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September 2017

01.09.2017 bis 02.09.2017 | Magdeburg

Fortbildung: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Teil 4 von 4)

Gender, geschlechtliche Prägung und Sozialisationserfahrungen beeinflussen das Verhalten von Jungen und Mädchen,
Männern und Frauen im alltäglichen Umgang und damit auch ihre Konfliktlösestrategien. Nicht selten spielen auch
interkulturelle Aspekte mit hinein. Dies stellt pädagogisch Tätige oft vor die Frage nach passenden
Deeskalationsmaßnahmen. Die Fortbildung möchte Handwerkszeug und Methoden vermitteln, Konflikte unter der
Genderperspektive Zu betrachten und zu lösen. Nach dem Besuch aller vier Module erhalten die Teilnehmenden ein
Zertifikat und können in den Trainerinnen- und Trainerpool aufgenommen werden.

Weitere Infos:

04.09.2017 bis 06.09.2017 | Osterholz-Scharmbeck

Geflüchtete Jungen und junge Männer im Exil - was wird gebraucht und was können wir konkret anbieten?

Der Großteil der unbegleiteten minderjähren Geflüchteten ist männlich und versteht  sich als männlich. Viele von ihnen, die in Jugendhilfe und Jugendarbeit gelandet  sind, stellen sich mit ausgeprägten Männlichkeiten dar. Erst bei genauem Hinsehen und Verstehen wollen, wird sichtbar, wie vielfältig die Lebensentwürfe tatsächlich sind.  Ausgehend von der Frage, welche realen Bedarfe bei männlichen Geflüchteten  vorliegen, widmet sich diese Fortbildung den Handlungsoptionen der jetzigen Pädagogik. Diese Fortbildung wird prozessorientiert an den Interessen der Teilnehmenden strukturiert, eigene Fallbeispiele werden gerne aufgenommen und methodisch bearbeitet.

Weitere Infos und Anmeldung:

07.09.2017 | Köln

Mutproben - TanzTheaterVideo-Projekt mit fluchterfahrenen jungen Männern

Der Mut, die Augen zu schließen. Der Mut, sich zu öffnen. Zu träumen. Wege zu suchen. Hindernissen zu begegnen. Sich auf
Unbekanntes einlassen, ohne zu wissen wie es ausgeht. In einem zweiwöchigen Workshop haben bis zu 19 junge Männer genau dies getan. Anhand dieses Projektes wird die konkrete künstlerische Arbeit, die besonderen Bedingungen in der Arbeit mit Geflüchteten, teils traumatisierten, jungen Männern und das Spannungsfeld zwischen der Lebensrealität Geflüchteter, ihrer Tagesstruktur, Abhängigkeiten usw. und den Bedingungen, die kreative und künstlerische Arbeit verlangt, beleuchtet.

Weitere Infos und Anmeldung:

08.09.2017 bis 10.09.2017 | Wedel

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele (Baustein III von IV)

Jungen sind oft aus unterschiedlichsten Beweggründen gewaltbereit und dahingehend ist es wichtig, dass Jungen lernen,
konstruktiv mit ihrer Aggression umzugehen. Kampfspiele sind ein Weg eine Gewaltprävention durchzuführen -
Sie unterstützen Jungen in ihrer persönlichen Entwicklung und insgesamt fördern sie einen positiven Umgang mit männlicher
Kraft und Aggression, eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit, eine Auseianndersetzung mit eigenen
Gefühlen und die Erfahrung von bisher wenig beachteten Werten. Unterschiedliche Weiterbildungsinhalte werden innerhalb
von vier Bausteinen vermittelt und der dritte Baustein steht unter dem Titel "Ich tue's".

Weitere Infos und Anmeldung:

15.09.2017 bis 16.09.2017 | Berlin

"Miteinander klarkommen" - Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training in Schule und Jugendhilfe (Modul 4 von 5)

Immer wieder machen Pädagog_innen die Erfahrung, dass herkömmliche Mittel, wie schulische »Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen« und polizeilich-juristische Sanktionen sowie mehr sozialpädagogische Betreuung (alleine) keine wirksamen Handlungskonzepte sind, um auf Kinder und Jugendliche mit „auffälligem“ Sozial-, Lern- und Arbeits-verhalten kompetent zu reagieren. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der schulbezogenen Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Jugendberufshilfe, (teil-)stationären Jugendhilfe, von Gewaltpräventionsprojekten und an Lehrer_Innen, die sich mit dem konfrontativen Trainingskonzept zur Vermittlung sozialer und interkultureller Kompetenzen und (Gewalt-)Prävention intensiver auseinander setzen, die Haltungen und Interventionsmöglichkeiten dieses Ansatzes vertiefen möchten. Der modulare Aufbau des Workshops ermöglicht das Anwenden und Erproben in der individuellen Alltagspraxis. Im Mittelpunkt des vierten Moduls steht das Training des Verhaltens als Trainer_in. Bei der Teilnahme an allen Terminen wird das Basis-Zertifikat "Trainer_in für Konfrontatives Sozial-Kompetenz-Training (KSK)" vergeben.

Weitere Infos und Anmeldung:

21.09.2017 | Dortmund

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit meets sexuelle Vielfalt

Jungenarbeit erfährt seine Umsetzung vielfach als Pädagogik eines (vermeintlich) geschlechtshomogenen Raums, der von den Jungen nutzbar ist und genutzt wird, die sich als Jungen fassen und als solche gesehen werden. Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass sich eben nicht alle Jungen von den Angeboten der Jungenarbeit gemeint und angesprochen fühlen. Für viele schwule, queere und Transjungen steht beispielsweise die Befürchtung im Raum hier keinen Platz mit ihrem „anders sein“ zu finden und nicht vor Diskriminierung und Abwertung geschützt zu sein. Das Vernetzungstreffen möchte Fachkräften der Jungenarbeit die Möglichkeit geben, zu ihrem Ansatz und Verständnis von Jungenarbeit in Kontakt und Austausch zu kommen und hierbei insbesondere der Frage zu nähern, welche Rolle das Thema sexuelle Vielfalt von Jungen, für ihre Jungenarbeit hat.

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23.09.2017 bis 24.09.2017 | Hamburg

Breit aufgestellt - Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Bei den meisten Seminaren zum Thema Rechtsextremismus geht es darum, sich über Symbole und Aktivitäten von
rechtsextremen Gruppierungen auseinanderzusetzen und Gegenstrategien zu entwicklen. Das Fortbildungsprogramm
breit aufgestellt geht einen Schritt weiter. Im Mittelpunkt stehen die dahinterliegenden Einstellungen und  Ideologien
wie Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Nationalismus oder Sexismus, die nicht nur bei extrem rechten Gruppierungen,
sondern auch in der Mitte der Gesellschaft zu finden sind - und damit erst den Nährboden für die extreme Rechte bilden.
Mit dem Ansatz der Intersektionalität werden soziale Kategorien in ihrer Wechselwirkung untersucht. Die Fortbildung
orientiert sich an den praxisbezogenen Fragestellungen der Teilnehmenden und bietet umfangreiche Methoden und
Materialien.

Weitere Infos und Anmeldung:

26.09.2017 bis 27.09.2017 | Berlin

Intersektionaler Blick auf Familien, Schwerpunkt Gender und Identität

Moderne Familien und ihre Lebenswelten sind so vielfältig, wie die Menschen, die in ihnen leben. In der Realität begegnen wir weit mehr Konstellationen, in denen Kinder aufwachsen, als die der hergebrachten Norm. Neben Patchwork- und Alleinerziehendenfamilien ist eine weitere Familienform in den Blickwinkel gerutscht: sogenannte Regenbogenfamilien. In Regenbogenfamilien gibt es ein gleichgeschlechtliches und/oder transgeschlechtliches Zusammenleben. Was bedeutet das überhaupt? (Wie) werden diese Familien repräsentiert? In Medien, unseren Einrichtungen, politisch? Und was hat Gender mit dem Alltag in Kindertageseinrichtungen zu tun? Welche Rolle spielt Gender in Familien? Wir wollen gemeinsam den Blick schärfen für den Anteil, den Gender in der Identität einer jeden Familie, eines jeden Menschen hat.

Weitere Infos und Anmeldung:

27.09.2017 bis 28.09.2017 | Rothschönberg

Weiterbildung: Fachkraft für Jungenpädagogik (Teil 1 von 4)

Die geschlechtlichen Anforderungen, denen Jungen tagtäglich ausgesetzt sind, müssen verstanden werden. Das
Männlichkeitsbild  der Gesellschaft erkennen und diesem entsprechen - nicht für jeden eine leichte Aufgabe.
Jungenpädagogik beschäftigt sich mit diesen Spannungen und Herausforderungen, um unter anderem Bedürfnisse
der Jungen wahrnehmen zu können. Innerhalb von vier Modulen werden alle wichtigen Inhalte vermittelt, um Angebote für Jungen zu entwickeln, durchzuführen und zu reflektieren. Das erste Modul dreht sich rund um die Grundlagen der Jungenpädagogik, hierzu werden die Jungensozialisation, Jungenarbeitsansätze, Konzepte und Motivationen für Jungenpädagogik und geschlechtliche Anforderungen an Jungen erarbeitet.

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28.09.2017 | Detmold

Geschlechtergerechtigkeit in der Schule – eine Herausforderung für die pädagogische Praxis

Eine geschlechtersensible, individuelle Förderung kann dazu beitragen, Mädchen und Jungen gemäß ihrer Fähigkeiten zu fördern und sie in die Lage zu versetzen, aus einer Vielfalt von Rollengestaltungen ihren individuellen Lebensentwurf auszuwählen.

Der Genderfachtag soll verschiedene Perspektiven aus der Wissenschaft und der pädagogischen Praxis bündeln und Impulse zur Umsetzung in der Schule und anderen pädagogischen Bereichen geben.

Miguel Diaz, wissenschaftlicher Fachreferent von Boys’Day | Neue Wege für Jungs leitet einen Workshop zum Thema „Geschlechtersensible Berufs- und Studienwahl für Jungen“.

Anmeldungen über:
  angelatewes@brdt.nrw.de
oder
  ursulaschramm@brdt.nrw.de

29.09.2017 | Halle/Saale

Was ist das für 1 Männlichkeit?

Auf der Tagung wird analysiert, welche Selbst- und Fremdbilder von Männlichkeit existieren. Wie prägt Rassismus Bilder von Männlichkeit? Welche Geschlechterbilder und –konstrukte werden durch rechtspopulistische und rechtsextreme Gruppierungen propagiert? Wie kommen wir in Zeiten antifeministischen Gegenwindes voran auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Positivbeispiele von Männlichkeiten gibt es?

Weitere Infos: