereich „Erlebnispädagogik” in der eigenen Stadt oder dem eigenen Stadtviertel weckt sicherlich das Interesse vieler Jungen und hat eine besondere Anerkennung verdient.
  • Ax-o e.V. - Aachen Projekt: Jungen TV
    • Dass Jungen zum Thema Männerrollen parallel in unterschiedlichen Regionen Deutschlands Interviews mit Passanten durchführen, diese aufzeichnen und das gesammelte Material dann zu einem gemeinsamen Film zusammenschneiden, ist besonders innovativ und hat zur Auszeichnung des Projekts „Jungen TV” geführt.
  • Bezirk Oberpfalz – Regensburg Projekt: Boys Wanted
    • Besonders hervorzuheben ist bei dieser Projektidee die Einfachheit der Mittel: Jungen werden als Vorleser für Kindergärten gewonnen und erweitern dabei ihre eigene Lesefähigkeit und ihre sozialen Kompetenzen. Sie lernen gleichzeitig den Beruf des Erziehers kennen.
  • Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. - Berlin Projekt: Internetradio MAGDALENA für Jungs
    • Den Zugang zu den Jungen und die Reflektion der Männlichkeitsinszenierungen über das Medium Rap-Musik und über die Gestaltung von Radio-Sendungen zu wählen, setzt eindrucksvoll an den Vorlieben vieler männlicher Jugendlicher an und hat einen Preis verdient.
  • Caritasverband Rheine e.V. – Rheine Projekt: 1. Rheinenser Jungentag
    • Die Verbindung eines thematisch interessanten Jungenangebots für alle weiterführenden Schulen und einer sich daran anschließenden Fachveranstaltung mit den beteiligten Lehrkräften und MultiplikatorInnen vertieft die Kooperation aller Beteiligten und verspricht Nachhaltigkeit - deshalb wird dieses Konzept prämiert.
  • Carl-Stahmer-Hauptschule - Georgsmarienhütte Projekt: Schnulleralarm
    • Bei dem Projekt ’Schnulleralarm’ ist der Wechsel zwischen einer geschlechtshomogenen und -heterogenen Arbeit hervorragend gelungen. Es findet eine informative und gleichzeitig spielerische Aufklärung über frühe Elternschaft sowie die Vermittlung von Kompetenzen zur Versorgung von Babys und Kleinstkindern statt. Diese wichtige Anregung für die Lebensplanung von Jugendlichen der Carl-Stahmer-Hauptschule ist in besonderer Weise gelungen!
  • Deutscher Familienverband e.V. – Magdeburg Projekt: „Herrentage” Projekt zur Förderung sozialer Kompetenzen und zur Auseinandersetzung mit männlichen Rollenbildern
    • Die „Herrentage” des Deutschen Familienverbandes Magdeburg erhalten die Auszeichnung, weil eine Vielzahl von Jungen aus ganz Sachsen-Anhalt an einem unfassenden pädagogischen Jungenangebot teilnehmen kann. Dabei sammeln die Jungen gemeinsame Erfahrungen und lernen die Vielfältigkeit des Mann-Seins kennen.
  • Diakonisches Werk – Wichernhaus – Bottrop Projekt: Jungentrophy
    • Die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten und der auf Abenteuer und Spiel basierende pädagogische Ansatz ist vielversprechend. Ein Wanderpokal ist ein zusätzlicher Anreiz für die beteiligten Jungen, die Aufgaben zu bewältigen. Dies ausgefeilte und erprobte Konzept möchten wir heute mit der Überreichung der Prämie besonders würdigen.
  • Fachstelle Jungen- und Männerarbeit Dresden – Dresden Projekt: Heldenreise - ein fantastisches Begegnungsprojekt für Jungen und Männer
    • Sehr gelungen ist bei der Konzeption der Fachstelle Jungen- und Männerarbeit Dresden, dass Männer gemeinsam mit Jungen eine Phantasie-Heldenreise unternehmen, die Jung und Alt zum Nachdenken über die Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft anregt. Gleichzeitig fördert die „Heldenreise” dabei die Kommunikationsfähigkeit und Lesekompetenz der Jungen.
  • Freie Schule Leipzig e.V. – Leipzig Projekt: Jungenangebot
    • Prämiert wurde die Freie Schule Leipzig, weil sie Jungen Räume zur Verfügung stellt, die von den Jungen selbst kreativ mitgestaltet werden können. Gleichzeitig werden durch die pädagogische Begleitung tradierte Männlichkeitsbilder kritisch hinterfragt.
  • Freie Schule Potsdam – Potsdam Projekt: Jungentage an der Freien Schule Potsdam
    • Prämiert werden die Jungentage der Freien Schule Potsdam wegen des abwechslungsrei-chen und klar strukturierten Programms und vor allem, weil hier auch Tabu-Themen wie Umgang mit Angst und Körperpflege und Hygiene mit Jungen angesprochen werden.
  • Gemeinde Bohmte – Bohmte Projekt: Typisch Mann... typisch Frau? Neue Wege für Jungs
    • Das Konzept der Gemeinde Bohmte wurde aus den vielen Bewerbungen ausgewählt, weil die Jungenförderung in Bohmte positiv und breit in viele Bereiche hinein verankert ist und das vielfältige Jungenangebot auf Kontinuität ausgerichtet ist.
  • Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille – Petershagen Projekt: Diskriminierung verlernen – Soziale Fähigkeiten erwerben
    • Diesmal besteht der besondere Ansatz des eingereichten Konzeptes darin, eigene Vorurteile und die Vorurteile Anderer zu erkennen und auf dieser Basis eigene Diskriminierungsstrukturen zu „verlernen”. So erkennen die teilnehmenden Jungen gleichzeitig die Vielfalt des Junge-Seins.
  • Jugend- und Familienzentrum JeverNeun – Berlin Projekt: Zukunft(s) meister(n)
    • Jungen darin zu unterstützen, die alltäglich anfallenden Tätigkeiten in der Familien- und Hausarbeit besser zu bewältigen und ihnen zum Abschluss des Projekts einen „Führerschein der Selbstständigkeit” zu überreichen, findet hoffentlich noch viel Nachahmung und bei uns die Würdigung, prämiert zu werden!
  • Jugendbildungswerk Kreis Offenbach – Dietzenbach Projekt: Gerüch(t)eküche - cool oder ekelig? Experimente mit Gerüchen
    • Zum zweiten Mal gewinnt das Jugendbildungswerk Kreis Offenbach beim Wettbewerb Fort-Schritte wagen - diesmal mit einer neuen Projektidee! Über die sinnliche Erfahrungswelt das Thema „soziale Kompetenzen” zu vermitteln, ist die Besonderheit der „Gerüch(t)eküche” und bisher einmalig. Hoffentlich wird diese Idee weitere Verbreitung fin-den - unsere Anerkennung hat sie bereits jetzt!
  • Jusos in der SPD Berlin – Berlin Projekt: Zukunftswerkstatt und andere Seminare
    • Ausgezeichnet wird dieses Angebot, weil es männlichen wie weiblichen Jugendlichen eine Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit mit der Methode „Zukunftswerkstatt” ermöglicht.
  • KIKÜ - Die Kinderküche e.V. - Berlin Projekt: Jungs kochen! Die Koch-AG für Jungs
    • Als fortlaufendes Angebot – nämlich mit einer reinen Jungengruppe alle 14 Tage regelmäßig zu kochen, zu spülen und aufzuräumen - vertieft das Projekt ein Männerbild, das sich von tradierten Vorstellungen des Mann-Seins gelöst hat - und bietet darüber hinaus ein leckeres Essen!
  • Staatliches regionales Förderzentrum „Hans Bürger” – Blankenhain Projekt: Ich bin ein Bild von einem Mann!?
    • Die Besonderheit diese Projekts mit dem doppeldeutigen Name „Ich bin ein Bild von einem Mann” liegt darin, dass es unter anderem die unterschiedlichen historischen und kulturellen Vorstellungen über das Mann-Sein mit Jungen vertieft und darüber eine Reflektion gegenwärtiger Männerbilder anregt.
  • Stadt Königswinter – Königswinter Projekt: Babysitterkurs für Jungen
    • Das besondere Kennzeichen dieses Angebots ist die sehr gelungene und einfach umzusetzende Verknüpfung von finanziellen Anreizen für männliche Jugendliche auf der einen Seite und die kritische Auseinandersetzung mit männlichen Rollenvorstellungen sowie ein Zuwachs an Kompetenzen - hier in der Kinderbetreuung - auf der anderen Seite.
  • Stadtjugendring Weil am Rhein e.V. – Eimeldingen Projekt: MännerBilder
    • Die Idee, von Jungen erstellte, großformatige MännerBilder der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist aus zweierlei Gründen hervorzuheben: Zum einen ermöglicht die Entwicklung der Banner den Jungen eine Reflektion der männlichen Rolle, zum anderen platzieren die ausgestellten Werbebanner das Jungen- und Männerthema positiv in der Öffentlichkeit.
  • Stadtteilzentrum Gräselberg – Wiesbaden Projekt: Porträtbanner von Jungen im Stadtteil Gräselberg
    • Das Projekt Porträtbanner wird ausgezeichnet, weil es das Thema Junge-Sein durch die Ausstellung großformatiger und von Jungen selbst angefertigter Jungenporträts in der Öffentlichkeit platziert und zum Dialog im Stadtteil anregt.
  • Theater Scintilla – Münster Projekt: „Abseits!” – Ein Theaterprojekt für Jungs über Gewinner, Verlierer und Fußball
    • Gemeinsam mit Jungen wird ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt, das die Thematisierung männlicher Rollenbilder und Ausgrenzung im Sport thematisiert. Dies weckt sicherlich gerade bei Jungen großes Interesse, eine Aufführung mitzugestalten oder zu besuchen. Diese innovative Idee gilt es im besonderem Maße zu würdigen.
  • unplugged - Das Beratungscafé – Mainz Projekt: Starke Jungs können auch NEIN sagen! Jungen in der Clique
    • Der inhaltliche Ausrichtung des Projektes „Starke Jungs können auch NEIN sagen! Jungen in der Clique” mit dem Fokus auf männliche Normen in Cliquen ist besonders hervorzuheben. Dies umso mehr, da dieses Jungenprojekt auch noch mit vielen interessanten gruppenpädagogischen Methoden realisiert wird.
  • Vaeter e.V. – Hamburg Projekt: Arbeit ist nur das halbe Leben!
    • Gerade die Einbeziehung der Eltern und insbesondere der Väter in den Prozess der Berufs- und Lebensplanung sowie Gespräche mit teilzeitbeschäftigten Vätern bei Airbus sind eine Besonderheit dieses Wettbewerbsbeitrags und unterstreichen vor allem die Nachhaltigkeit des Angebots.
  • Wolfhelmschule – Olfen Projekt: Was machen die Jungen am Girls´Day?
    • Besonders interessant und von der Fachjury hervorgehoben sind bei diesem Konzept die vielfältigen Übungen zur Teamfähigkeit und zur Selbst- und Fremdeinschätzung, die zu der gemeinsamen Entwicklung eines Kunstwerks hinführen.

Kurzporträts der 25 Prämierten des bundesweiten Wettbewerbs Fort-Schritte wagen! [198,19 kB]