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2018

Januar

19.01.2018 bis 20.01.2018 | Magdeburg

Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Modul 2/3)

Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen über die Entwicklung von Mädchen und Jungen kann helfen, Hintergründe des Verhaltens zu verstehen.  Der Genderblick und eine vielseitige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen sowie zu verhindern. Fachkräfte, die über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien verfügen, können Mädchen und Jungen ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren Weg zu gehen. Im Fokus des zweiten Seminars steht die Kita und das Grundschulalter, in Verbindung mit der Konfliktentstehung in der Kindheit, der Vertiefung und der Methodenkompetenz. Um ein Zertifikat zu erhalten sowie in den Trainerinnenpool aufgenommen werden zu können, ist die Teilnahme an allen drei Seminaren notwendig.

Weitere Infos und Anmeldung:

 

Februar

13.02.2018 bis 16.02.2018 | Oesede

Aufbau-Weiterbildung für Kampfesspiele-Anleiter (Teil 1 von 2)

Für ausgebildete Kampfesspiele-Anleiter oder jene, die sich in einer Ausbildung befinden, gibt es die Möglichkeit einer Weiterbildung zum Selbstbehauptungstrainer für Jungen. Hierbei steht im Mittelpunkt, das Konzept des Selbstbehauptungstrainings zu erlernen und mit den richtigen Methoden umzusetzen. Ziel ist es, Selbstbehauptung/Selbstwirksamkeit/Selbstbewusstsein zu definieren und den Einsatz zu erfahren.

14.02.2018 | Aachen

Vernetzungstreffen "Soziale Jungs"

Es wird dort gestartet, wo die Teilnehmenden beim letzten Vernetzungstreffen aufgehört haben, nämlich bei den Fragen:

  • Welches Image haben soziale Berufe bei jungen Geflüchteten?
  • Was kennen sie aus ihren Herkunftsländern, was nicht?
  • Wie kompatibel ist soziale Arbeit mit den Männlichkeitsbegriffen/-vorstellungen von jungen Geflüchteten? 
  • Kann jungen Geflüchteten vermittelt werden, dass soziale Arbeit (Erziehung, Betreuung, Care) Berufe (auch für Männer!) sind, mit denen Geld verdient werden kann? 
  • Gibt es männliche Vorbilder in der sozialen Arbeit in den Herkunftsländern?

Das Impulsreferat hält Sonja Fatma Bläser, Gründerin von HennaMond e.V., Köln.

Die Tagungskosten werden übernommen. Fahrtkosten können leider nicht übernommen. Anmeldeschluss ist der 19.01.2018. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Wir bitten um eine frühzeitige Anmeldung.

16.02.2018 bis 17.02.2018 | Magdeburg

Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe (Modul 3/3)

Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Der Genderblick und eine vielseitige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen sowie zu verhindern. Im letzten Seminar geht es um das Jugendalter und die Inhalte Mobbing, Deeskalationsstrategien, Anti-Bias, Vertiefung und die Methodenkompetenz.

22.02.2018 | Dortmund

Fachforum des Projektes "Irgendwie Hier!": Von der Teilnahme zur Teilhabe männlicher* Geflüchteter

Das Projekt Irgendwie Hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten" der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW lädt Sie herzlich zu einem landesweiten Fachforum ein.

Angelehnt an die Stellungnahme im Projekt, welche demnächst unter dem Titel "Praktische Notwendigkeiten der Jungenarbeit im Kontext Flucht und Migration" veröffentlicht wird, geht es um Austausch und Orientierungspunkte zur Umsetzung von pädagogischen Angeboten.

Die Teilnahme ist kostenlos und auf 30 Anmeldungen begrenzt.   

Anmeldeschluss ist der 12.02.2018.

22.02.2018 | Berlin

Fachveranstaltung "Männerpolitische Perspektiven in der neuen Legislaturperiode"

Das Ziel einer modernen Gleichstellungspolitik muss es sein, Frauen und Männern gleichermaßen zu ermöglichen, ihre Lebensentwürfe ohne rollenspezifische Zwänge und Benachteiligungen zu gestalten. Dazu müssen sowohl strukturelle Rahmenbedingungen hinterfragt, als auch die spezifischen Belange, Bedarfe und Benachteiligungen beider Geschlechter genauer betrachtet werden. Um eine Geschlechtergerechtigkeit herzustellen, muss Gleichstellungspolitik also auch die Perspektiven von Jungen, Vätern und Männern systematisch mit einbeziehen.

Im Rahmen der Fachveranstaltung möchten wir über Impulse und Anregungen für eine gleichstellungsorientierte Jungen-, Väter- und Männerpolitik diskutieren. Neben zwei Impulsreferaten und einer anschließenden Podiumsdiskussion (mit Vertreter_innen des Deutschen Frauenrats, der IG Metall, des Zukunftsforums Familie und Mitgliedern des Deutschen Bundestags aus verschiedenen Parteien) wird bei einem anschließenden Empfang auch Raum zur Vernetzung und persönlichem Austausch gegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

26.02.2018 bis 27.02.2018 | Vlotho

Ich glaub, ich bin im falschen Film! Traumapädagogik in der Jungenarbeit

In der Arbeit mit Jungen stoßen Fachkräfte immer wieder auf Verhaltensweisen, die irritieren. Sie haben dann das Gefühl, sie seien im "falschen Film". Möglicherweise ist das ein Hinweis darauf, dass die Jungen mit denen sie dann zu tun haben, in einem falschen, weil alten Film sind - in früheren Belastungserfahrungen. Wir sprechen dann von Trauma.

Das Seminar vermittelt Theorie zu Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Bindungsentwicklung unter traumatischen Bedingungen. Es gibt Einblick in traumapädagogische Interventionen und bietet Raum für Fallarbeit aus der Praxis.

27.02.2018 | Frankfurt am Main

JEP- Informationstag

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e.V. (PB) wurde erneut als Programmpartner des Bundesförderprogramms Kultur macht stark ausgewählt. Von 2018-2022 stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung insgesamt 250 Millionen Euro für die Förderung von kulturellen Bildungsprojekten für Kinder und Jugendliche, die in einer sozialen, finanziellen und/oder bildungsbezogenen Risikolage aufwachsen, bereit.

Das PB lädt Interessierte nach Frankfurt ein, um das neue Förderkonzept JEP – Jung Engagiert Phantasiebegabt und die Fördervoraussetzungen kennenzulernen. JEP richtet sich an gemeinnützige Organisationen, (kultur-)pädagogische Fachkräfte und Kunst- und Kulturschaffende die kulturelle Bildungsprojekte mit Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren umsetzen wollen.

Fragen und Anmeldungen: Kathrin Felzmann, Tel: 069-6706-220, E-Mail: felzmann@pb-paritaet.de

 

März

05.03.2018 | Dortmund

Vernetzungstreffen: Mit Jungen im Kontakt

Die LAG/Fachstelle Jungenarbeit NRW lädt zum Vernetzungstreffen ein, das sich an männliche Fach- und Lehrkräfte wendet.
 
Eine Aufgabe, die sich in der Praxis der Jungenarbeit wiederholt zeigt, ist der Kontakt und die Bezugnahme der Jungen und der jungenarbeiterisch tätigen pädagogischen Fachkraft. Es scheint die Annahme zu gelten, dass Jungenarbeiter wissen, wie man mit Jungen gut in Kontakt kommen und bleiben kann. Als Postulat ist dies einsichtig und glaubhaft und gleichermaßen bleibt doch unbeantwortet, wie ein gelingendes In-Kontakt-sein zwischen Jungen und Jungenarbeitern entsteht und was dieses ausmacht.
 
Das Vernetzungstreffen bieten Neueinsteigern, erfahrenen Praktikern und Interessierten die Möglichkeit, sich über eben diese Fragen, Aufgaben und Herausforderungen auszutauschen und die eigene Arbeit und Haltung zu reflektieren.

Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.
 
Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2018

07.03.2018 bis 08.03.2018 | Leipzig

Fachtagung „Gelingendes pädagogisches Handeln mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrungen“

Flucht und Migration sind eine Tatsache mit der unsere Gesellschaft in Politik und Pädagogik gemeinsam umgehen muss. Die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung stehen vor der Hausforderung die Bedarfe von jungen männlichen Geflüchteten und der Gesellschaft gelingend zusammen zu bringen.

Durch Inputs, Workshops und Austausch untereinander will die Fachtagung "Gelingendes pädagogisches Handeln mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrungen" die wichtigsten Fragen dieses Themenbereichs zur Diskussion stellen. Daher richtet sich die Veranstaltung vor allem an sozialpädagogische und psychosoziale Fachkräfte, Lehrkräfte, Verwaltungspersonen und Entscheider*innen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

09.03.2018 bis 08.12.2018 | Berlin

Zertifizierte Weiterbildung zur Fachkraft für die Arbeit mit Vätern startet im März 2018

Für Fach- und Leitungskräfte aus den Bereichen der sozialen Arbeit wie Familienbildung und -beratung, Jugendhilfe und Gemeinwesenarbeit findet ab März 2018 die zertifizierte Weiterbildung zur „Fachkraft für die Arbeit mit Vätern“ in Berlin statt. Ziel ist die Vermittlung zentraler Kernkompetenzen für die Arbeit mit Vätern. Vor dem Hintergrund eines systemischen und ressourcenorientierten Ansatz konzentriert sich die Weiterbildung vor allem auf die Anwendung der Inhalte in der täglichen Praxis. Fokussiert werden hauptsächlich alltagsnahe, zum Teil aber auch theoretische Aspekte. Die Weiterbildung soll interessierte Fachkräfte letzten Endes dazu befähigen, differenzierte und begleitende Angebote für Väter zu entwickeln und anzuleiten.

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 6 Module, welche sich über das ganze Jahr verteilen.

14.03.2018 | Köln

Praxis der Jungenarbeit 16: Mehr davon – Gute Praxis für die Qualitätsentwicklung nutzen

Gute Praxismodelle waren schon immer ein zentraler Bestandteil der Konferenzen „Praxis der Jungenarbeit“, die seit 1999 Fachmännern ein Forum für den Austausch miteinander und das Lernen voneinander bieten. Die kommende Konferenz macht dieses Motto zum Thema und nimmt gute Praxismodelle in den Fokus. Vor allem soll der Transfer von Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Praxis für die Jungenarbeit der teilnehmenden Fachkräfte angeregt werden, was zugleich als Prozess der Qualitätsentwicklung verstanden werden kann. Das Programm soll dabei auch genügend Freiraum bieten, die Erfahrungen der Teilnehmer mit in die Diskussion einfließen zu lassen.

20.03.2018 bis 21.03.2018 | Dortmund

Hast du keine Ehre!? - Intensivworkshop zur Reflexion und Erarbeitung einer eigenen Haltung

Vorstellungen von Hierarchie und Ungleichwertigkeit sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie begegnen uns in Formen wie Salafismus/Islamismus, Antisemitismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie und sind problematische Erscheinungen nicht nur unter (post-)migrantischen Jugendlichen. Dennoch stehen gerade diverskulturelle Jungen und junge Männer häufig pauschalisierend diskriminierenden Einschätzungen gegenüber. Gleichzeitig treffen Pädagog*innen in ihrem Arbeitsalltag immer öfter auf patriarchallisch geprägte Strukturen und Vorstellungen von Ehre. Diese behindern die Jugendlichen in ihrer freien Entwicklung von Persönlichkeit, schränken die Auswahl an möglichen Lebensentwürfen ein und können bis zu sogenannten Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre reichen. Aufgrund dieses Handlungsbedarfs wird sich im Rahmen des Workshops mit den wichtigsten Aspekten des Identitätskonstrukts Ehre beschäftigt.

Nach einem theoretischen Input werden Reflexionen initiiert und die eigene Haltung und Handlungskompetenzen (weiter)entwickelt. Der pädagogische Ansatz von 'HeRoes' wird vorgestellt und praxisnah durch Übungen erlebbar gemacht.

21.03.2018 bis 23.03.2018 | Hennef

Qualifizierungsangebot: Handwerkszeug und Haltung sind gefragt

Die Qualifizierung ermöglicht einen Einblick in die individuellen Lebens- und Problemlagen von Jungen, vermittelt konzeptionelles und methodisches Knowhow für die Berufspraxis und zeigt Strukturen für die kollegiale Beratung mit anderen Jungenarbeitern auf. Ein erfolgreicher Abschluss des Qualifizierungskurses erfordert die Teilnahme an den Fortbildungstagen im März, Juli und November, die Planung und Durchführung eines geschlechterbezogenen Projektes/Angebots mit Jungen, die Erstellung eines Berichtes zum Vorhaben und eine Präsentation im Rahmen des Reflexionsmoduls und führt zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt vom LVR-Landesjugendamt Rheinland und der LAG Jungenarbeit NRW.

 

April

17.04.2018 bis 18.04.2018 | Dortmund

Rassismuskritik und Kultursensibilität im Kontext von Flucht, Migration und Männlichkeiten

Häufig wird Rassismus als negativ konnotiertes Muster in Einstellung und Verhalten "der Anderen" gedeutet. Prinzipiell ist Rassismus jedoch als gesamtgesellschaftlicher Zusammenhang zu verstehen, der in alle gesellschaftlichen Bereiche eingreift.

Pädagogen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit müssen sich in mehrfacher Weise mit Rassismuskritik auseinandersetzen:

  • Auf der individuellen Ebene in Form einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Sozialisation.
  • Auf der strukturellen Ebene mit der Reproduktion (insbesondere nationalstaatlicher) Rassismen und der eigenen Verwobenheit Sozialer Arbeit in diskriminierende Strukturen (Gesetzgebung, Förderpraxis, Beteiligung an Abschiebungen, aber auch rassistische bis hin zu rechtsextreme Fachkräfte in den eigenen Reihen,…).
  • Auf der konzeptionellen Ebene in der Entwicklung wirksamer rassismuskritischer Ansätze. Nicht erst seit den "Silvesterereignissen" 2015 wird Männlichkeit rassistisch instrumentalisiert. Das Bild vom übergriffigen Fremden [Mann] und die Ethnisierung des Genderdiskurses sind Konstanten, die sich durch die gesamte Geschichte des Rassismus hindurchziehen. Und doch gelingt es auch heute nur bedingt, Rassismus und Gender integriert, anstatt konkurrierend zu diskutieren.

Im Rahmen der Fortbildung soll sich dem Rassismusbegriff sowohl praktisch als auch theoretisch genähert werden, um Rassismuskritik im Zusammenhang mit Männlichkeit(en) im Spannungsfeld aus "Antisexismus und Parteilichkeit" (Jantz) zu diskutieren. Außerdem werden praktische Methoden und Ansätze aus der rassismuskritischen und diversitätssensiblen Arbeit vorgestellt und erprobt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

20.04.2018 | Dortmund

Jungen und selbstverletzendes Verhalten: Männlichkeit als Stressfaktor

mit Vorträgen und Workshops von Prof. Harry Friebel und Andreas Goosses.
 
Im Fachforum und den Workshopgesprächen geht es um einen intensiven Austausch auf der Grundlage zweier Inputs zum gesellschaftlichen Konstrukt von Männlichkeit sowie einem weitergehenden Praxisabgleich: Begegnet mir das Phänomen Selbstverletzung von Jungen in meiner pädagogischen Praxis? Wenn ja, wie? Welche Erfahrungen machen wir mit unseren Angeboten und Maßnahmen? Wie können wir unsere Angebote und Maßnahmen sachgerecht weiterentwickeln und qualifizieren? Ziel der Veranstaltung sind keine fertigen Musterlösungen, sondern versucht am Beispiel des selbstverletzenden Verhaltens auf Prozesse des Verstehens von Problemen der Männlichkeitssozialisation im sozialen Raum und auf Möglichkeiten, Individualität zu fördern.
 
Ein Teilnahmebeitrag von 35,00 Euro ist am Tag der Veranstaltung in bar gegen Quittung zu entrichten. Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt.
 
Weitere Informationen und die Möglichkeit der Online-Anmeldung finden Sie unter folgendem Link:

25.04.2018 bis 26.04.2018 | Dortmund

Da ist noch Luft nach oben ...! Jungenbezogene Pädagogik in OGS konzipieren, qualifizieren, reflektieren

Junge-Sein – was bedeutet das eigentlich? Welche Bilder, Vorstellungen und Ansichten prägen Ihre alltägliche Arbeit und wieviel wissen Sie wirklich von den "Jungs", die sie jeden Tag betreuen? Vielen pädagogischen Fachkräften ist die Lebenswelt von Jungen noch weitgehend unbekannt. Im Seminar "Da ist noch Luft nach oben ...! Jungenbezogene Pädagogik in OGS konzipieren, qualifizieren, reflektieren" soll Raum geboten werden, Jungen und ihre Welt kennenzulernen und die eigenen Vorstellungen von Männlichkeit vor diesem Hintergrund zu reflektieren. Welche Spiel- und Handlungsräume werden den Jungen in Ihrer Einrichtung angeboten? Welche Rahmenbedingungen werden benötigt, um attraktive pädagogische Angebotefür Jungen zu schaffen? Unter Bezug auf diese und weitere Fragen bietet das Seminar einen Einstieg in die Konzept- und Praxisentwicklung jungenbezogener Pädagogik.

Ziel des Seminars soll sein, jedem bzw. jeder Teilnehmenden eine konkrete Idee und erste Ansätze eines Konzeptes (für ein Jungenangebot, ein Jungenprojekt oder eine Jungen-AG) an die Hand zu geben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

26.04.2018 | bundesweit

Boys’Day – Jungen-Zukunftstag

Bundesweit laden an diesem Tag Einrichtungen und Unternehmen Schüler ab der 5. Klasse ein, Berufe in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege sowie Dienstleistungsberufe kennenzulernen, in denen bislang wenige Männer arbeiten. Außerdem können sie an Workshops zur Lebensplanung und sozialen Kompetenzen teilnehmen.

Weitere Infos:

 

Mai

08.05.2018 | Oberhausen

Fachtag LOOK. Offen für Fremdes – Künstlerische Kurzfilme und die Anerkennung von Vielfalt

Im Rahmen des Kinder- und Jugendfilmwettbewerbs der 64. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen können die Teilnehmenden Handlungskompetenz im Umgang mit kurzen Spiel-, Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilmen erwerben und Anregungen zum Transfer in das eigene Arbeitsfeld bekommen. Sie erhalten Informationen zu den Entstehungsprozessen ausgewählter Kurzfilme und lernen Zugänge zu Kurzfilmen kennen, die ihnen im pädagogischen Alltag zur Verfügung stehen.

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees hält zusammen mit der Kamerafrau und Dozentin für Bild- und Lichtgestaltung Conny Beißler, einen Workshop zum Thema "Bildsprache, Bildgestaltung – Der Einsatz der Kamera", wobei ein besonderer Fokus auf der Darstellung von männlichen Jugendlichen gelegt wird.

14.05.2018 bis 17.05.2017 | Oesede

Aufbau-Weiterbildung für Kampfesspiele-Anleiter (Teil 2 von 2)

Für ausgebildete Kampfesspiele-Anleiter oder jene, die sich in einer Ausbildung befinden gibt es die Möglichkeit einer
Weiterbildung zum Selbstbehauptungstrainer für Jungen. Hierbei steht im Mittelpunkt das Konzept des
Selbstbehauptungstrainings zu erlernen und mit den richtigen Methoden umzusetzen. Ziel ist es, Selbstbehauptung/
Selbstwirksamkeit/Selbstbewusstsein zu definieren und den Einsatz zu erfahren, des Weiteren sind Themenschwerpunkte
die Selbst- und Fremdwahrnehmung, das Wirksam sein, Verantwortung zu übernehmen, Zusammen - Vertrauen und der
Aspekt Hilfe holen und geben.

Weitere Infos und Anmeldung:

15.05.2018 bis 16.05.2018 | Stockholm

International Conference on Men and Equal Opportunities (ICMEO)

Nach Deutschland, Österreich und Luxemburg wird 2018 Schweden als Gastgeber der International Conference on Men and Equal Opportunities (kurz "ICMEO") fungieren. Die vierte ICMEO-Konferenz konzentriert sich dabei auf den Wandel sozialer Normen und Stereotypen als Möglichkeit zur Fokussierung von Jungen und Männern und ihrer Rolle in der Gleichstellungspolitik.

Am ersten Tag sollen die Themenzugänge aus einer internationalen perspektive betrachtet und diskutiert werden, während der Fokus am zweiten Tag eher auf dem nordländischen Profil von Jungen- und Männerarbeit liegt.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

15.05.2018 bis 16.05.2018 | Dortmund

Jungen(arbeit) in Kindertageseinrichtungen

Da Spielkonzepte, Spielzeug, Kleidung, Farben usf. noch immer häufig einem spezifischen Geschlecht zugeordnet werden, erfahren Jungen (und Mädchen) oft eine erhebliche Einschränkung dessen "was für sie geht". Als Folge schränken sie sich auch selbst ein, um eine für sich stimmige und von anderen anerkannte Identität als Jungen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, Jungen hier schon früh eine reflektierte und geschlechterbezogene Unterstützung anzubieten.

Die 2-tägige Veranstaltung vermittelt Handlungsmöglichkeiten und Handwerkzeug um den pädagogischen Alltag mit Jungen* geschlechterbezogen und -reflektiert anzugehen und Strukturen, Konzepte und pädagogische Beziehungen entsprechend auszurichten.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

17.05.2018 | Güstrow

Wilde Mädchen, fleißige Jungen? Fachtagung zur klischeefreien Berufs- und Studienwahl

Das traditionelle Berufswahlverhalten aufzubrechen und die Interessen von Mädchen im MINT-Bereich und Interessen von Jungen im Sozialen und Dienstleistungsbereich stärker zu fördern, sind Ziele des ESF-geförderten Sozialpartnerschaftsprojektes "BOGEN - Berufsorientierung | Genderreflektiert | Nachhaltig".

Basierend auf Erfahrungen der Girls'Day-Akademie und Boys'Day-Akademie in Baden-Württemberg wurden Modelle einer klischeefreien Berufs- und Studienorientierung an vier Schulen in Mecklenburg-Vorpommern erprobt. Aus diesen Modellen werden die beteiligten Schulen berichten.

Miguel Diaz, Leiter der Servicestelle Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees, hält eine Vortrag zum Thema "Geschlechtersterotype entdecken –Rollenklischees im Alltag reflektieren".

23.05.2018 | Meissen

Jungenarbeit mit Fußballfans

Viele Jungen* begeistern sich für Fußball, sind leidenschaftliche Fans und identifizieren sich auch mit der Fankultur rund um den berühmten Ballsport. Vor dem Hintergrund einer lebensweltorientierten Jugendarbeit sollten Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe dieses Thema in ihrer Arbeit konzeptionell berücksichtigen. Wie kann Männlichkeiten in Bezug zur Fankultur sinnvoll thematisiert werden? Welche Perspektiven nehmen Fachkräfte gegenüber dem Fan-Sein ein? Und wie lässt sich geschlechterreflektierende Pädagogik mit Fans in Jugendeinrichtungengestalten?

Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung "Jungenarbeit mit Fußballfans" adressiert werden, um eine geschlechterreflektierende Jungenarbeit zu fördern.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

 

Juni

04.06.2018 bis 05.06.2018 | Oldenburg

7. bundesweites Vernetzungstreffen für männliche Fachkräfte in Kitas

Diversität und Inklusion gelten heutzutage weithin als Leitprinzipien von Tageseinrichtungen für Kinder. Ein wesentlicher Aspekt dieser Leitprinzipien stellt sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Fachkräften dar. Vor diesem Hintergrund spielen Arbeitskreise männlicher Fachkräfte an vielen Orten eine wichtige Rolle dabei, männliche Fachkräfte für das Arbeitsfeld Kita zu gewinnen, sie dort zu halten und darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen in der Praxis weiter zu entwickeln. Auf dem siebten bundesweiten Vernetzungstreffens für Leitungen und Verantwortliche von Arbeitskreisen für männliche Fachkräfte in Kitas sollen aktuelle Entwicklungen diskutiert und Impulse für die weitere Arbeit der Arbeitskreise gegeben werden.

Mehr Informationen zum Thema "Männer in Kitas" erhalten sie hier:

07.06.2018 bis 08.06.2018 | Berlin

BIBB-Kongress 2018

Am 7. und 8. Juni findet in Berlin der 8. Berufsbildungskongress des BIBB (Bundesinstitut für Bildung) statt. Unter dem Motto "Für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen - Innovationen erleben" wird der Kongress mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion eröffnet, welche, gefolgt von einem Impulsvortrag von BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, in einen offenen Meinungsaustausch übergeht.

Vor Beginn der anschließenden Fachforen wirft Prof. Dr. Geoff Hayward, Head of Faculty of Education, University of Cambridge, mit seiner Keynote "Life outside the dual system: Challenges of vocational education in neo-liberal economies" einen Blick aus internationaler Perspektive auf die berufliche Bildung. Der Kongress endet mit einem Vortrag zum Thema "Berufsbildung in Zeiten des Wandels" von Prof. Dr. Ludger Wößmann, Leiter des ifo-Zentrums für Bildungsökonomik in München.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

12.06.2018 bis 13.06.2018 | Berlin

1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei

Die erste Fachtagung der Initiative Klischeefrei bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und aktiv in die Mitgestaltung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees einzubringen.

Am ersten Tag geht es nach einem Grußwort der Schirmherrin Elke Büdenbender und einer Gesprächsrunde mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Elke Büdenbender um die Frage, welchen Einfluss Geschlechterstereotype – von der Wiege bis zur Berufs- und Studienwahl – haben. Es folgt ein Praxisaustausch in fünf zielgruppenspezifischen Foren.

Der zweite Tag beleuchtet die Auswirkungen von Gendermarketing auf die Berufswahl. Im Anschluss werden im Podiumsgespräch die Herausforderungen einer klischeefreien Berufs- und Studienorientierung in der Praxis diskutiert. Ein abschließender Vortrag gibt einen Ausblick auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Zukunft.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet: #klischeefrei2018

Zur Anmeldung

Zum Programm (PDF)

15.06.2018 bis 06.07.2018 | Dortmund

"Konfrontative Pädagogik" als pädagogisches Konzept in der Arbeit mit Jungen

Die "Konfrontative Pädagogik" vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt. Opferschutz bzw. Opfervermeidung stellt das oberste Ziel dar. Um Opferschutz gewährleisten zu können, müssen Pädagogen*innen ihre eigene Haltung zum Thema Gewalt und Aggression reflektieren.

Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden die Basiskomponenten der "Konfrontativen Pädagogik" vermittelt und eingeübt. Neben verschiedenen Präsentationen finden immer wieder Übungen zu den Themen Gewalt, Respekt und Opferperspektive statt, die mit Blick auf die Praxis refektiert werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

18.06.2018 bis 19.02.2018 | Karlsruhe

Differenz- und geschlechterbewusstes Handeln mit Jungen und jungen Männern

Geschlechterbewusstes Handeln für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen birgt ein großes Potential, verspricht ein erfolgreicheres Handeln und gilt seit langem als unverzichtbares Qualitätsmerkmal entsprechender Institutionen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Baden-Württemberg e.V. bietet deshalb die differenz- und geschlechterbewusst ausgerichtete Weiterbildung für Jungenarbeiter an.

Die Weiterbildung findet in sieben Modulen statt.

25.06.2018 bis 26.06.2018 | Dortmund

Jungen und Mobbing. Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Mobbing ist ein weitverbreitetes Phänomen im Kindes- und Jugendalter. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern – Jungen und Mädchen mobben unterschiedlich, was u. a. mit bestimmten Geschlechtsrollenerwartungen zu tun hat. Diese Stereotypen können auch das Handeln der pädagogischen Fachkräfte beeinflussen, z. B. indem männliche Unterdrückungshandlungen möglicherweise als "jungentypisch" verharmlost werden, wodurch die Opfer ggf. in ihrer Selbstbewertung noch zusätzlich negativ beeinflusst werden.

Die zweitägige Fortbildung beschäftigt sich zum einen theoretisch mit Kennzeichen von Mobbing und dessen möglichen Folgen, des Weiteren werden die Bedeutung von Rollenerwartungen an Jungen im Umgang mit Mobbing und mögliche Probleme für Fachkräfte erörtert.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

 

September

24.09.2018 bis 07.05.2019 | Vlotho

Jungs erreichen! Frauen in der geschlechterreflektierten Arbeit mit Jungen

Der Qualifizierungskurs soll zum einen Kenntnisse über den Einfluss von Geschlechterzuschreibungen auf Jungen vermitteln und zum anderen eine Sensibilität für die Verarbeitungsformen ausprägen, die Jungen wählen, um die eigene Ansprache, Ziele und Konzepte in Bezug auf Jungen zu reflektieren und ggf. sogar neu zu konzipieren. Ein Fokus der Qualifizierung liegt auf dem Erlangen pädagogischer Handwerkzeuge für die Arbeit mit Jungen und jungen Männern. Dabei geht es vor allem um die Frage: Welche Kenntnisse und Fähigkeiten benötigen Frauen für die Arbeit mit Jungen?

Die Qualifizierung besteht aus drei Seminaren, welche sich zwei mal über 3 Tage und ein mal über 2 Tage erstrecken.

 

Oktober

29.10.2018 bis 31.10.2018 | Bredbeck & Hannover

Zertifikatskurs "Jungenarbeit" in Niedersachsen

In einer Kooperationsveranstaltung des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jungend und Familie, der LAG JuNi und mannigfaltig e.V. findet ab Herbst 2018 ein Zertifikatskurs zu Jungenarbeit statt. Inhaltlich soll es um die Grundlagen von Jungenarbeit und Geschlechterbezogener Pädagogik sowie die Vielfalt in der geschlechtshomogenen Arbeit gehen. Außerdem sollen auch Themen wie Sexualpädagogik, Medien und intersektionelle Analyse und transkulturelle Gestaltung vor dem Hintergrund einer modernen Jungenarbeit behandelt werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

 

November

08.11.2018 | Paderborn

Vernetzungstreffen: Jungenarbeit trifft Kinder- und Jugendschutz

Das Vernetzungstreffen hat zum Ziel die Schnittmengen von Jungenarbeit und erzieherischem Kinder- und Jugendschutz synergetisch zusammenzuführen. Beide Aufgaben verbindet die Erfahrung, dass sie oftmals erst nach dem Auftreten von Problemen, im Sinne einer Krisenintervention, nutzbar gemacht werden. Eine präventive, strategische und gesteuerte Handlungsfähigkeit ist jedoch unverzichtbar. Das Treffen möchte zu diesem Zweck die hier tätigen Akteure mit ihren verschiedenen Perspektiven, Ansätzen und Erfahrungen unterstützen, das eigene Selbstverständnis vor dem Hintergrund beider Handlungsfelder zu diskutieren, weiterzuentwickeln und zu schärfen.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

12.11.2018 | Essen

Fachtagung "Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten"

Am 12. November 2018 findet die Jahresfachtagung des Projektes "Irgendwie Hier! Flucht-Migration-Männlichkeiten" statt. Neben ausführlichen Einblicken in die Arbeit des Projekts sowie das Querschnittsthema Jungenarbeit und Flucht möchten wir das 20-jährige Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW mit Ihnen feiern.

Am Vormittag soll es einen Rückblick auf das Projekt sowie einen fachlichen Hauptvortrag geben. Am Nachmittag werden dann Einblicke in die durchgeführte Praxisarbeit gegeben, bevor die Veranstaltung in einer geselligen Geburstagsfeier ihren Abschluss findet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:

22.11.2018 bis 23.11.2018 | Dortmund

Konzepte, Tools und Methoden für die Jungenarbeit

Entsprechend der Prämisse, dass Jungen in ihrer geschlechtlichen und soziokulturellen Vielfalt und Differenz zu betrachten und anzuerkennen sind, gibt es kein methodisches Grundsetting, welches immer und mit allen Jungen gleich angewandt werden könnte. Eine allgemeines Rezept für eine gelingende Jungenarbeit existiert schlichtweg nicht. Ein Grundstock an diversen Konzepten, Ideen, Tools und Methoden kann aber dabei helfen, die fachliche Perspektive auf Jungen anzureichern und der pädagogischen Fachkraft einen unkomplizierten Einstieg in die Jungenarbeit zu ermöglichen.

Die Fortbildung dient dazu, eben jenen Grundstock bereitzustellen und den Teilnehmenden eine Vielzahl an Methoden und Tools mitzugeben, mit denen in der Jungenarbeit gute Erfahrungen gemacht wurden und werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldungen finden Sie hier:

 

Dezember

03.12.2018 bis 04.12.2018 | Dortmund

Mediensuchtprävention in der Jungenarbeit

Die neuen Medien sind heute alltäglich und machen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, einen wichtigen Teil der Lebenswelt aus. Die Fortbildung gibt Informationen über Mediennutzung und die Abgrenzung von exzessivem Spielen bis zur Mediensucht. Es ist wichtig, die Jugendlichen mit ihren digitalen Medien ernst zu nehmen und dem Thema gegenüber eine klare Haltung zu erlangen. Das Erkennen von Risikofaktoren und/oder exzessivem Verhalten ist in der Jungenarbeit aber auch sehr wichtig. In der Weiterbildung wird daher auch auf Risikofaktoren hingewiesen und über diverse Hilfsangebote und Einrichtungen in NRW aufgeklärt.

Auch die Arbeit mit den Eltern ist ein wichtiger Bestandteil des Themas Medienerziehung. Hierfür wird im Verlauf der Fortbildung auch ein Praxisbeispiel zur unterstützenden Elternarbeit vorgestellt.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

13.12.2018 bis 14.12.2018 | Dortmund

Umgang mit schwierigen Jungs oder: „Ein Junge aus meiner Einrichtung, der mich stark beschäftigt“

Jungen, die uns Pädagog*innen herausfordern und uns unsere Grenzen aufzeigen, offenbaren durch ihre Art viel von sich selbst. Denn Jungen, die nach außen hin Probleme machen, haben in der Regel selbst welche. Für Fachkräfte der Kinder-, Jugend- und Jungenarbeit kann dies ein wertvoller Zugang sein, um Jungen besser verstehen und nachvollziehen zu können. Jungenarbeit nähert sich mit dem geschlechtsbewussten Blick den Jungen, sie ist also eine Frage der eigenen inneren Haltung.

Die Arbeit mit Leitsätzen und theoretischen Ausführungen zur Jungenarbeit bildet den Einstieg in die Fortbildung. Zudem besteht im Rahmen konkreter Fallarbeit die Möglichkeit, sich "mitgebrachten Jungen" systemisch zu nähern. Zur Auflockerung werden in der Jungenarbeit erprobte Methoden angewendet, auch hier liegt der Schwerpunkt in der konkreten Umsetzung im pädagogischen Handlungsfeld.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier: