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Prominente Paten 2005


Prominente Paten 2005

Prominente und engagierte Patinnen und Paten unterstützten den Wettbewerb 2005 und belohnten die drei Gruppen mit den besten Ideen mit attraktiven Sachpreisen!!!

Starkoch Ralf Zacherl, Fernsehschauspieler und KiKa-Moderator Karsten Blumenthal, bekannt als Lehrer aus der Serie Schloss Einstein, Maud Pagel, Leiterin des Bereichs Chancengleichheit und Diversity der Deutschen Telekom AG und Prof. Dr. Stephan Höyng, Professor der Katholischen Hochschule für Sozialwesen waren Wegbegleiter des Wettbewerbs Fort-Schritte wagen! und haben Jungen dazu ermutigt, Ungewohntes auszuprobieren.


... der Starkoch Ralf Zacherl

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Bitte beschreiben Sie sich kurz!

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Kreativer Koch: Ralf Zacherl

Ich bin Ralf Zacherl. Meine Eltern sind beide auch Gastronomen und wollten immer, dass ich etwas „Besseres” lerne als sie. Sie konnten mich aber von der Ausbildung zum Koch nicht abhalten. Im Jahr 2002 habe ich die Auszeichnung des Berliner Meisterkoches bekommen. 2003 startete die Sendung Einfach kochen auf Pro Sieben. Im Jahr 2004 habe ich mich selbstständig gemacht und jetzt gibt es meine Sendung auch auf RTL 2 und dem ZDF.

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Ich engagiere mich für den Wettbewerb „Fort-Schritte wagen!” des Projekts Neue Wege für Jungs, weil ... Ich Menschen mag, die nicht aufgeben, resignieren. Solche, die für neue Dinge offen sind und sich selber stark machen, etwas zu erreichen. Menschen, die genau wissen: Ohne Fleiss kein Preis. Ich mag junge Menschen, die wissen: Erfolg - dafür muss man selbst auch bereit sein, mehr als „Normal” zu arbeiten, sich persönlich zu engagieren, viel Arbeit in Kauf zu nehmen und noch viel mehr!

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Zum Thema „Traumberuf”. Haben Sie das Glück, Ihren gefunden zu haben? Wenn ja, was ist traumhaft daran? Wenn nein, was wären Sie lieber?

Ich habe in der Tat meinen Traumberuf. Ich komme mit vielen Menschen zusammen, bekomme direktes Feedback über das, was ich da „fabriziert” habe und ich kann mich ständig auch dabei weiterentwickeln, kreativ sein und ich kann durch gutes Essen auch Menschen glücklich machen.

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Was war Ihnen als Jugendlicher in Ihrer Lebensplanung wichtig? Haben sich Ihre Ziele verändert? Wenn ja, wodurch?

Früher war ich vielleicht in anderer Art und Weise ehrgeizig. Wenn mir jemand gesagt hätte: Ralf, du hast kaum freie Zeit, bist manchmal schon ab 5 Uhr früh auf den Beinen und das für über 16 Stunden am Tag…ich hätte dem vielleicht „einen Vogel” gezeigt und gesagt: Nein, das mache ich nicht. Aber manchmal entwickeln sich Dinge und man muss sich darüber klar sein, man kann auch hier nicht verantwortungslos sein. Man muss den geraden Weg gehen, der auch oftmals kein leichter ist. Ich bin aber dankbar für das alles. Ich denke eher „unter mir” und orientiere mich gedanklich an Menschen, denen es schlecht geht. Und denke dann: Hey Ralf, sei froh- dir geht es doch gut. Es ist verdammt viel harte Arbeit, aber ich habe zu Essen, ein Dach über dem Kopf (was ich selten daheim momentan genießen kann)…aber alt werde ich automatisch von ganz alleine und ich genieße auch viele Momente gedanklich und freue mich darüber. Ich finde, wir müssen weniger nörgeln, zufriedener sein. Wenn die Sonne zu lange scheint, wünschen wir uns Regen. Wenn es ständig regnet, wollen wir Sonne. Es ist immer etwas, was wir anders und besser wollen. Aber: und das finde ich ganz wesentlich: Wir müssen uns auch über kleine und ganz normale Dinge wieder mehr freuen. Wir müssen auch Ziele haben, ganz klar. So in den Tag „hinein gelebt” und darauf hoffen, es kommt die gute Fee, klingelt an meiner Tür und fragt mich: Hallo Ralf, passt dir dieser Schuh? So was gibt’s doch nur im Märchen.

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Wer war oder ist das bedeutendste männliche Vorbild in Ihrem Leben? Und warum?

Da fragen Sie mich was. Ich liebe meinen Vater. Für seine Bescheidenheit, seinen Fleiss, seine Bodenständigkeit, seine totale Normalheit. Ich bin froh, dass ich so eine ganz normale Familie mit viel Bodenhaftung habe und die auch hart arbeitet.

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Haben sie für sich eine Balance zwischen Arbeit und Familie/Freizeit gefunden? Wenn ja, was hat Ihnen dabei geholfen? Wenn nein, was würden Sie sich wünschen?

Meine Freundin Uli ist ganz wesentlich. Sie hat viel Verständnis für mich. Sie fordert nicht. Sie versteht mich und versucht, mich zu unterstützen wo sie kann. Würde sie ständig drängen, dass ich mehr Zeit für sie habe…..ich gebe zu: Das würde mir vieles viel viel schwerer machen. Meine Freundin ist mein Fels in der Brandung. Und meine Managerin Manuela Ferling, die im Geschäft „auf mich aufpasst”, die mich gefördert hat, an mich geglaubt hat. Die mir vieles abnimmt und auch nicht nur die „Managerin” ist, sondern eine echte Freundin. Ich kann jederzeit kommen und sagen: Das wird mir alles viel zu viel. Ich muss mal Pause machen. Da würde ich immer ihre Hilfe bekommen. All das sind gute Voraussetzungen. Bin ich dann mal daheim, dann ruhe ich mich aus, esse was Gutes, trinke guten Wein. Oder ich spiele Fussball.

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Haben Sie ein Lebensmotto?

Ja! Privat: Immer bewußt leben, fühlen - nie abstumpfen als Koch: „Der Topf ist rund, damit das Kochen die Richtung ändern kann”.

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Was wünschen Sie dem Projekt und allen, die sich am Wettbewerb beteiligen?

Na, das es erfolgreich wird. Und dass jeder dafür auch seinen Beitrag leistet!

Mehr Infos unter www.ralf-zacherl.de


... der Fernsehschauspieler und KI.KA-Moderator Karsten Blumenthal

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Bitte beschreiben Sie sich kurz Karsten Blumenthal, Moderator und Autor.

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Karsten Blumenthal hat seinen Traumberuf gefunden

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Ich engagiere mich für den Wettbewerb „Fort-Schritte wagen!” des Projekts Neue Wege für Jungs, weil ... Unwissenheit oftmals der Hauptgrund für Perspektivlosigkeit bei jungen Leuten ist.

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Zum Thema „Traumberuf”. Haben Sie das Glück, Ihren gefunden zu haben? Wenn ja, was ist traumhaft daran? Wenn nein, was wären Sie lieber? Ich habe meinen Traumberuf gefunden. Also Moderator kann ich kreativ von der Entstehung bis zur Realisierung einer Sendung im Fernsehen mitwirken, und dabei vielseitig agieren.

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Was war Ihnen als Jugendlicher in Ihrer Lebensplanung wichtig? Haben sich Ihre Ziele verändert? Wenn ja, wodurch? Was soll man darauf antworten? - Geld ist wichtig, um zu überleben – also sucht man sich einen Beruf, der Spaß macht und einem die finanzielle Lebensgrundlage sichert.

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Haben sie für sich eine Balance zwischen Arbeit und Familie/Freizeit gefunden? Wenn ja, was hat Ihnen dabei geholfen? Wenn nein, was würden Sie sich wünschen? Die Balance findet man automatisch, bzw. das Leben balanciert sich schon von allein ein.

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Haben Sie ein Lebensmotto? Wer nicht will, der hat schon!

Mehr Infos zu Karsten Blumenthal unter www.karsten-blumenthal.de


... der Fachbuchautor Dr. Thomas Gesterkamp

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Bitte beschreiben Sie sich kurz

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Thomas Gesterkamp hat sein Glück gefunden

Ich heiße Thomas Gesterkamp, bin Vater einer 15-jährigen Tochter, arbeite als freier Journalist und Buchautor, engagiere mich im ”Männer-Väter-Forum Köln” und im ”Väter-Experten-Netz Deutschland”.

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Ich engagiere mich für den Wettbewerb „Fort-Schritte wagen!” des Projekts Neue Wege für Jungs, weil ...
... weil ich jungen Männern Alternativen jenseits der traditionellen Rollen ”Arbeitsmann” und ”Familienernährer” aufzeigen möchte.

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Zum Thema „Traumberuf”. Haben Sie das Glück, Ihren gefunden zu haben? Wenn ja, was ist traumhaft daran? Wenn nein, was wären Sie lieber?

Ja, es ist mein Traumberuf. Vor allem die Freiberuflichkeit, nicht weisungsgebunden zu arbeiten - auch wenn es manchmal mit der ”Freiheit” nicht so weit her ist. ..

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Was war Ihnen als Jugendlicher in Ihrer Lebensplanung wichtig? Haben sich Ihre Ziele verändert? Wenn ja, wodurch?
Als Jugendlicher wusste ich überhaupt nicht, was ich wollte - höchstens, was ich nicht wollte: ”Beamter” wie mein Vater...

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Haben sie für sich eine Balance zwischen Arbeit und Familie/Freizeit gefunden? Wenn ja, was hat Ihnen dabei geholfen? Wenn nein, was würden Sie sich wünschen?

Wäre ja schlimm, wenn ich in meinen Büchern die ”Balance” propagieren würde und sie nicht selber gefunden hätte...Was mir geholfen hat? Eine Frau, die ihren Beruf ernst nimmt und mich von ”Ernährersorgen” entlastet.

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Haben Sie ein Lebensmotto?
Optimistisch in die Zukunft schauen, zarte Pflänzchen (wie eine vielfältige Männlichkeit) sorgsam gießen.

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Was wünschen Sie dem Projekt und allen, die sich am Wettbewerb beteiligen?
Dass es selbstverständlicher ist, dass Jungs scheinbar ”unmännliche” Wege gehen - und dass sie sich nicht verunsichern lassen durch einen Spott (”Warmduscher, Weichei” usw.), der mehr über den Spötter sagt als über den Bespotteten.