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Dezember 2017

06.12.2017 bis 07.12.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 4 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Das Abschlussmodul der fachlichen Weiterbildung beschäftigt sich mit den Praxisprojekten der
Teilnehmenden und arbeitet darüber hinaus ebenfalls mit der Sammlung von Qualitäten der Jungenpädagogik, Feedback-
methoden und der Fallberatung.

Weitere Infos und Anmeldung:

06.12.2017 bis 08.12.2017 | Karlsruhe

Weiterbildungsreihe: Pädagogik im Kontext geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

Grundsätzliches und Vertiefendes zum konkreten gelingenden pädagogischen Handeln in der geschlechterreflektierten und differenzsensiblen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aller Geschlechter wird unteranderem durch folgende Seminarinhalte vermittelt: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Überblick und Debatten, Männlichkeits- und Weiblichkeitsanforderungen und –theorie, Diskriminierung & Antidiskriminierung in der Pädagogik, Subjektive Funktionalität diskriminierenden Verhaltens als Ansatz der Prävention & Intervention, Intersektionalität – Verschränkung von Ungleichheitsverhältnissen und noch weiteren Inhalten. Methodisch wird mit einer Mischung aus Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussionen, Input, Biographie-Arbeit und Selbstreflexion, Kollegialer Fallberatung und der Erprobung und Reflexion pädagogischer Methoden aus der geschlechterreflektierten, queeren und Antidiskriminierungs-Pädagogik gearbeitet. Die Weiterbildungsreihe erstreckt sich über drei Module (6.-8.12.2017, 27.2.-1.3.2018 und 14.-16.5.2018) und richtet sich an Menschen aus allen pädagogischen Professionen. Die Veranstaltung wird mit dem Titel "Fachkraft für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und Antidiskriminierung" zertifiziert.

Weitere Infos und Anmeldung:

07.12.2017 bis 08.12.2017 | Dortmund

Hör' mal, wer da hämmert! - Konzepte, Tools und Methoden für die Jugenarbeit

Jungenarbeit beginnt nicht bei den Methoden und erschöpft sich auch nicht darin. Vielmehr geht es um Deutungsmuster, die uns als Grundlage für ein Verstehen von Jungen dienen und einer Zielperspektive, die gemeinsam mit den jeweiligen Jungen partizipativ in einem bestimmten pädagogischen Kontext entwickelt wird. Entsprechend der Prämisse, dass Jungen in ihrer geschlechtlichen und soziokulturellen Vielfalt und Differenz zu sehen und anzuerkennen sind, gibt es kein methodisches Grundsetting, welches immer und mit allen Jungen gleich angewandt werden könnte und doch hilft eine Kiste: Gefüllt mit Konzepten, Ideen, Tools und Methoden, die die fachliche Perspektive auf Jungen anreichern, der pädagogischen Fachkraft einen unkomplizierten Einstieg in die Jungenarbeit oder auch in die tägliche Umsetzung von Jungenarbeit ermöglichen.

Weitere Infos und Anmeldung:

08.12.2017 | Berlin

Schöne neue Partnerschaftlichkeit?! Herausforderungen und Gestaltungsansätze für Interessensvertretungen und Gleichstellungspolitik

Eine Veranstaltung von: DGB Projekt Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten! & Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e.V.

Der Wunsch nach einer partnerschaftlichen Arbeitsteilung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht allzu oft im Widerspruch zu den Rahmenbedingungen, insbesondere der Arbeitswelt. Dabei haben Betriebe und Verwaltungen einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sich Mütter und Väter mit kleinen Kindern die Aufgaben partnerschaftlich teilen.

In Workshops und Panels soll mit Interessenvertretungen aus der betrieblichen Praxis und gleichstellungspolitischen Akteur_innen diskutieren werden, wie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in Unternehmen und Verwaltung ohne Rollenklischees gefördert und umgesetzt werden kann, und uns anschauen, welche Initiativen wirksam sind. Dabei werden wir sowohl Erfolgsfaktoren und bewährte Strategien betrachten, als auch mögliche Stolpersteine und Hindernisse.