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November 2017

01.11.2017 bis 02.11.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 3 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das Männlich-
keitsbild der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe. Jungenpädagogik be-
schäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse der Jungen wahrnehmen zu
können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um abschließend in der sein zu können, ein
arbeitsfeldbeszogenes Angebot für Jungen zu entwickeln, durchzuführen, zu reflektieren und weitere Angebote bezüglich
Männlichkeit zu schaffen. Mit Methoden und der Reflexion beschäftigt sich das dritte Modul. Es werden Methoden aus dem
Methodenpool, in Bezug auf die jeweiligen Arbeitsfelder der Teilnehmenden, mit einer Reflexions-Perspektive, unter die Lupe
genommen und ausgewertet.

Weitere Infos und Anmeldung:

03.11.2017 bis 04.11.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein IV von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der Abschluss dieser Weiterbildung beschäftigt sich mit "Tiefe und Nachhaltigkeit".

Weitere Infos und Anmeldung:

06.11.2017 bis 07.11.2017 | Frankfurt/Main

Fachtag zur Jungenarbeit in Hessen 2017

Die Fachgruppe Jungenarbeit in Hessen lädt zum Fachtag zur Jungenarbeit in Hessen 2017 ein. Thema der Fachtagung: Macht-Männlichkeit-Ohnmacht?! / Autoritäre Männlichkeiten – pädagogische Praxis in der Arbeit mit Jungen im Kontext aktueller politischer Debatten.

Wie finden aktuell dominante gesellschaftspolitische Diskurse Widerhall in der pädagogischen Praxis mit Jungen und jungen Männern? Führen autoritär auftretende Kristallisationsfiguren zu einer Verschiebung von Männlichkeitsvorstellungen? Wie wirkungsmächtig erscheinen Dynamiken vonhegemonialer Männlichkeit? Welche Auswirkungen ergeben sich daraus auf den alltäglichen Umgang von Fachkräften mit Jugendlichen? ...

Am Nachmittag des 6. November findet ein Vernetzungstreffen der Jungenarbeit in Hessen statt. Der Fachtag am 7. November soll Gelegenheit bieten, die Brisanz dieser gesellschaftspolitischen Diskurse mit dem Fokus auf Männlichkeiten für pädagogische Grundhaltungen und alltägliche Praxis der Jungenarbeit und in der Arbeit mit Jungen zu reflektieren.

Weitere Infos:

06.11.2017 bis 10.11.2017 | Deutschland

Weiterbildungsreihe: Jungenberater - Männerberater - Gewaltberater

Der SKM ist der Fachverband für Jungen­ und Männerarbeit in der verbandlichen Caritas. Die Praxis zeigt, dass Männer sich an Unterstützung wenden, wenn sie als Männer mit geschlechtsspezifischen Problemen von Männern angesprochen werden. Durch das Weiterbildungsangebot etabliert der SKM die geschlechtsspezifische Beratungsarbeit für Jungen und Männer. Die Weiterbildung richtet sich an Männer aus der verbandlichen Caritas, die im (sozial)pädagogischen Feld tätig sind und sich für geschlechtsspezifische Beratung und Arbeit interessieren. Weiterbildungsinhalte sind unter anderem: männliche Sozialisation, geschlechtsspezifischer Umgang mit Gefühlen, Grundlagen der Kommunikationstheorie, männliche Beziehungsdynamiken und männliches Krisenverhalten und Krisenintervention. Die Weiterbildung findet in sieben Blöcken á 5 bzw. 7 Tagen statt (2017-2019). Tagungshäuser befinden sich in ganz Deutschland. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

06.11.2017 bis 07.11.2017 | Frankfurt am Main

Fachtag: „Macht-Männlichkeit-Ohnmacht?!“ Autoritäre Männlichkeiten–pädagogische Praxis in der Arbeit mit Jungen

Die Vielfalt von männlichen Lebensentwürfen und Realitäten von „Junge-sein“ werden konterkariert von hegemonialer Männlichkeit und traditionellen Rollenbildern in einer Zeit, die von starken Umbrüche geprägt zu sein scheint. Die Angst vorm Abstieg und auch die Angst vor Untergangsszenarien lassen Stereotypen von Männlichkeit anscheinend wieder wichtiger werden. Führen autoritär auftretende Kristallisationsfiguren, wie Trump und Erdogan zu einer Verschiebung von Männlichkeitsvorstellungen?
 
 Weitere Infos:

07.11.2017 | Pforzheim

Alles ganz anders? Jungenarbeit mit männlichen Geflüchteten

Trotz aller Integrationsbemühungen werden Geschlechterfragen und die Bedeutsamkeit der Kategorie Geschlecht für die
eigene Persönlichkeitsentwicklung und das Alltagshandeln der jungen Menschen allenfalls am Rande thematisiert. Der Bedarf an geschlechterbewussten Ansätzen bei der Integration geflüchteter Jungen und männlicher Jugendlicher, die oft als unbegleitete minderjährige Ausländer (UMAs) ins Land gekommen sind, ist daher hoch. Der Workshop wird den Teilnehmern ausreichend Raum geben, um diese Themen zu bearbeiten, aber auch, um eigene Erfahrungen und Erkenntnisse zu formulieren. Inhaltlich sollen z.B. Männlichkeitskonstruktionen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten kritisch betrachtet und intersektionale Ansätze in der Jungenarbeit unter den Stichworten Geschlecht, Diskriminierung, Sexismus aufgegriffen werden.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.11.2017 bis 10.11.2017 | Hennef

Der Weg von der Arbeit mit Jungen hin zur Jungenarbeit (Baustein III von III)

Ist die Arbeit mit Jungen gleich Jungenarbeit? Mit welchen Methoden erreiche ich Jungen am besten? An einigen Stellen
in der Arbeit mit Jungen stoßen männliche Fachkräfte an ihre Grenzen. Das "gewisse etwas" in der Arbeit anwenden zu
können und die Jungen in jeglicher Hinsicht zu erreichen, stellt manchmal eine Hürde dar, und beschäftigt dadurch
zunehmend. Um diesen Bedarf und auch die Fragestellungen klären zu können bietet die Landesarbeitsgemeinschaft in NRW
e.V. einen Qualifizierungskurs. Insgesamt ist die Zielsetzung darauf ausgelegt Probleme, die Jungen machen und wie auch
jene, die sie haben aufzugreifen und zu behandeln, hierbei steht die konkrete Alltagspraxis der Teilnehmer im Mittelpunkt.
Der Abschluss des Qualifizierungskurses findet innerhalb des Reflexionsmoduls statt, welches zur Präsentation der
Praxisberichte, Beratung eigener Erfahrungen, Fragen und einem Ausblick für die Zukunft dienen soll. Nach erfolgreicher
Teilnahme an allen Modulen, der Durchführung des Projektes und Erstellung eines Praxisberichtes erhalten die Teilnehmer
einen Qualifizierungsnachweis.

Weitere Infos und Anmeldung:

09.11.2017 | Berlin

Auftaktveranstaltung zur Equal Pay Day Kampagne

Unter dem Motto Transparenz gewinnt startet im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) der Auftakt in die Equal Pay Day Kampagne 2018. Was kann Transparenz verändern? Welcher Einfluß auf die Einkommenslücke ist von ihr zu erwarten? Ist Transparenz das Allheilmittel, die Lohnlücke zu schließen?

11.11.2017 bis 12.11.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.11.2017 bis 14.11.2017 | Segeberg

Weiterbildung zur Jungenpädagogik-Fachkraft (Baustein VI von VI)

In der Jungen- und Männerarbeit gibt es immer wieder neue Herausforderungen und dafür sind Kompetenzen für die
Arbeit mit Jungen in verschiedenen pädagogischen Zusammenhängen von großer Bedeutung. In der Weiterbildung zur
Fachkraft für Jungenpädagogik werden durch die Ebenen Wissen, Könenn und berufliche Haltung Kompetenzen erweitert,
um zielführend in den Tätigkeitsfeldern Jungen in der Entwicklung zu emotional lebendigen, sozial kompetenten und selbst-
reflexiven Persönlichkeiten zu begleiten. Der Letzte von sechs Bausteinen thematisiert den Zusammenhang zwischen Werte
und Normen im Hinblick auf Jungen. Das Spannungsfeld, welches zwischen der Gesellschaft und eigenen Vorstellungen und
Bedürfnissen entsteht, wird beleuchtet, um dieses Ungleichgewicht zu verstehen und damit richtig umgehen zu können.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.11.2017 bis 14.11.2017 | Berlin

7. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms - Erleben - Erkennen - Handeln

„Erleben – Erkennen – Handeln. Selbstwirksamkeit in der Berufsorientierung“ ist das Thema der 7. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein vielfältiges Programm mit Beteiligten aus Politik, Bildung und Wissenschaft wird begleitet von Gesprächsrunden, einer kleinen Messe, Vorträgen und der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Im Infoblock wird es neben eine kleine Messe interessante Kurzvorträge geben. Miguel Diaz wird die Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl – Klischee-frei vorstellen. Das Projekt ist außerdem gemeinsam mit dem Girls’Day und Boys’Day an einem Infostand vertreten.

Weitere Infos und Anmeldung:

13.11.2017 | Wien, Österreich

Papa* macht mit! – Theorie und Praxis zu Väter*bildern, Väter*gesundheit und Beteiligungsprozessen in Familien

Unter dem Stichwort „Papa macht mit” vereint die Tagung erstmals ein breites Spektrum an aktuellen Themen zur Väterarbeit, zu „caring masculinities“ und der Vereinbarkeitsfrage von Erwerbs- und Familienarbeit von Vätern sowie männlichen Bezugspersonen und Erziehungsberechtigten.

In vier Themenblöcken, die - unter dem Aspekt von kritischer Väterarbeit – normkritische Blicke auf Väterbilder, Gesundheitsförderung mit Vätern in Österreich und Deutschland, Queere Vaterschaft(en) behandeln, sollen neue Anstöße zur Zusammenarbeit gegeben werden. 

 Weiter Infos und Anmeldung:

15.11.2017 bis 16.11.2017 | Dortmund

(sich) selbst behaupten - Selbstbehauptungstraining für Jungen

Jungen fordern heraus, provozieren und überschreiten Grenzen. Sie stehen dabei und wissen nicht, wie sie anderen beistehen können. Und sie befürchten, selbst Zielscheibe zu sein. Sie fühlen sich bedroht und hilflos.  Sie brauchen Unterstützung darin, weder zu provozieren noch zu passiv zu sein. Und sie müssen ermutigt werden, sich selbst in ihrer Persönlichkeit anzunehmen und die eigenen Fähigkeiten unabhängig zu entwickeln. In einem Selbstbehauptungstraining geht es darum, Jungen dabei zu unterstützen, eigene Bedürfnisse selbstbewusst zu spüren und sich dafür angemessen einzusetzen. In dem Seminar werden exemplarisch Übungen vorgestellt, die der Referent in den Selbstbehauptungstrainings einsetzt. Die Teilnehmer nehmen dabei aktiv die Rolle der Jungen ein und erleben so die Wirkung der Übungen.

Weitere Infos und Anmeldung:

16.11.2017 | Essen

Save the Date: Essener Dialog

Geschlechterrollen und -vorstellungen sind in unserer Gesellschaft heterogen und umkämpft. Die extreme Rechte macht demgegenüber klare Angebote, wie "eine Frau" oder "ein Mann" zu sein hat - wenn auch hier mittlerweile unterschiedliche Facetten bestehen. Reaktionäre Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität sind jedoch keineswegs nur der neonazistischen Szene vorbehalten. Damit kann das Themenfeld durchaus als Scharnier verstanden werden, das Debatten der extremen Rechten mit solchen aus der "Mitte der Gesellschaft" verknüpft. Das Thema "Hintergründe und Umgang mit reaktionären Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität" wird zunächst von Carolin Hesidenz in einem Vortrag beleuchtet, anschließend wird zu einer gemeinsamen Diskussion eingeladen.

Anmeldung unter: fachstelle@gender-nrw.de
Weitere Infos:

17.11.2017 bis 18.11.2017 | Magdeburg

Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Modul 1/3)

Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen über die Entwicklung von Mädchen und Jungen kann helfen, Hintergründe des Verhaltens zu verstehen. Der Genderblick und eine vielseitige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen sowie zu verhindern. Fachkräfte, die über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien verfügen, können Mädchen und Jungen ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren Weg zu gehen. Das erste Basisseminar beschäftigt sich mit den Inhalten Gender und Geschlechtervielfalt und Modellen auf Basis des Programms "Fels und Wasser". Um ein Zertifikat zu erhalten sowie in den Trainerinnenpool aufgenommen werden zu können, ist die Teilnahme an allen drei Seminaren notwendig.

Weitere Infos und Anmeldung:

17.11.2017 | Berlin

Vortrag zur Studie Männlichkeit und Flucht

Anlässlich des Internationalen Männertags (am 19.11.2017) laden das Bundesforum Männer und sein Projekt movemen zu einem Vortrag über geflüchtete Jungen und Männern in Deutschland ein. Vorgestellt werden die finalen Ergebnisse der qualitativen empirischen Erhebung, die dazu beiträgt, typische Situationen und Bedarfslagen von männlichen Geflüchteten greifbar zu machen, um gemeinsam adäquat Antworten zu entwickeln. Wichtige Fragen waren unter anderem: Welche spezifischen Bedarfslagen von männlichen Geflüchteten gibt es? Welche Erwartungen und Vorstellungen an sie sind Integrationsprozess wirksam? Und welche Handlungsempfehlungen für eine geschlechtersensible Arbeit mit männlichen Geflüchteten lassen sich daraus ableiten? Was bedeutet dies für die politischen Rahmenbedingungen?

Weitere Infos und Anmeldung:

17.11.2017 bis 29.11.2017 | Frankfurt am Main & Israel (Rundreise)

Geschlechterrollen und Identitätspolitiken in Isreal

Die israelische Gesellschaft ist sehr heterogen, vielfältig und stark segmentiert. Trennlinien verlaufen nicht nur zwischen jüdischen und palästinensischen Israelis sondern auch zwischen säkularen, orthodoxen, nationalreligiösen und ultraorthodoxen Juden. Die Israel-Studienreise will diesen unterschiedlichen Blickwinkeln auf die Gesellschaft nachspüren und schauen, wie die verschiedenen Geschlechterrollenbilder im Alltag wirksam und verfestigt, aber auch verhandelt herausgefordert und unterwandert werden.

Weitere Infos:

18.11.2017 | Leipzig

Migration und Männlichkeit(en)

Die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Europa werden derzeit spürbar von Diskursen über Geflüchtete, Migrant_innen, Zuwanderung und Multikulturalität bestimmt. Migrationsphänomene konstituieren dabei die soziale, kulturelle und politische „Wirklichkeit“ Europas und diese „Wirklichkeiten“ bedingen wiederum die Verhandlung und (Re)Konstruktion von Geschlechterverhältnissen. Für die kritische Männlichkeits- und Migrationsforschung bedeutet dies, sich mit neuen Phänomenen der Konstituierung und Subjektivierung von Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen. Die Tagung möchte intersektionale Forschungsperspektiven auf Männlichkeit(en) eröffnen und im Kontext des Bezuges zur Migrationsgesellschaft in theoretischen als auch empirischen Annäherungen der Frage nach der Konstruktion und Marginalisierung von Männlichkeit(en) nachgehen.

Weitere Infos (PDF):

20.11.2017 bis 22.11.2017 | Göttingen

Weiterbildungsreihe: Geschlechterreflektierte Pädagogik

Dissens - Institut für Bildung und Forschung bietet in Kooperation mit der Akademie Waldschlösschen und im Rahmen des Modellprojekts "Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt" eine Weiterbildungsreihe zur geschlechterreflektierten Pädagogik an. Dabei soll die Reflexions- und Handlungskompetenz der Teilnehmenden auf drei Ebenen gestärkt werden: Wissen, Haltung sowie Methodik/Didaktik. Die jeweiligen Arbeitsbedingungen werden einbezogen. Methodisch wird gearbeitet mit einer Mischung aus Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Plenumsdiskussion, Input, Biographiearbeit und Selbstreflexion, Kollegialer Fallberatung und der Erprobung und Reflexion pädagogischer Methoden aus der geschlechterreflektierten und Antidiskriminierungspädagogik. Die Entwicklung und Auswertung von Praxisprojekten wird durch die Teilnehmenden begleitet und soll zum kollegialen Austausch anregen. Die Weiterbildungsreihe erstreckt sich über drei Module (20.-22.11.17, 29.-31.01.18 und 16.-18.04.18) und richtet sich an Menschen aus allen pädagogischen Professionen.

Weitere Infos und Anmeldung:

20.11.2017 bis 21.11.2017 | Münster

Fortbildung: Jungen und junge Männer mit Migrationserfahrung Gender- und migrationssensibles Arbeiten im Bereich der Hilfen zur Erziehung

Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Doing Gender und Doing Ethnicity. Zudem werden die Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen differenzierter betrachtet und gemeinsam reflektiert, welche Konsequenzen aus den jeweiligen Lebenssituationen für die Beratungs- und Hilfeangebote gezogen werden könnnen.

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21.11.2017 | Berlin

Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien - Warum eigentlich?

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland und die Bundesagentur für Arbeit (BA) wollen das Thema Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien gemeinsam bundesweit voran bringen und führen dazu eine gemeinsame Fachtagung durch.

Bei der Fachtagung werden aktuelle Studienergebnisse aus der Wissenschaft sowie Perspektiven der Jugendlichen, der Wirtschaft und der BA aufgezeigt. Praxisbeispiele sowie ein World-Café sollen neue Impulse geben und die Akteure zum Erfahrungsaustausch motivieren.

Die Projekte Boys’Day | Neue Wege für Jungs, Girls’Day und Klischeefrei sind an einem gemeinsamen Infostand vertreten.

23.11.2017 | Bielefeld

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit meets Jungenarbeit (2/2)

Mit den insgesamt zwei Vernetzungstreffen bietet die LAG Jungenarbeit NRW Neueinsteigern, erfahrenen Praktikern und Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in den Arbeitskreisen der Jungenarbeit, deren Angeboten und Erfahrungen auszutauschen, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich ggf. auch anregen zu lassen.

Weitere Infos und Anmeldung:

23.11.2017 | Aachen

IGaD-Themenabend "Vater sein heute - Aktive Vaterschaft und Vereinbarkeit"

Vorträge und Podiumsgespräch in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der RWTH

Lena Mevissen ist Referentin im Gleichstellungsbüro der RWTH und unter anderem verantwortlich für das Projekt Väterarbeit. Zum Einstieg in den Abend wird sie die Hintergründe zum Projekt erläutern und einen Überblick zu den Angeboten für Väter an der RWTH geben. Thomas Queck berichtet über seine Arbeit als ehrenamtlicher Väterbeauftragter der RWTH. Gemeinsam mit anderen Vätern aus verschiedenen Bereichen und Statusgruppen der Hochschule steht er anschließend für ein Interview bereit. Nach diesem Einblick in verschiedene Modelle und Einstellungen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit zu einer offenen Diskussion.

23.11.2017 | Essen

Welcome to Diversity Island. Gender und Diversität als wichtige Perspektiven in der Jugendhilfe

Eine Herausforderung für eine gender- und diversitätsreflektierte Pädagogik besteht darin, Zuschreibungen in Bezug auf einzelne Merkmale als solche zu erkennen und ressourcenorientiert damit arbeiten zu können. Folgende Aspekte stehen auf der Reise zu "Diversity Island" im Vordergrund: Die Sensibilisierung der eigenen Person in Bezug auf eigene Bilder und Sichtweisen und auf gesellschaftliche Zusammenhänge, die soziale Konstruktion von Geschlecht, Differenz und Gleichheit, die Erarbeitung von Möglichkeiten sowie mit Mädchen und Jungen in der pädagogischen Praxis gender- und differenzsensibel arbeiten zu können. Ziel des Workshops ist es, sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Ereignisse und Diskurse in unserer Migrationsgesellschaft, kritisch mit patriarchalen und hegemonialen Vorstellungen auseinanderzusetzen und ressourcenorientierte Perspektiven zu fördern.

Weitere Infos und Anmeldung:

27.11.2017 bis 28.11.2017 | Gleichen

BAG-Arbeitstagung

Die BAG Jungenarbeit e.V. lädt herzlich zur Arbeitstagung ein, bei der es zum einen um das Stichwort "Gender-Ismus" geht sowie die Frage, wie auf populistische Haltungen zu Vielfalt, Differenz und Geschlecht reagiert werden kann. Zum anderen wird der Blick auf grenzverletzendes Handeln von Jungen und männlichen Jugendlichen gerichtet und gefragt, wie mit ihnen und den institutionellen Reaktionen umgegangen werden kann.

Weitere Infos und Anmeldung:

28.11.2017 | Gelsenkirchen

Bilanztagung: Irgendwie Hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten

Die LAG Jungenarbeit NRW lädt herzlich zur großen Jahresfachtagung des Projektes "Irgendwie Hier! Flucht -  Migration - Männlichkeiten" ein. Es wird einen Bericht zum Projekt, die Vorstellung der Ergebnisse zur Studie "Bedarfe, Ressourcen und Herausforderungen junger geflüchteter Männer in den ersten Jahren in Deutschland – eine qualitative Befragung von jungen geflüchteten Männern und Praktiker_innen im Auftrag des Bundesforums Männer", eine Plenumsdiskussion und Workshops geben.

Weitere Infos und Anmeldung:

29.11.2017 bis 01.12.2017 | Alterode

Zertifikatskurs 2017/2018 Fachkraft für Jungen*arbeit - Qualifizierungsangebot für Männer* in Sachsen-Anhalt (1/3)

Die Arbeit mit Jungen in den verschiedenen Handlungsfeldern sozialer Arbeit von Kita bis Jugendberufshilfe stellt Pädagogen vor die Herausforderung geschlechterreflektierten und -gerechten Handelns. Unterstützen soll hier eine zielgerichtete und an den Bedarfen männlicher Pädagogen orientierte Weiterbildung. In drei Lern- und Reflexionsmodulen sollen eine eigene Haltung und das nötige methodische Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag in der Jungenarbeit erarbeitet werden. Die Zertifizierung als "Fachkraft für Jungenarbeit" erfolgt nach erfolgreicher Teilnahme durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Infos und Anmeldung:

30.11.2017 | Düsseldorf

Fachtagung „Gender to Go“ – Implementierung von Geschlechtersensibilität in KAoA

Seit fast 2 Jahren berät das Projekt GenderKompetent 2.0 NRW ausgewählte kommunale Koordinierungen bei der Umsetzung des fachlichen Standards Geschlechtersensibiltät in den verschiedenen Handlungsfelder von „Kein Abschluss ohne Anschluss- Übergang Schule/Beruf-Studium in NRW“ (KAoA).

Es ist Zeit Rückschau zu halten und die Projektergebnisse vorzustellen. Die Fachtagung findet im Best Western Savoy Hotel statt.