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März 2018

05.03.2018 | Dortmund

Vernetzungstreffen: Mit Jungen im Kontakt

Die LAG/Fachstelle Jungenarbeit NRW lädt zum Vernetzungstreffen ein, das sich an männliche Fach- und Lehrkräfte wendet.
 
Eine Aufgabe, die sich in der Praxis der Jungenarbeit wiederholt zeigt, ist der Kontakt und die Bezugnahme der Jungen und der jungenarbeiterisch tätigen pädagogischen Fachkraft. Es scheint die Annahme zu gelten, dass Jungenarbeiter wissen, wie man mit Jungen gut in Kontakt kommen und bleiben kann. Als Postulat ist dies einsichtig und glaubhaft und gleichermaßen bleibt doch unbeantwortet, wie ein gelingendes In-Kontakt-sein zwischen Jungen und Jungenarbeitern entsteht und was dieses ausmacht.
 
Das Vernetzungstreffen bieten Neueinsteigern, erfahrenen Praktikern und Interessierten die Möglichkeit, sich über eben diese Fragen, Aufgaben und Herausforderungen auszutauschen und die eigene Arbeit und Haltung zu reflektieren.

Ein Teilnahmebeitrag wird nicht erhoben.
 
Anmeldeschluss ist der 26. Februar 2018

07.03.2018 bis 08.03.2018 | Leipzig

Fachtagung „Gelingendes pädagogisches Handeln mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrungen“

Flucht und Migration sind eine Tatsache mit der unsere Gesellschaft in Politik und Pädagogik gemeinsam umgehen muss. Die Fachkräfte in der pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen mit Fluchterfahrung stehen vor der Hausforderung die Bedarfe von jungen männlichen Geflüchteten und der Gesellschaft gelingend zusammen zu bringen.

Durch Inputs, Workshops und Austausch untereinander will die Fachtagung "Gelingendes pädagogisches Handeln mit Jungen* und jungen Männern* mit Fluchterfahrungen" die wichtigsten Fragen dieses Themenbereichs zur Diskussion stellen. Daher richtet sich die Veranstaltung vor allem an sozialpädagogische und psychosoziale Fachkräfte, Lehrkräfte, Verwaltungspersonen und Entscheider*innen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

09.03.2018 bis 08.12.2018 | Berlin

Zertifizierte Weiterbildung zur Fachkraft für die Arbeit mit Vätern startet im März 2018

Für Fach- und Leitungskräfte aus den Bereichen der sozialen Arbeit wie Familienbildung und -beratung, Jugendhilfe und Gemeinwesenarbeit findet ab März 2018 die zertifizierte Weiterbildung zur „Fachkraft für die Arbeit mit Vätern“ in Berlin statt. Ziel ist die Vermittlung zentraler Kernkompetenzen für die Arbeit mit Vätern. Vor dem Hintergrund eines systemischen und ressourcenorientierten Ansatz konzentriert sich die Weiterbildung vor allem auf die Anwendung der Inhalte in der täglichen Praxis. Fokussiert werden hauptsächlich alltagsnahe, zum Teil aber auch theoretische Aspekte. Die Weiterbildung soll interessierte Fachkräfte letzten Endes dazu befähigen, differenzierte und begleitende Angebote für Väter zu entwickeln und anzuleiten.

Die Weiterbildung umfasst insgesamt 6 Module, welche sich über das ganze Jahr verteilen.

14.03.2018 | Köln

Praxis der Jungenarbeit 16: Mehr davon – Gute Praxis für die Qualitätsentwicklung nutzen

Gute Praxismodelle waren schon immer ein zentraler Bestandteil der Konferenzen „Praxis der Jungenarbeit“, die seit 1999 Fachmännern ein Forum für den Austausch miteinander und das Lernen voneinander bieten. Die kommende Konferenz macht dieses Motto zum Thema und nimmt gute Praxismodelle in den Fokus. Vor allem soll der Transfer von Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Praxis für die Jungenarbeit der teilnehmenden Fachkräfte angeregt werden, was zugleich als Prozess der Qualitätsentwicklung verstanden werden kann. Das Programm soll dabei auch genügend Freiraum bieten, die Erfahrungen der Teilnehmer mit in die Diskussion einfließen zu lassen.

20.03.2018 bis 21.03.2018 | Dortmund

Hast du keine Ehre!? - Intensivworkshop zur Reflexion und Erarbeitung einer eigenen Haltung

Vorstellungen von Hierarchie und Ungleichwertigkeit sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Sie begegnen uns in Formen wie Salafismus/Islamismus, Antisemitismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie und sind problematische Erscheinungen nicht nur unter (post-)migrantischen Jugendlichen. Dennoch stehen gerade diverskulturelle Jungen und junge Männer häufig pauschalisierend diskriminierenden Einschätzungen gegenüber. Gleichzeitig treffen Pädagog*innen in ihrem Arbeitsalltag immer öfter auf patriarchallisch geprägte Strukturen und Vorstellungen von Ehre. Diese behindern die Jugendlichen in ihrer freien Entwicklung von Persönlichkeit, schränken die Auswahl an möglichen Lebensentwürfen ein und können bis zu sogenannten Verbrechen im Namen einer vermeintlichen Ehre reichen. Aufgrund dieses Handlungsbedarfs wird sich im Rahmen des Workshops mit den wichtigsten Aspekten des Identitätskonstrukts Ehre beschäftigt.

Nach einem theoretischen Input werden Reflexionen initiiert und die eigene Haltung und Handlungskompetenzen (weiter)entwickelt. Der pädagogische Ansatz von 'HeRoes' wird vorgestellt und praxisnah durch Übungen erlebbar gemacht.

21.03.2018 bis 23.03.2018 | Hennef

Qualifizierungsangebot: Handwerkszeug und Haltung sind gefragt

Die Qualifizierung ermöglicht einen Einblick in die individuellen Lebens- und Problemlagen von Jungen, vermittelt konzeptionelles und methodisches Knowhow für die Berufspraxis und zeigt Strukturen für die kollegiale Beratung mit anderen Jungenarbeitern auf. Ein erfolgreicher Abschluss des Qualifizierungskurses erfordert die Teilnahme an den Fortbildungstagen im März, Juli und November, die Planung und Durchführung eines geschlechterbezogenen Projektes/Angebots mit Jungen, die Erstellung eines Berichtes zum Vorhaben und eine Präsentation im Rahmen des Reflexionsmoduls und führt zu einem Qualifizierungsnachweis, ausgestellt vom LVR-Landesjugendamt Rheinland und der LAG Jungenarbeit NRW.