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Mai 2017

05.05.2017 bis 06.05.2017 | Berlin

Stärke statt (Ohn-)Macht - Das Konzept der Neuen Autorität in Schule, Jugendhilfe und Familie (Modul 2/3)

Immer wieder werden Lehr- und Fachkräfte sowie Eltern mit „auffälligen“ und auch gewalttätigen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Die verantwortlichen Erziehungspersonen sind mitunter ratlos, wie sie auf diese Verhaltensweisen kompetent reagieren sollen. Das Seminar richtet sich an Lehr- und Fachkräfte aus den Bereichen Schule,
Soziale Arbeit, Pädagogik und Psychologie sowie an alle Interessent_Innen, die sich mit dem Konzept des Psychologen Prof. Dr. Haim Omer (Universität Tel Aviv) zur »Neuen Autorität« und zum »Gewaltlosen Widerstand« in der Erziehung intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Seminars ermöglicht das Anwenden und Erproben dieser Haltung in der individuellen Alltagspraxis. Bei der Teilnahme an allen Modulen wird das Basis-Zertifikat "Systemisches Coaching für Neue Autorität" erteilt.

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05.05.2017 | Berlin

Fachforum "Männlichkeit und Flucht"

An diesem Tag wird ein ressourcenorientierter Blick auf die Situation geflüchteter und vertriebener Jungen, Männer und Väter in Deutschland gerichtet. Welche Bedingungen und Situationen finden sie hier vor und durch welche geschlechterbewussten Ansätze können wir sie in Bereichen wie Wohnen, Bildung, Arbeit, Sport und Gesundheit unterstützen? Es werden Einblicke in die laufende Erhebung zur Situation von männlichen Geflüchteten gegeben. Außerdem gibt es Beiträge von guter Arbeit und Erfahrungen aus der Arbeit mit männlichen Geflüchteten.

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12.05.2017 | Köln

FUMA Fachtagung

Die Fachtagung widmet sich in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung Berlin dem Thema "Wegschauen geht nicht – Rechtsextremismus // Geschlechter // Prävention". Die Tagung stellt Ergebnisse einer aktuellen Forschung zum Umgang mit diskriminierendem Verhalten in Einrichtungen der Mädchenarbeit vor. Das Phänomen Rechtsextremismus soll hierbei durch eine gendersensiblen Brille betrachtet werden. Es soll debattiert werden, wie die geschlechterreflektierte Prävention in der Arbeit gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus aussehen kann.

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12.05.2017 bis 13.05.2017 | Stuttgart

Genderfragen unter jungen Muslimen

Die Gleichberechtigung der Geschlechter und genderspezifische Rollenmuster sind in Bezug auf junge Musliminnen und Muslime ein vieldiskutiertes Thema. In Zusammenarbeit mit mit Expertinnen und Experten aus der Islamischen Theologie und der Sozialwissenschaft, aber auch mit Vertreterinnen und Vertretern der muslimischen Jugendarbeit wird über Geschlechterrollen sowie Rechte und Pflichten der islamischen Tradition diskutiert.

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15.05.2017 | Berlin

EU-Projekt „Boys in Care - Strengthening boys to pursue care occupations“

Zum aktuell bewilligten EU-Projekt „Boys in Care - Strengthening boys to pursue care occupations“ lädt Dissens e. V. zu einem ersten Treffen mit den EU-Partnerinnen und Partnern in Berlin ein. 

Bärbel Henkenjohann stellt für das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. die Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs und Girls’Day in Kooperation mit Life e. V. vor.

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16.05.2017 bis 17.05.2017 | Dortmund

Handygames und Schnitzeljagd - Jungenarbeit und neue Medien

Die neuen Medien sind heute alltäglich. Besonders Jungen zocken games online und nutzen ständig das Handy, sie spielen Shooter und whatsappen in Gruppen „Hey, Alter, was geht“ Die neueste JIM Studie sagt, dass die die 12-19 Jährigen täglich im Schnitt bis zu 200 Minuten online sind. Die Fortbildung gibt Informationen über Mediennutzung und die Abgrenzung von exzessivem Spielen bis zur Mediensucht. Es ist wichtig, die Jugendlichen mit ihren digitalen Medien ernst zu nehmen und eine klare Haltung zu erlangen. Es gibt im Workshop gute praktische Bezüge für die Arbeit in den unterschiedlichen Feldern der Jugendarbeit, beispielsweise Anregungen für Gruppeneinheiten, Unterrichtseinheiten und Projekttage.

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19.05.2017 bis 20.05.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 3 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen,
Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch
interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden
Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der
Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein
Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

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19.05.2017 bis 21.05.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwerigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

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19.05.2017 bis 20.05.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 2 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Das zweite Modul befasst sich mit den Methoden des Konfrontativen Sozial-Kompetenz-Trainings (KSK). Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz- Training (KSK)" vergeben.

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19.05.2017 | Magdeburg

Das Leben der Anderen - mädchen- und jungenbezogene Lebenswelten

Wie erleben ausländische Jungen und Mädchen „unsere deutschen“ Lebenswelten? Welche Geschlechterbilder bringen sie mit? Und wie unterscheiden sie sich von denjenigen, der hier geborenen Mädchen und Jungen mit versus ohne Migrationshintergrund? Ein Einblick in heutige Mädchenwelten und Jungenwelten.

Referent: Olaf Jantz, mannigfaltig e.V., Hannover
Ort: Roncalli-Haus, Magdeburg
Termin: 19.05.2017, 15:15 Uhr- 19:00 Uhr
(Ankommenskaffee ab 14:45 Uhr)

Eine verbindliche Anmeldung kann bis zwei Wochen vor der Veranstaltung telefonisch oder per Mail erfolgen:

Projekt: Kompetent für Demokratie -
Beratung und Bildung für eine offene Kirche
Max-Josef-Metzger-Straße 3
39104 Magdeburg
Tel.: 0391 / 562 82 77
Fax: 0391 / 562 82 78
brandes@keb-sachsen-anhalt.de

20.05.2017 | Aachen

Weiterbildung: Kampfesspiele®

Ein Schnupper- und Kennenlerntag für Frauen und Männer. Josef Riederle von KRAFTPROTZ wird anhand vieler praktischer Übungen den Unterschied zwischen Kampf und Gewalt, Fairness und Gemeinheit, Miteinander und Gegeneinander verdeutlichen und dabei den theoretischen Hintergrund der Kampfesspiele® als gewaltpräventiven, geschlechtsspezifischen Ansatz erläutern. Die Zahl der Teilnemenden ist begrenzt.

Weitere Infos:

22.05.2017 bis 24.05.2017 | Gauting

Zertifizierte Fortbildung: Beraterinnen und Berater gegen Rechtsextremismus/ Geschlechterbilder im Neonazismus (Kursteil 3 von 3)

Geschlecht und Sexualität sind elementare Kategorien im Neonazismus. Um pädagogisch präventiv entgegenzuwirken, bedarf es einer intensiven Reflexion sowie Wissen über geschlechtsbezogene Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse.So können Akteurinnen und Akteuren die Kinder und Jugendliche geschlechtlich individuell und gleichberechtigt begleiten und ihnen alternative Angebote zu den stark einengenden und hierarchisierten Geschlechtervorstellungen in neonazistischen Lebenswelten bieten.
Die Fortbildung thematisiert Kenntnisse der Strukturen, Symbole und Vorgehensweisen der rechten Szene und regt zur Entwicklung von Kompetenzen in Bezug auf die geschlechterreflektierte Neonazismus-Prävention und -Pädagogik in der Jugend- und Bildungsarbeit an.
Bei Teilnahme an allen Kurseinheiten und Durchführung des Praxisprojekts erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

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31.05.2017 bis 02.06.2017 | Niederndodeleben

Zertifizierte Weiterbildung: Fachkraft für Jungen*arbeit (Modul 3/3)

Wer mit Jungen in den Bereichen sozialer Arbeit von Kita bis Jugendberufshilfe befasst ist, für den ist eine professionelle,
geschlechterreflektierte und -gerechte Haltung immer ein Thema. Dazu bietet das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. ab November 2016 in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt einen Weiterbildungskurs für Männer an, der nach Besuch aller drei Module und Erbringung der Leistungen durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt zertifiziert wird.
Die Module bieten Zeit und Platz für Reflexion, methodisches Wissen für den pädagogischen Alltag und Impulse durch
Fachvorträge. Dazwischen kann in Praxisphasen ein eigenes Praxisprojekt entwickelt, durchgeführt und ausgewertet werden.
Modul 3 thematisiert Jungen*Rollenbilder und Gewalt (Jungen als Täter/Opfer) sowie Methoden der Jungen*arbeit
(Beratungs-und Netzwerkkompetenzen, kreativer Umgang mit Konflikten und Gewalt).

Weitere Infos:

31.05.2017 bis 01.06.2017 | Dortmund

Frauen in der Jungenarbeit: Teil 1 - Eine Basisqualifikation

Das Aufwachsen von Jungen verläuft oft nicht ohne Reibung und Verluste. Dazu gibt es Jungen, die selbst eher nicht männlich identifiziert werden möchten – auch sie stoßen auf Widerspruch und müssen sich entsprechenden Anfragen gegenüber verhalten. Für soziale und pädagogische Arbeit eröffnet sich hier ein Feld, in dem es sich lohnt, professionell zu arbeiten: Jungenarbeit bietet Räume, in denen Jungen etwas von sich und ihrem Inneren erfahren oder gar zeigen. Ziel ist es, Jungen geschlechtergerecht anzusprechen und jungenadäquate pädagogische Zugänge zu entwickeln und die Entwicklung einer selbstbestimmten und -verantwortlichen Persönlichkeit zu fördern. In dieser zweitägigen Fortbildung werden eigene biographische Zugänge zum Arbeitsfeld „Jungen“ erschlossen, grundlegende Sozialisationsbedingungen von Jungen betrachtet und gesellschaftliche Anforderungen an ein Jungenleben herausgearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung: