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2017

Januar

12.01.2017 bis 13.01.2017 | Filderstadt

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 3 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

12.01.2017 bis 13.01.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein II von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Der zweite von sechs Bausteinen beschäftigt sich mit dem Thema "Körperorientierte
Jungenarbeit" und es geht um die körperliche Auseinandersetzung und ein vielfältiges Methodenrepertoire für die Bereiche
kämpfen, sich messen oder gemeinsam schaffen wird vorgestellt; darüber hinaus wird zum Gebiet "Jungen und Bewegung"
eine pädagogische Grundhaltung erarbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

16.01.2017 bis 18.01.2017 | Gauting

Zertifizierte Fortbildung: Beraterinnen und Berater gegen Rechtsextremismus/ Geschlechterbilder im Neonazismus (Kursteil 2 von 3)

Geschlecht und Sexualität sind elementare Kategorien im Neonazismus. Um pädagogisch präventiv entgegenzuwirken, bedarf es einer intensiven Reflexion sowie Wissen über geschlechtsbezogene Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse.So können Akteurinnen und Akteuren die Kinder und Jugendliche geschlechtlich individuell und gleichberechtigt begleiten und ihnen alternative Angebote zu den stark einengenden und hierarchisierten Geschlechtervorstellungen in neonazistischen Lebenswelten bieten.
Die Fortbildung thematisiert Kenntnisse der Strukturen, Symbole und Vorgehensweisen der rechten Szene und regt zur
Entwicklung von Kompetenzen in Bezug auf die geschlechterreflektierte Neonazismus-Prävention und -Pädagogik in der
Jugend- und Bildungsarbeit an.
Bei Teilnahme an allen Kurseinheiten und Durchführung des Praxisprojekts erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Infos und Anmeldung:

19.01.2017 bis 20.01.2017 | Wien

Migration und Männlichkeiten - Konstruktionen von Geschlecht und Differenz in der Einwanderungsgesellschaft

Feministische und intersektionelle Forschungen haben die vielfältigen Zusammenhänge von Migration und Geschlecht empirisch erforscht und theoretisch reflektiert. Während dabei zumeist Lebenssituationen von Migrantinnen sowie Prozesse der Feminisierung der Migration im Vordergrund standen, steht die Forschung zu Migration und Männlichkeit noch
in ihren Anfängen. Die Tagung möchte aktuelle empirische und theoretische Arbeiten zur Konstruktion von Männlichkeit, Migration und Differenz zusammenbringen und Raum für wissenschaftlichen Austausch bieten.

Weitere Infos im CfP:

20.01.2017 bis 21.01.2017 | Nürnberg

Neosalafismus - Prävention in den Handlungsfeldern politische Bildung, Schule, Jugendhilfe und Gemeinde (1/4)

Die Fortbildung für Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden dient der Qualifizierung im Umgang mit neosalafistischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die meist männlich sind. In vier Wochenendmodulen werden aber anschlussfähige grundlegende Kenntnisse (u. a. zu muslimische Lebenswelten, Selbst- und Fremdwahrnehmungen, Aspekte von Identität usw.) und Handlungsoptionen zur Präventionsarbeit im Themenfeld Salafismus vermittelt.

Die vollständige Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich.

Weitere Infos und Anmeldung:

25.01.2017 bis 27.01.2017 | Halle (Saale)

Zertifikatskurs: Fachkraft für Jungenarbeit (Modul 3 von 3)

Sich an Geschlechtervielfalt zu orientieren, Jungen gegenüber reflektiert zu begegnen und ein Methodenrepertoire für die Arbeit zur Hand zu haben - wer sich darin weiterbilden möchte, kann den Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungenarbeit" besuchen. In drei Modulen wird die eigene Haltung zu Geschlecht und Sozialisation reflektiert, Methodenkompetenzen entwickelt und eigene Praxisprojekte geübt. Ziel wird sein, Sie als Multiplikatorin und Multiplikator zu befähigen, jungenpädagogische Angebote zu konzeptionieren und strukturell zu verankern. Inhalte des dritten Moduls: Jungenrollenbilder und Gewalt (Jungen als Täter/Opfer), Methoden der Jungenarbeit (Beratungs- und Netzwerkkompetenzen, kreativer Umgang mit Konflikten& Gewalt).

Weitere Infos und Anmeldung:

25.01.2017 bis 26.01.2017 | Oldenburg

Fachtagung: Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft

Nicht erst seit dem Diskursereignis Köln findet im öffentlichen, medialen, politischen, aber auch wissenschaftlichen Raum eine affektbesetzte Auseinandersetzung mit der Gefahr und Bedrohung statt, die von der vermeintlichen Rückständigkeit und Gefährlichkeit derjenigen ausgehe, die in der Migrationsgesellschaft als Andere gelten. Vor diesem Hintergrund organisieren die Arbeitsgruppe Migration – Gender – Politics (MGP) der Uni Oldenburg u.a. Veranstaltende die Tagung. Sie wird europäische und „westliche“ Praktiken der geschlechterpolitischen Behauptung, Visualisierung und Hervorhebung der Gefahr und der Rückständigkeit Anderer, wie auch die Konsequenzen dieser Praktiken in unterschiedlichen Räumen thematisieren.

Weitere Infos und Anmeldung:

30.01.2017 | Münster

Väterbilder, ein Dialog im neben*an

Am 30. Januar startet um 18 Uhr im neben*an die Veranstaltungsreihe "Väterdialoge". Zum Thema "Väterbilder" werden sich Alexander Bentheim (ehemaliger Herausgeber des Switchboard) und Nicole Kirchhoff (Autorin von "Der neue Vater, Bilder einer Figur im Wandel") im Programmkino Cinema mit den existierenden Väterbildern, ihrem Entstehen und den Möglichkeiten ihrer Veränderung beschäftigen.

Weitere Infos:

 

Februar

01.02.2017 | Bielefeld

Fachkongress: Bewegte Zeiten für Männer

Es gibt immer mehr Väter in Elternzeit, immer mehr Paare, die sich die Familien- und Erwerbsarbeit partnerschaftlich teilen möchten.  Die Tagung greift einige wichtige väter-
und familienpolitische Aspekte auf. Dabei geht es immer auch um Rahmenbedingungen: Wie sieht eine vätergerechte Arbeitswelt aus? Welche Aushandlungsprozesse sind in der Partnerschaft notwendig und wie können sie gelingen? Welche Möglichkeiten finden Väter vor, um sich zu vernetzen?

Weitere Infos und Anmeldung:

02.02.2017 | Stuttgart

Mannsein, eine hochriskante Lebensform

Freiheit – Abenteuer – Risiko! Männer sind in vielem das extremere Geschlecht. In der Freizeitwelt, in der Arbeitswelt, im Gesellschaftlichen, im Persönlichen. Was treibt Männer dazu an? Was versprechen sie sich davon? Welche „Risikoverminderung“ würde Männer gut tun, ohne dass sie ihre Männlichkeit damit aufs Spiel setzen? Zum Referat und Gespräch nur unter Männern laden der Stuttgarter Hospitalhof und das Evangelische Männer-Netzwerk Württemberg ein.

Weitere Infos: 

07.02.2017 bis 09.02.2017 | Vlotho

Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit (2/3)

Diese Qualifizierung zur Jungenarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Welche Kenntnisse benötigen männliche Fachkräfte für die Arbeit mit Jungen?
  • Wie können die Reflexion der eigenen Männlichkeitsbilder und die ihrer Arbeit voran gebracht werden?
  • Welches Handwekszeug wird für eine gelingende Jungenarbeit benötigt?

Der Kurs zur Qualifizierung richtet sich an männliche Fachkräfte, die einen Zugang zu Jungen gewinnen wollen, die Jungenarbeit in ihrem Arbeitsfeld anwenden wollen oder auch an jene, die sich Wissen zum Jungen-Thema aneignen möchten.

Weitere Infos und Anmeldung:

08.02.2017 | Gelsenkirchen

Bilanz und Perspektiven der Geschlechterpädagogik in NRW

Bei der gemeinsamen Bilanz- und Perspektivveranstaltung der landesweiten Träger zur Geschlechterpädagogik (LAG Mädchenarbeit NRW, LAG Jungenarbeit NRW, LAG Autonome Mädchenhäuser NRW, FUMA Fachstelle Gender NRW) sollen Entwicklungen und Veränderungen in der Geschlechterpolitik in den letzten 20-30 Jahren reflektiert und in der Fachtagung Ausdruck finden. Wie ein (neuer) diversitäts-/vielfaltbewusster und -bezogener Kinder- und Jugendförderplan für NRW ausschauen kann, soll dabei diskutiert werden.
Die Tagung richtet sich an alle Akteur_innen aus der Kinder- und Jugendhilfe.

Weitere Infos:

09.02.2017 | Aachen

Cross Work, wenn Männer mit Mädchen arbeiten

Für die geschlechterreflektierte, pädagogische Arbeit von Fachfrauen mit Jungen und von Fachmännern mit Mädchen gibt es den Begriff Cross Work. Ein Ziel von Cross Work ist es, tradierte Geschlechterbilder von Mädchen und Jungen zu irritieren, diese zu erweitern und den Bedürfnissen nach Anerkennung – im Kontakt mit Erwachsenen des anderen Geschlechtes – nachzukommen. Welche Rolle haben dabei männliche Fachkräfte in der Arbeit mit Mädchen? Es werden die Ergebnisse aus drei Jahren praktischer Arbeit vorgestellt, in denen männliche Fachkräfte von ax-o mit Mädchengruppen an verschiedenen Grundschulen gearbeitet haben.

Weitere Infos:

09.02.2017 | Aachen

Vortrag: Was Männer hemmt. Der schwierige Umgang mit dem Generalverdacht

Erzieher, die Babys in KiTas nicht wickeln dürfen. Dozenten an Universitäten, die vorsichtshalber die Türen zu ihrem Büro offen lassen, wenn Studentinnen in die Sprechstunde kommen. Notwendige Vorsichtsmaßnahmen oder Diskriminierung auf Grund von Geschlecht? Was sind die Folgen des Generalverdachts nicht nur für die betroffenen Männer, sondern für Institutionen und die gesamte Gesellschaft.

Vortragende: Dr. Mithu Melanie Sanyal, Journalistin und Autorin

Weitere Infos:

15.02.2017 | Essen

Fortbildung: Genderpädagogik leicht gemacht - Methoden der geschlechtersensiblen und interkulturellen Arbeit mit Mädchen und Jungen

Diese Fortbildung bietet allen Interessierten einen leichten Einstieg in das Thema Genderpädagogik. Mit praktischen Methoden und Übungen, die alle auch mit Kindern bzw. Jugendlichen später selbst umgesetzt werden können, werden die Teilnehmenden an die Grundlagen des soziales Geschlechts „Gender“ herangeführt.

Weitere Infos und Anmeldung:

17.02.2017 bis 18.02.2017 | Nürnberg

Neosalafismus - Prävention in den Handlungsfeldern politische Bildung, Schule, Jugendhilfe und Gemeinde (2/4)

Die Fortbildung für Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden dient der Qualifizierung im Umgang mit neosalafistischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die meist männlich sind. In vier Wochenendmodulen werden aber anschlussfähige grundlegende Kenntnisse (u.a. zu muslimische Lebenswelten, Selbst- und Fremdwahrnehmungen, Aspekte von Identität etc.) und Handlungsoptionen zur Präventionsarbeit im Themenfeld Salafismus vermittelt.

Die vollständige Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.02.2017 | Berlin

Gleichstellung der Geschlechter, Antidiskriminierung und Ökologische Nachhaltigkeit im ESF

In der ESF-Förderperiode 2014–2020 sind die Querschnittsziele Gleichstellung der Geschlechter, Antidiskriminierung und Ökologische Nachhaltigkeit verbindlicher Bestandteil der ESF-Umsetzung.

Ziel der Fachtagung ist es, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer kohärenten Integration der Querschnittsziele in die Kernthemen, Fachpolitiken und Verfahren des ESF zu identifizieren und inspirierende Praxis, aber auch die Herausforderungen zu diskutieren, mit denen Akteurinnen und Akteure innerhalb und außerhalb des ESF bei der praktischen Umsetzung der Querschnittsziele konfrontiert sind.

Weitere Infos im PDF:

 

März

01.03.2017 bis 03.03.2017 | Niederndodeleben

Zertifizierte Weiterbildung: Fachkraft für Jungen*arbeit (Modul 2/3)

Wer mit Jungen in den Bereichen sozialer Arbeit von Kita bis Jugendberufshilfe befasst ist, für den ist eine professionelle, geschlechterreflektierte und -gerechte Haltung immer ein Thema. Dazu bietet das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. ab November 2016 in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt einen Weiterbildungskurs für Männer an, der nach Besuch aller drei Module und Erbringung der Leistungen durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt zertifiziert wird.
Die Module bieten Zeit und Platz für Reflexion, methodisches Wissen für den pädagogischen Alltag und Impulse durch Fachvorträge. Dazwischen kann in Praxisphasen ein eigenes Praxisprojekt entwickelt, durchgeführt und ausgewertet werden. Modul 2 thematisiert Erlebnis- und Erprobungsräume für Jungen sowie Methoden der Jungen*arbeit (Erlebnispädagogik/Gruppentraining sozialer Kompetenzen).

Weitere Infos

02.03.2017 | Frankfurt am Main

Fachtagung: "Rassismus und Abwertungserfahrungen von Jungen und männlichen Jugendlichen"

Die gemeinsame Tagung in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit e.V. beschäftigt sich bei der Tagung mit folgenden Fragen:

  • Was machen Erfahrungen von Abwertung und rassistischen Diskriminierungen mit Jungen und männlichen Jugendlichen?
  • Von welchen Abwertungen sind sie betroffen und wie können sie dahingehend unterstützt werden, diese anzugehen und nicht einfach hinzunehmen.
  • Wie können sie "empowered" werden?
  • Welche Hilfssysteme können ihnen angeboten werden?

Genähert wird sich dem Thema durch einen Beitrag von Dr. Eckart Müller-Bachmann. Des Weiteren wird im Anschluss ein Einblick in die Praxis vorgestellt. Die Frage "Wie können wir die Erkenntnisse in unsere gemeinsame Praxis aufnehmen, sensibilisieren und Zuschreibungen und Vorurteilen entgegenwirken?" wird in drei Workshops bearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

03.03.2017 | Bielefeld

Fachtagung: Genderpädagogik in der Jugendarbeit - ein Diskurs zwischen Forschung und Praxis

Die Tagung hat das Ziel, Ergebnisse aus dem ethnographischen Forschungsprojekt "Selbstbestimmung und Geschlecht.
Bildungsqualitäten genderpädagogischer Angebote der Jugendarbeit und im Kontext von (Ganztags-) Schule" vorzustellen
und Praxis- und Forschungsperspektiven zusammenzubringen. Fragen, wie "Welches Erkenntnispotenzial hat ein ethno-
graphischer Forschungszugang im Feld der Jugendarbeit?" oder "Wie stellen sich genderpädagogische Angebote der
Jugendarbeit in ihrer Vielfalt dar?" werden im Mittelpunkt der Tagung stehen.

Weitere Infos und Anmeldung:

08.03.2017 | Berlin

Goûter Ambition mixité des métiers

Die französische Botschaft in Berlin organisiert am 08. März 2017 einen Nachmittag zur Vielfalt von Berufsbildern vor einem jungen deutschen Publikum. Eingeladen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien mit ihren Kindern. Die Mädchen und Jungen zwischen 8 und 16 Jahren sollen neugierig gemacht werden für Berufe, die sie bisher nur mit dem jeweils anderen Geschlecht assoziiert haben.

Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:

  • 15:30h : Eröffnung durch den französischen Botschafter Herrn Philippe Etienne
  • 15:35–16:30h : Kurze Vorstellung von verschiedenen Berufen (Moderation durch eine Journalistin)
  • ab 16:30: die Referierenden sind gebeten, jeweils an einem Stand die Fragen der Kinder zu beantworten

Elisabeth Schöppner vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.  wird am Infostand des Bundesfamilienministeriums über den Girls’Day, den Boys’Day und klischee-frei - Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl informieren.

08.03.2017 bis 09.03.2017 | Dortmund

Hast du keine Ehre? - Intensivworkshop zur Reflexion und Erarbeitung einer eigenen Haltung

Ungleichwertigkeitsvorstellungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie begegnen uns in Formen wie Salafismus/Islamismus, Antisemitismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie und sind problematische Erscheinungen nicht nur unter (post-)migrantischen Jugendlichen.

Dennoch stehen gerade diverskulturelle Jungen und junge Männer häufig pauschalisierend diskriminierenden Einschätzungen gegenüber. Gleichzeitig begegnen Pädagoginnen und Pädagogen in ihrer Arbeit immer öfter patriarchale Strukturen und Vorstellungen von Ehre. Sie hindern Jugendliche aller Geschlechter an der freien Entwicklung ihrer Persönlichkeit, schränken die möglichen Lebensentwürfe ein, bis hin zu sogenannten Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre.

Folgende Fragestellungen werden in dem Intensivworkshop behandelt: Wie funktioniert das Identitätskonstrukt Ehre? Welche Mechanismen lassen es funktionieren? Welche Handlungskompetenzen brauchen wir?

Weitere Infos und Anmeldung:

09.03.2017 bis 10.03.2017 | Karlsruhe

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 4 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

13.03.2017 bis 15.03.2017 | Tübingen

Fortbildung: Herzklopfen - Prävention von Gewalt in jugendlichen Liebesbeziehungen (Block 3/3)

Verliebtsein, die Zweisamkeit genießen - damit sind schöne Emotionen verbunden. Doch leider sieht die Realität häufig anders aus: laut einer englischen Studie erleben viele Jugendliche körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt schon in ihren ersten "Liebes"- Beziehungen. Die Tübinger Fachstellen TIMA e.V. und Pfunz-Kerle e.V. entwickelten im Rahmen eines EU-Projektes ein geschlechtersensibles Konzept zur Prävention von Gewalt in jugendlichen Liebesbeziehungen, das an der Lebenswelt jugendlicher Jungen und Mädchen ansetzt und bietet es in einer Fortbildungsreihe an.

Weitere Infos:

17.03.2017 bis 18.03.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 1 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

Weitere Infos:

18.03.2017 | Berlin

Equal Pay Day Kongress in Berlin

Frauen und Männern jeden Alters aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sind eingeladen, zu diskutieren und zu
entwickeln, was und wie jede und jeder Einzelne zur Schließung der Lohnlücke beitragen kann. Folgende Themen
werden in Impulsvorträgen, intensiven Workshops, durch einen bunten Markt der Möglichkeiten und einen Prise
Poetry Slam behandelt: Unternehmenskultur, Partnerschaftlichkeit, Unconscious bias, Lohntransparenz, Wert der
Arbeit, Betreuungsangebote, Digitalisierung, flexible Arbeitszeit, Internationales und Generation Y. Die Anmeldung
ist bald über die Internetseite möglich.

Weitere Infos:

20.03.2017 bis 21.03.2017 | Vlotho

Fortbildungsreihe: "Ich glaub, ich bin im falschen Film!"

In der Arbeit mit Jungen stoßen Fachkräfte immer wieder auf Verhaltensweisen, die irritieren. Sie haben dann das Gefühl, sie seien im "falschen Film". Möglicherweise ist das ein Hinweis darauf, dass die Jungen, mit denen sie zu tun haben, in einem falschen, weil alten Film sind - in früheren Belastungserfahrungen. In diesem Fall kann man von Trauma sprechen. Die Fortbildung vermittelt Theorie zur Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Bildungsentwicklung unter traumatischen Bedingungen. Sie gibt einen Einblick in traumapädagogische Interventionen und bietet Raum für Fallarbeit aus der Praxis.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.03.2017 bis 22.03.2017 | Berlin

Savoir-vivre! New Challenges for Work and Family Life in Germany and France

The (de-)regulation of employment, the challenges of reconciling work and family life, and the processes of inclusion and exclusion on the labor market have been key topics in the social sciences in France and Germany for many years. However, little attention has been paid to direct comparisons and transfer analyses across national boundaries. The conference will therefore open a binational dialogue to find answers to the following questions: What are the central changes, transformations, and conflicts within the fields of work and family life in Germany and France? What are examples of best practices in both countries? And how can they help us to respond to the new issues of our times?

The annual conference is organized within the Franco-German program “New Frameworks for Societal Policies and Decision Making”.

Sharing the focus on the conditions and quality of paid and unpaid work, the conference is being organized in cooperation with the new Graduate School “Good Work” at the WZB (Wissenschaftzentrum Berlin).

Anmeldung bis zum 08.03.2017, per Mail: selda.grauman@wzb.eu

Programm als PDF:

22.03.2017 bis 24.03.2017 | Hennef

Der Weg von der Arbeit mit Jungen hin zur Jungenarbeit (Baustein I von III)

Ist die Arbeit mit Jungen gleich Jungenarbeit? Mit welchen Methoden erreiche ich Jungen am besten? An einigen Stellen in der Arbeit mit Jungen stoßen männliche Fachkräfte an ihre Grenzen. Um diesen Bedarf und auch die Fragestellungen klären zu können, bietet die Landesarbeitsgemeinschaft in NRW e.V. einen Qualifizierungskurs an.

Das erste von drei Modulen beschäftigt sich mit den Grundlagen der geschlechtsbezogenen Arbeit mit Jungen und stellt unterschiedliche Methoden und männliche Rollenerwartungen und -haltungen vor.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.03.2017 bis 24.03.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein III von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Inhaltlich beschäftigt sich der dritte Baustein der Weiterbildung mit den Themen
Kommunikation, Konflikten und Medien. Zur Wahrnehmung und Vermittlung im Bereich Kommunikation werden Übungen,
wie beispielsweise Aikido mit Ki oder Anti-Gewalt-Training, vermittelt. Des Weiteren beinhaltet dieser Termin die Vermittlung
von medialen Impulsen, Informationen und Ideen für die Arbeit mit Jungen in dem Bereich der Medien und des Internets.

Weitere Infos und Anmeldung:

24.03.2017 bis 25.03.2017 | Nürnberg

Neosalafismus - Prävention in den Handlungsfeldern politische Bildung, Schule, Jugendhilfe und Gemeinde (3/4)

Die Fortbildung für Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden dient der Qualifizierung im Umgang mit neosalafistischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die meist männlich sind. In vier Wochenendmodulen werden aber anschlussfähige grundlegende Kenntnisse (u.a. zu muslimische Lebenswelten, Selbst- und Fremdwahrnehmungen, Aspekte von Identität etc.) und Handlungsoptionen zur Präventionsarbeit im Themenfeld Salafismus vermittelt.

Die vollständige Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich.

Weitere Infos und Anmeldung:

24.03.2017 | Bielefeld

Workshop: Genderpädagogik in der Jugendarbeit - Forschungsbasierte Praxisreflexion

Eine Veranstaltung des Forschungsprojektes "Selbstbestimmung und Geschlecht. Bildungsqualitäten genderpädagogischer Angebote der Jugendarbeit und im Kontext von (Ganztags-) Schule". Im Rahmen dieser (ethnographischen) Feldforschung in genderpädagogischen Angeboten wurde durch "teilnehmende Beobachtung" ein großen Fundus an Beschreibungen pädagogischer Situationen gesammelt, der als Reflexionsfolie zur Verfügung gestellt wird.

Weitere Infos und Anmeldung:

25.03.2017 | Berlin

Gastvortrag zum Projekt Boys’Day | Neue Wege für Jungs

Dr. Pia Spangenberger veranstaltet an der Technischen Universität Berlin, Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre, ein "Vertiefungsseminar zu Arbeit und Berufsorientierung". Romy Stühmeier – Projektleitung von Boys'Day | Neue Wege für Jungs stellt in einem Gastvortrag das Projekt vor und vermittelt Einblicke zu den Zielen, zum Aufbau und zur Durchführung der Berufsorientierungsmaßnahme.

28.03.2017 | Dresden

Wie tickt ihr denn? 1001 Vorurteile und die pädagogische Praxis mit Mädchen und Jungen in der Migrationsgesellschaft

Die Fachstelle für Jungen- und Männerarbeit in Dresden veranstaltet diese Fachveranstaltung, bei der u. a. Ahmad Mansour und Fiday Yiligin referieren werden.

Weitere Infos:

28.03.2017 bis 30.03.2017 | Düsseldorf

16. Kinder- und Jugendhilfetag

Die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe werden sich erneut für drei Tage zusammenfinden und gemeinsam mit allen Interessierten die neuesten Themen, Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen aus den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren. Gastgebende Stadt 2017 ist zum ersten Mal die Stadt Düsseldorf.

Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. wird an allen drei Tagen am Infostand des Bundesfamilienministeriums über den Girls'Day, den Boys'Day und Klischee-frei - Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl informieren.

31.03.2017 bis 02.04.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellung

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

31.03.2017 bis 01.04.2017 | Berlin

Stärke statt (Ohn-)Macht - Das Konzept der Neuen Autorität in Schule, Jugendhilfe und Familie (Modul 1/3)

Immer wieder werden Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern mit „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule,
Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie sowie an alle Interessent_Innen, die sich mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« und zum »Gewaltlosen Widerstand« in der Erziehung intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das Anwenden und Erproben dieser Haltung in der individuellen Alltagspraxis. Bei der Teilnahme an allen Modulen wird das Basis-Zertifikat "Systemisches Coaching für Neue Autorität" erteilt.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

April

27.04.2016 | bundesweit

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Bundesweit laden an diesem Tag Einrichtungen und Unternehmen Schüler ab der 5. Klasse ein, Berufe in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege sowie Dienstleistungsberufe kennenzulernen, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Außerdem können sie an Workshops zur Lebensplanung und sozialen Kompetenzen teilnehmen.

Weitere Infos:

03.04.2017 | Bielefeld

Geschlechterbilder 3.0 - Männlichkeitsstereotype und kulturelle Deutungsmuster

Die Auseinandersetzung mit Zuwanderung erfolgt mindestens seit den Vorfällen der Silvesternacht 2015 in Köln häufig über eine Thematisierung des Geschlechterverhältnisses bzw. des Frau-Seins oder Mann-Seins. Oft werden dabei Geschlecht und Ethnizität miteinander verknüpft. In dieser Veranstaltung geht es darum, unsere Bilder zu reflektieren, uns aber auch darüber klar zu werden, über welche Handlungsmöglichkeiten wir verfügen. Wie können Probleme thematisiert werden? Wie können beispielsweise Kindertageseinrichtungen oder Schulen zur Lösung beitragen?

Weitere Infos und Anmeldung:

05.04.2017 bis 07.04.2017 | Berlin

Gefährdungsbeurteilung gendergerecht gestalten als Handlungsfeld für Interessenvertetungen

Im Arbeits- und Gesundheitsschutz gilt es, die Beurteilung der Arbeitsbedingungen für Männer und Frauen zu
überprüfen, sowie die Auswirkungen von Aktivitäten und Konzepten geschlechtergerecht auszugestalten.

  •  Mit welchen Anforderungen und Rahmenbedingungen lässt sich Gender im Arbeits- und Gesundheitsschutz
     umsetzen?
  •  Welche Auswirkungen haben vermeintliche objektive Konzepte und Aktivitäten auf Männer und Frauen in
     Betrieben und Verwaltungen?
  •  Wie können Interessenvertretungen Arbeits- und Gesundheitsschutz geschlechtergerecht gestalten?

Diese Fragen werden wir in diesem Gender-Training aufgreifen und Handlungsoptionen erarbeiten.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.04.2017 bis 22.04.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 2 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

Weitere Infos:

21.04.2017 bis 22.04.2017 | Nürnberg

Neosalafismus - Prävention in den Handlungsfeldern politische Bildung, Schule, Jugendhilfe und Gemeinde (4/4)

Die Fortbildung für Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden dient der Qualifizierung im Umgang mit neosalafistischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die meist männlich sind. In vier Wochenendmodulen werden aber anschlussfähige grundlegende Kenntnisse (u.a. zu muslimische Lebenswelten, Selbst- und Fremdwahrnehmungen, Aspekte von Identität etc.) und Handlungsoptionen zur Präventionsarbeit im Themenfeld Salafismus vermittelt.

Die vollständige Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.04.2017 bis 22.04.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 1 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Das erste Modul beinhaltet Methoden zum Einstieg und theoretische Grundlagen. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

27.04.2017 bis 28.04.2017 | Karlsruhe

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 5 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

 

Mai

05.05.2017 bis 06.05.2017 | Berlin

Stärke statt (Ohn-)Macht - Das Konzept der Neuen Autorität in Schule, Jugendhilfe und Familie (Modul 2/3)

Immer wieder werden Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern mit „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule,
Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie sowie an alle Interessent_Innen, die sich mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« und zum »Gewaltlosen Widerstand« in der Erziehung intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das Anwenden und Erproben dieser Haltung in der individuellen Alltagspraxis. Bei der Teilnahme an allen Modulen wird das Basis-Zertifikat "Systemisches Coaching für Neue Autorität" erteilt.

Weitere Infos und Anmeldung:

12.05.2017 | Köln

FUMA Fachtagung

Die Fachtagung widmet sich in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung Berlin dem Thema "Wegschauen geht nicht – Rechtsextremismus // Geschlechter // Prävention". Die Tagung stellt Ergebnisse einer aktuellen Forschung zum Umgang mit diskriminierendem Verhalten in Einrichtungen der Mädchenarbeit vor. Das Phänomen Rechtsextremismus soll hierbei durch eine gendersensiblen Brille betrachtet werden. Es soll debattiert werden, wie die geschlechterreflektierte Prävention in der Arbeit gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus aussehen kann.

Weitere Infos:

16.05.2017 bis 17.05.2017 | Dortmund

Handygames und Schnitzeljagd - Jungenarbeit und neue Medien

Die neuen Medien sind heute alltäglich. Besonders Jungen zocken games online und nutzen ständig das Handy, sie spielen Shooter und whatsappen in Gruppen „Hey, Alter, was geht“ Die neueste JIM Studie sagt, dass die die 12-19 Jährigen täglich im Schnitt bis zu 200 Minuten online sind. Die Fortbildung gibt Informationen über Mediennutzung und die Abgrenzung von exzessivem Spielen bis zur Mediensucht. Es ist wichtig, die Jugendlichen mit ihren digitalen Medien ernst zu nehmen und eine klare Haltung zu erlangen. Es gibt im Workshop gute praktische Bezüge für die Arbeit in den unterschiedlichen Feldern der Jugendarbeit, beispielsweise Anregungen für Gruppeneinheiten, Unterrichtseinheiten und Projekttage.

Weitere Infos und Anmeldung:

19.05.2017 bis 20.05.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 3 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen,
Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch
interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden
Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der
Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein
Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

Weitere Infos:

19.05.2017 bis 21.05.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwerigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

19.05.2017 bis 20.05.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 2 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Das zweite Modul befasst sich mit den Methoden des Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings (KSK). Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

20.05.2017 | Aachen

Weiterbildung: Kampfesspiele®

Ein Schnupper- und Kennenlerntag für Frauen und Männer. Josef Riederle von KRAFTPROTZ wird anhand vieler praktischer Übungen den Unterschied zwischen Kampf und Gewalt, Fairness und Gemeinheit, Miteinander und Gegeneinander verdeutlichen und dabei den theoretischen Hintergrund der Kampfesspiele® als gewaltpräventiven, geschlechtsspezifischen Ansatz erläutern. Die Zahl der Teilnemenden ist begrenzt.

Weitere Infos:

22.05.2017 bis 24.05.2017 | Gauting

Zertifizierte Fortbildung: Beraterinnen und Berater gegen Rechtsextremismus/ Geschlechterbilder im Neonazismus (Kursteil 3 von 3)

Geschlecht und Sexualität sind elementare Kategorien im Neonazismus. Um pädagogisch präventiv entgegenzuwirken, bedarf es einer intensiven Reflexion sowie Wissen über geschlechtsbezogene Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse.So können Akteurinnen und Akteuren die Kinder und Jugendliche geschlechtlich individuell und gleichberechtigt begleiten und ihnen alternative Angebote zu den stark einengenden und hierarchisierten Geschlechtervorstellungen in neonazistischen Lebenswelten bieten.
Die Fortbildung thematisiert Kenntnisse der Strukturen, Symbole und Vorgehensweisen der rechten Szene und regt zur Entwicklung von Kompetenzen in Bezug auf die geschlechterreflektierte Neonazismus-Prävention und -Pädagogik in der Jugend- und Bildungsarbeit an.
Bei Teilnahme an allen Kurseinheiten und Durchführung des Praxisprojekts erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Weitere Infos und Anmeldung:

31.05.2017 bis 02.06.2017 | Niederndodeleben

Zertifizierte Weiterbildung: Fachkraft für Jungen*arbeit (Modul 3/3)

Wer mit Jungen in den Bereichen sozialer Arbeit von Kita bis Jugendberufshilfe befasst ist, für den ist eine professionelle,
geschlechterreflektierte und -gerechte Haltung immer ein Thema. Dazu bietet das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. ab November 2016 in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt einen Weiterbildungskurs für Männer an, der nach Besuch aller drei Module und Erbringung der Leistungen durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt zertifiziert wird.
Die Module bieten Zeit und Platz für Reflexion, methodisches Wissen für den pädagogischen Alltag und Impulse durch
Fachvorträge. Dazwischen kann in Praxisphasen ein eigenes Praxisprojekt entwickelt, durchgeführt und ausgewertet werden.
Modul 3 thematisiert Jungen*Rollenbilder und Gewalt (Jungen als Täter/Opfer) sowie Methoden der Jungen*arbeit
(Beratungs-und Netzwerkkompetenzen, kreativer Umgang mit Konflikten und Gewalt).

Weitere Infos:

31.05.2017 bis 01.06.2017 | Dortmund

Frauen in der Jungenarbeit: Teil 1 - Eine Basisqualifikation

Das Aufwachsen von Jungen verläuft oft nicht ohne Reibung und Verluste. Dazu gibt es Jungen, die selbst eher nicht männlich identifiziert werden möchten – auch sie stoßen auf Widerspruch und müssen sich entsprechenden Anfragen gegenüber verhalten. Für soziale und pädagogische Arbeit eröffnet sich hier ein Feld, in dem es sich lohnt, professionell zu arbeiten: Jungenarbeit bietet Räume, in denen Jungen etwas von sich und ihrem Inneren erfahren oder gar zeigen. Ziel ist es, Jungen geschlechtergerecht anzusprechen und jungenadäquate pädagogische Zugänge zu entwickeln und die Entwicklung einer selbstbestimmten und -verantwortlichen Persönlichkeit zu fördern. In dieser zweitägigen Fortbildung werden eigene biographische Zugänge zum Arbeitsfeld „Jungen“ erschlossen, grundlegende Sozialisationsbedingungen von Jungen betrachtet und gesellschaftliche Anforderungen an ein Jungenleben herausgearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Juni

01.06.2017 bis 02.06.2017 | Stuttgart

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 6 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

08.06.2017 bis 09.06.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein IV von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Bei dem vierten Treffen werden Haltungen und Methoden, für die Stärkung der
Beteiligung und Bereichtschaft von Jungen, vorgestellt. Methoden aus der Kinder- und Jugendabteilung, die spezifisch Jungen
ansprechen werden ebenfalls von den Teilnehmenden kennengelernt.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.06.2017 bis 11.06.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.06.2017 | Dortmund

Konfrontative Pädagogik

Die „Konfrontative Pädagogik“ ist in erster Linie ein Modell für die Arbeit mit gewaltbereiten jungen Menschen (Anti-Aggressivitäts-Training). Sie orientiert sich an der aus den USA kommenden Idee der Glen-Mills-School. Die „Konfrontative Pädagogik“ vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. „Niemand hat das Recht, den anderen auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen.“ Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt. Im Rahmen der Fortbildung werden die Basiskomponenten der „Konfrontativen Pädagogik“ vermittelt und eingeübt.

Weitere Infos und Anmeldung:

19.06.2017 bis 21.06.2017 | Berlin

Gender als Handlungsfeld für Interessenvertretungen in Betrieben

Als Betriebsrat hat man häufiger mit Gender-Themen zu tun, als auf den ersten Blick erkennbar. Es ist eine Chance und
Herausforderung, die damit verbundenen Möglichkeiten zu kennen und umsetzen zu können. In diesem Gendertraining
werden die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt, eine Standortbestimmung vorgenommen, strategische Fragen
diskutiert, das Zusammenspiel mit möglichen Verbündeten und eine erste betriebliche Handlungsstrategie entwickelt.

Weitere Infos und Anmeldung:

19.06.2017 bis 20.06.2017 | Vlotho

Ich glaub, der legt einen Schalter um!

"Ich glaub, der legt den Schalter um!": Dieser Satz beschreibt die Erfahrung, dass es Jungen gibt, die uns verwirren, weil sie uns in der Arbeit so unterschiedlich begegnen, dass wir das Gefühl haben, wir hätten es mit unterschiedlichen Personen zu tun: mal kooperativ und verständig, dann wieder für uns unkalkulierbar aggressiv, ein anderes Mal wieder verzagt und antriebslos. In dieser Fortbildung soll es um die Psychotraumatologie der strukturellen Traumafolgestörungen gehen und um die Frage, wie angemessene Reaktionen und hilfreiche Interventionen aussehen können. Dabei wird die Innere-Teile-Arbeit eine besondere Rolle spielen mit ihrem Bemühen, dass Jungen ihre eigenen Impulse und ungesteuerten Zustände besser verstehen und steuern lernen.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.06.2017 bis 23.06.2017 | Hennef

Der Weg von der Arbeit mit Jungen hin zur Jungenarbeit (Baustein II von III)

Ist die Arbeit mit Jungen gleich Jungenarbeit? Mit welchen Methoden erreiche ich Jungen am besten? An einigen Stellen in der Arbeit mit Jungen stoßen männliche Fachkräfte an ihre Grenzen. Um diesen Bedarf und auch die Fragestellungen klären zu können, bietet die Landesarbeitsgemeinschaft in NRW e.V. einen Qualifizierungskurs an.

Das zweite von drei Modulen findet in einer mehrmonatigen Praxisphase statt, welches Gelegenheit zur fachlichen Reflexion der ersten Praxiserfahrung mit den Fortbildern bietet.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.06.2017 bis 25.06.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein I von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfesspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der erste Baustein trägt den Titel "Kampfesspiele begreifen".

Weitere Infos und Anmeldung:

23.06.2017 bis 24.06.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 3 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Die Umsetzung des Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings in die Praxis wird im dritten Modul behandelt. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.06.2017 | Dortmund

Konfrontative Pädagogik

Die „Konfrontative Pädagogik“ ist in erster Linie ein Modell für die Arbeit mit gewaltbereiten jungen Menschen (Anti-Aggressivitäts-Training). Sie orientiert sich an der aus den USA kommenden Idee der Glen-Mills-School. Die „Konfrontative Pädagogik“ vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. „Niemand hat das Recht, den anderen auszugrenzen, zu beleidigen oder zu verletzen.“ Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt.  Im Rahmen der Fortbildung werden die Basiskomponenten der „Konfrontativen Pädagogik“ vermittelt und eingeübt.

Weitere Infos und Anmeldung:

30.06.2017 bis 01.07.2017 | Berlin

Stärke statt (Ohn-)Macht - Das Konzept der Neuen Autorität in Schule, Jugendhilfe und Familie (Modul 3/3)

Immer wieder werden Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern mit „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule,
Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie sowie an alle Interessent_Innen, die sich mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« und zum »Gewaltlosen Widerstand« in der Erziehung intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das Anwenden und Erproben dieser Haltung in der individuellen Alltagspraxis. Bei der Teilnahme an allen Modulen wird das Basis-Zertifikat "Systemisches Coaching für Neue Autorität" erteilt.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Juli

03.07.2017 bis 04.07.2017 | Vlotho

Von der Arbeit mit Jungen zur Jungenarbeit (3/3)

Diese Qualifizierung zur Jungenarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen:

  • Welche Kenntnisse benötigen männliche Fachkräfte für die Arbeit mit Jungen?
  • Wie können die Reflexion der eigenen Männlichkeitsbilder und die ihrer Arbeit voran gebracht werden?
  • Welches Handwekszeug wird für eine gelingende Jungenarbeit benötigt?

Der Kurs zur Qualifizierung richtet sich an männliche Fachkräfte, die einen Zugang zu Jungen gewinnen wollen, die Jungenarbeit in ihrem Arbeitsfeld anwenden wollen oder auch an jene, die sich Wissen zum Jungen-Thema aneignen möchten.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.07.2017 bis 14.07.2017 | Karlsruhe

Weiterbildung zum Jungenarbeiter (Modul 7 von 7)

In sieben Modulen von zwei bzw. drei Tagen, die nur gemeinsam gebucht werden können, werden sich die männlichen* Teilnehmenden Anliegen, Haltung und Arbeitsweisen der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* fundiert erarbeiten – kontinuierlich begleitet von zwei Experten und zusätzlich angeregt von externen Referent*innen. Theoretische Ansätze werden in geeigneter Form mittels visualisierter Kurzpräsentationen, Fachvorträge und Literaturgrundlagen vermittelt. Übungen zur Selbsterfahrung sowie gelingende Methoden für unterschiedliche Settings in der Arbeit mit Jungen* werden gemeinsam erprobt und auf ihren Einsatz in pädagogischen Handlungsfeldern hin überprüft.

Weitere Infos und Bewerbung:

14.07.2017 bis 16.07.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein II von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der zweite Baustein beinhaltet das Thema "Wirkung erleben".

Weitere Infos und Anmeldung:

17.07.2017 bis 18.07.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein V von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. In Baustein fünf stehen die unterschiedlichen Altersphasen im Mittelpunkt. Voraus-
setzungen, Schwierigkeiten, Normen und Werte, methodische Zugänge, alltagsgerechte Rituale sind Punkte, die in jeder
Altersphase verschieden sein können. Durch Theorie-, Reflexion- und Praxisteile werden die Grundlage für den Umgang und
die Arbeit mit den unterschiedlichen Altersphasen vermittelt.

Weitere Infos und Anmeldung:

27.07.2017 bis 28.07.2017 | München

Der Blick auf Jungen mit Migrationshintergrund

Jungen haben häufig problematische Aspekte an sich, die mit ihrem Geschlecht in Verbindung gebracht werden - bei
dem Blick auf Jungen mit einem Migrationshintergrund ist zusätzlich das kulturell-ethnische Begründungsmuster eine
Ursachenerklärung für Probleme. Die Arbeit in diesem Punkt setzt ein, in dem sie die Argumentationsmuster von Jungen
mit objektiven Bedingungen und gesellschaftlichen Diskursen betrachtet. Die Zielsetzung ist eine Sensibilisierung für die
Haltung in der Jungenarbeit im interkulturellen Kontext, durch die eigene Reflexion über die Arbeit mit Jungen. Verschiedene
Methoden zur Wissensvermittlung bieten eine Austauschmöglichkeit und Übungen, um eigenes Wissen mit einfließen zu lassen.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

September

01.09.2017 bis 02.09.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 4 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen,
Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch
interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden
Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der
Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein
Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

Weitere Infos:

08.09.2017 bis 10.09.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein III von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der dritte Baustein steht unter dem Titel "Ich tue's".

Weitere Infos und Anmeldung:

15.09.2017 bis 16.09.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 4 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Im Mittelpunkt des vierten Moduls steht das Training des Verhaltens als Trainer_in. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.09.2017 bis 24.09.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

27.09.2017 bis 28.09.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 1 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das
Männlichkeitsbild  der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe.
Jungenpädagogik beschäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse
der Jungen wahrnehmen zu können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend
in der sein zu können, ein arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und
weitere Angebote bezüglich Männlichkeit zu schaffen. Das erste Modul dreht sich rund um die Grundlagen der Jungen-
pädagogik, hierzu werden die Jungensozialisation, Jungenarbeitsansätze, Konzepte und Motivationen für Jungenpädagogik
und geschlechtliche Anforderungen an Jungen erarbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Oktober

06.10.2017 bis 07.10.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 5 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Im letzten Modul werden Evaluationsmethoden und die Implementierung des KSK-Training in die Institution behandelt. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

10.10.2017 bis 11.10.2017 | Dortmund

Frauen in der Jungenarbeit: Teil 2 - Aufbauseminar

Das Aufwachsen von Jungen verläuft oft nicht ohne Reibung und Verluste. Dazu gibt es Jungen, die selbst eher nicht männlich identifiziert werden möchten – auch sie stoßen auf Widerspruch und müssen sich entsprechenden Anfragen gegenüber verhalten. Für soziale und pädagogische Arbeit eröffnet sich hier ein Feld, in dem es sich lohnt, professionell zu arbeiten: Jungenarbeit bietet Räume, in denen Jungen etwas von sich und ihrem Inneren erfahren oder gar zeigen. Ziel ist es, Jungen geschlechtergerecht anzusprechen und jungenadäquate pädagogische Zugänge zu entwickeln und die Entwicklung einer selbstbestimmten und verantwortlichen Persönlichkeit zu fördern. Aufbauend auf den Grundlagen der Basisqualifikation findet im Aufbauseminar eine Vertiefung der jungenpädagogischen Themen statt. Hier werden grundlegende Herangehensweisen von Frauen in der Arbeit mit Jungen und Jungengruppen eingeübt, inhaltliche Themenschwerpunkte erprobt, Beispiele und Fallanalysen aus der Praxis der LAG Jungenarbeit sowie der Teilnehmerinnen miteinander bearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

16.10.2017 bis 18.10.2017 | Berlin

Gender als Handlungsfeld für Interessenvertretungen in Verwaltungen

Als Personalrat hat man häufiger mit Gender-Themen zu tun, als auf den ersten Blick erkennbar. Es ist eine Chance und
Herausforderung, die damit verbundenen Möglichkeiten  in den öffentlichen Verwaltungen zu kennen und umsetzen zu
können. In diesem Gendertraining werden die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgestellt, eine Standortbestimmung
vorgenommen, strategische Fragen diskutiert, das Zusammenspiel mit möglichen Verbündeten und die damit verbunde-
nen Handlungs- und Beteiligungsmöglichkeiten entwickelt.

Weitere Infos und Anmeldung:

18.10.2017 bis 19.10.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 2 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Das zweite Modul beschäftigt sich mit dem Thema "Biografiearbeit und eigene Haltung". Unter
anderem wird hierzu die Frage "Wie bin ich Mann/Frau/Trans geworden?", neben der Beschäftigung mit Aspekten wie das
Männerbild als Projektion - Inszinierungen von Männlichkeit, geschlechterreflektierendes Arbeiten und die Sensibilisierung
für Jungenpädagogik im Arbeitsfeld, beantwortet.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

November

01.11.2017 bis 02.11.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 3 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Mit Methoden und der Reflexion beschäftigt sich das dritte Modul. Es werden Methoden aus dem
Methodenpool, in Bezug auf die jeweiligen Arbeitsfelder der Teilnehmenden, mit einer Reflexions-Perspektive, unter die Lupe
genommen und ausgewertet.

Weitere Infos und Anmeldung:

03.11.2017 bis 04.11.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein IV von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der Abschluss dieser Weiterbildung beschäftigt sich mit "Tiefe und Nachhaltigkeit".

Weitere Infos und Anmeldung:

09.11.2017 bis 10.11.2017 | Hennef

Der Weg von der Arbeit mit Jungen hin zur Jungenarbeit (Baustein III von III)

Ist die Arbeit mit Jungen gleich Jungenarbeit? Mit welchen Methoden erreiche ich Jungen am besten? An einigen Stellen
in der Arbeit mit Jungen stoßen männliche Fachkräfte an ihre Grenzen. Das "gewisse etwas" in der Arbeit anwenden zu
können und die Jungen in jeglicher Hinsicht zu erreichen, stellt manchmal eine Hürde dar, und beschäftigt dadurch
zunehmend. Um diesen Bedarf und auch die Fragestellungen klären zu können bietet die Landesarbeitsgemeinschaft in NRW
e.V. einen Qualifizierungskurs. Insgesamt ist die Zielsetzung darauf ausgelegt Probleme, die Jungen machen und wie auch
jene, die sie haben aufzugreifen und zu behandeln, hierbei steht die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt.
Der Abschluss des Qualifizierungskurses findet innerhalb des Reflexionsmoduls statt, welches zur Präsentation der
Praxisberichte, Beratung eigener Erfahrungen, Fragen und einem Ausblick für die Zukunft dienen soll. Nach erfolgreicher
Teilnahme an allen Modulen, der Durchführung des Projektes und Erstellung eines Praxisberichtes erhalten die Teilnehmer
einen Qualifizierungsnachweis.

Weitere Infos und Anmeldung:

11.11.2017 bis 12.11.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.11.2017 bis 14.11.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein VI von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Der Letzte von sechs Bausteinen thematisiert den Zusammenhang zwischen Werte
und Normen im Hinblick auf Jungen. Das Spannungsfeld, welches zwischen der Gesellschaft und eigenen Vorstellungen und
Bedürfnissen entsteht, wird beleuchtet, um dieses Ungleichgewicht zu verstehen und damit richtig umgehen zu können.

Weitere Infos und Anmeldung:

15.11.2017 bis 16.11.2017 | Dortmund

(sich) selbst behaupten - Selbstbehauptungstraining für Jungen

Jungen fordern heraus, provozieren und überschreiten Grenzen. Sie stehen dabei und wissen nicht, wie sie anderen beistehen können. Und sie befürchten, selbst Zielscheibe zu sein. Sie fühlen sich bedroht und hilflos.  Sie brauchen Unterstützung darin, weder zu provozieren noch zu passiv zu sein. Und sie müssen ermutigt werden, sich selbst in ihrer Persönlichkeit anzunehmen und die eigenen Fähigkeiten unabhängig zu entwickeln. In einem Selbstbehauptungstraining geht es darum, Jungen dabei zu unterstützen, eigene Bedürfnisse selbstbewusst zu spüren und sich dafür angemessen einzusetzen. In dem Seminar werden exemplarisch Übungen vorgestellt, die der Referent in den Selbstbehauptungstrainings einsetzt. Die Teilnehmer nehmen dabei aktiv die Rolle der Jungen ein und erleben so die Wirkung der Übungen.

Weitere Infos und Anmeldung:

29.11.2017 bis 01.12.2017 | Alterode

Zertifikatskurs 2017/2018 Fachkraft für Jungen*arbeit - Qualifizierungsangebot für Männer* in Sachsen-Anhalt (1/3)

Die Arbeit mit Jungen in den verschiedenen Handlungsfeldern sozialer Arbeit von Kita bis Jugendberufshilfe stellt Pädagogen vor die Herausforderung geschlechterreflektierten und -gerechten Handelns. Unterstützen soll hier eine zielgerichtete und an den Bedarfen männlicher Pädagogen orientierte Weiterbildung. In drei Lern- und Reflexionsmodulen sollen eine eigene Haltung und das nötige methodische Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag in der Jungenarbeit erarbeitet werden. Die Zertifizierung als "Fachkraft für Jungenarbeit" erfolgt nach erfolgreicher Teilnahme durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Dezember

06.12.2017 bis 07.12.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 4 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Das Abschlussmodul der fachlichen Weiterbildung beschäftigt sich mit den Praxisprojekten der
Teilnehmenden und arbeitet darüber hinaus ebenfalls mit der Sammlung von Qualitäten der Jungenpädagogik, Feedback-
methoden und der Fallberatung.

Weitere Infos und Anmeldung:

07.12.2017 bis 08.12.2017 | Dortmund

Hör' mal, wer da hämmert! - Konzepte, Tools und Methoden für die Jugenarbeit

Jungenarbeit beginnt nicht bei den Methoden und erschöpft sich auch nicht darin. Vielmehr geht es um Deutungsmuster, die uns als Grundlage für ein Verstehen von Jungen dienen und einer Zielperspektive, die gemeinsam mit den jeweiligen Jungen partizipativ in einem bestimmten pädagogischen Kontext entwickelt wird. Entsprechend der Prämisse, dass Jungen in ihrer geschlechtlichen und soziokulturellen Vielfalt und Differenz zu sehen und anzuerkennen sind, gibt es kein methodisches Grundsetting, welches immer und mit allen Jungen gleich angewandt werden könnte und doch hilft eine Kiste: Gefüllt mit Konzepten, Ideen, Tools und Methoden, die die fachliche Perspektive auf Jungen anreichern, der pädagogischen Fachkraft einen unkomplizierten Einstieg in die Jungenarbeit oder auch in die tägliche Umsetzung von Jungenarbeit ermöglichen und diese im Kontext der Planung und Umsetzung von Jungenarbeit entlastet. Gleichsam bieten Konzepte, Methoden und Tools der pädagogischen Fachkraft, als auch Jungen einen verlässlichen (vorstrukturieren) Rahmen an, was Grundlage ist, um ein verbindliches, vertrauensvolles und belastbares Beziehungsangebot anbieten zu können. Die Fortbildung dient dazu, eben diese Kiste zu füllen und den Teilnehmenden eine Vielzahl an Methoden und Tools mitzugeben, mit denen in der Jungenarbeit gute Erfahrungen gemacht werden.

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