Neue Wege für Jungs

 

Juni 2018

01.06.2018 | Berlin

Alles für alle! Geschlechterreflektierte Pädagogik in der Schule

Geschlechterverhältnisse spielen im Schulalltag auf vielfältige Art und Weise eine Rolle: für die pädagogischen Fachkräfte und die Schüler*innen, in Lehrmaterialien, im Verhalten, in der Art und Weise wie sich aufeinander bezogen wird, in Lebenswelten, Selbst- und Fremdbildern.
Die Fortbildung widmet sich der Frage, wie Kinder und Jugendliche bestmöglich in ihrer individuellen Entwicklung unterstützt und von Geschlechteranforderungen entlastet werden können. Eingeführt wird in Theorie, Haltung und Methodik der geschlechterreflektierten Pädagogik. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte an Schulen.

02.06.2018 | Hamburg

Methoden der Jungenpädagogik

Auffällige bzw. störende Jungen in der Schule sind seit längerer Zeit immer wieder im Fokus. Schule tut sich häufig schwer damit, konkrete Antworten bzw. Lösungen zu finden und auf spezielle Eigenschaften von Jungen angemessen zu reagieren. Zu oft bleibt die Schule in einer einseitigen Defizitzuschreibung gegenüber Jungen verhaftet, ohne alle pädagogischen und didaktischen Möglichkeiten auszuschöpfen.

In diesem Seminar soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Vielfalt von Methoden aus der Praxis jungenpädagogischer Arbeit vorgestellt werden, die für die direkte eigene Arbeit mit Jungen an Schule eingesetzt werden können. Diese Übungen werden gemeinsam erprobt und ausgewertet.

Anmeldungen über:

Marcus Thieme
E-Mail: marcus.thieme@li-hamburg.de
Tel.: 040/42 88 42-743

04.06.2018 bis 05.06.2018 | Oldenburg

7. bundesweites Vernetzungstreffen für männliche Fachkräfte in Kitas

Diversität und Inklusion gelten heutzutage weithin als Leitprinzipien von Tageseinrichtungen für Kinder. Ein wesentlicher Aspekt dieser Leitprinzipien stellt sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von weiblichen und männlichen Fachkräften dar. Vor diesem Hintergrund spielen Arbeitskreise männlicher Fachkräfte an vielen Orten eine wichtige Rolle dabei, männliche Fachkräfte für das Arbeitsfeld Kita zu gewinnen, sie dort zu halten und darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen in der Praxis weiter zu entwickeln. Auf dem siebten bundesweiten Vernetzungstreffens für Leitungen und Verantwortliche von Arbeitskreisen für männliche Fachkräfte in Kitas sollen aktuelle Entwicklungen diskutiert und Impulse für die weitere Arbeit der Arbeitskreise gegeben werden.

Mehr Informationen zum Thema "Männer in Kitas" erhalten sie hier:

05.06.2018 | Stuttgart

Stuttgarter Diversity Kongress: Frauen* und Männer* in ihrer Vielfalt. Gender ist mehr.

Unter dem Motto "Gender ist mehr" dient die Veranstaltung dazu, sich bewusst mit der Chancengleichheit von Frauen und Männern und entsprechenden Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Bei der Fachkonferenz für Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden, NGOs und Interessierte, werden verschiedene Facetten von Genderpolitik beleuchtet. Mit dem Kongress sollen unterschiedliche Blickwinkel eingenommen werden, um verschiedene kommunale Arbeits- und Lösungsansätze zu vergleichen und voneinander zu lernen.

Programm

Anmeldung:

07.06.2018 bis 08.06.2018 | Berlin

BIBB-Kongress 2018

Am 7. und 8. Juni findet in Berlin der 8. Berufsbildungskongress des BIBB (Bundesinstitut für Bildung) statt. Unter dem Motto "Für die Zukunft lernen: Berufsbildung von morgen - Innovationen erleben" wird der Kongress mit einer hochkarätigen Podiumsdiskussion eröffnet, welche, gefolgt von einem Impulsvortrag von BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, in einen offenen Meinungsaustausch übergeht.

Vor Beginn der anschließenden Fachforen wirft Prof. Dr. Geoff Hayward, Head of Faculty of Education, University of Cambridge, mit seiner Keynote "Life outside the dual system: Challenges of vocational education in neo-liberal economies" einen Blick aus internationaler Perspektive auf die berufliche Bildung. Der Kongress endet mit einem Vortrag zum Thema "Berufsbildung in Zeiten des Wandels" von Prof. Dr. Ludger Wößmann, Leiter des ifo-Zentrums für Bildungsökonomik in München.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

12.06.2018 bis 13.06.2018 | Berlin

1. Fachtagung der Initiative Klischeefrei

Die erste Fachtagung der Initiative Klischeefrei bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und aktiv in die Mitgestaltung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees einzubringen.

Am ersten Tag geht es nach einem Grußwort der Schirmherrin Elke Büdenbender und einer Gesprächsrunde mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Elke Büdenbender um die Frage, welchen Einfluss Geschlechterstereotype – von der Wiege bis zur Berufs- und Studienwahl – haben. Es folgt ein Praxisaustausch in fünf zielgruppenspezifischen Foren.

Der zweite Tag beleuchtet die Auswirkungen von Gendermarketing auf die Berufswahl. Im Anschluss werden im Podiumsgespräch die Herausforderungen einer klischeefreien Berufs- und Studienorientierung in der Praxis diskutiert. Ein abschließender Vortrag gibt einen Ausblick auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt der Zukunft.

Der Hashtag zur Veranstaltung lautet: #klischeefrei2018

Zur Anmeldung

Zum Programm (PDF)

15.06.2018 bis 06.07.2018 | Dortmund

"Konfrontative Pädagogik" als pädagogisches Konzept in der Arbeit mit Jungen

Die "Konfrontative Pädagogik" vermittelt Werte und Normen, die auf unseren zivilisatorischen Standards beruhen. Es handelt sich um einen Ansatz, der die Gewaltprävention in den Vordergrund stellt. Opferschutz bzw. Opfervermeidung stellt das oberste Ziel dar. Um Opferschutz gewährleisten zu können, müssen Pädagogen*innen ihre eigene Haltung zum Thema Gewalt und Aggression reflektieren.

Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung werden die Basiskomponenten der "Konfrontativen Pädagogik" vermittelt und eingeübt. Neben verschiedenen Präsentationen finden immer wieder Übungen zu den Themen Gewalt, Respekt und Opferperspektive statt, die mit Blick auf die Praxis refektiert werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

18.06.2018 bis 19.02.2018 | Karlsruhe

Differenz- und geschlechterbewusstes Handeln mit Jungen und jungen Männern

Geschlechterbewusstes Handeln für und mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen birgt ein großes Potential, verspricht ein erfolgreicheres Handeln und gilt seit langem als unverzichtbares Qualitätsmerkmal entsprechender Institutionen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit Baden-Württemberg e.V. bietet deshalb die differenz- und geschlechterbewusst ausgerichtete Weiterbildung für Jungenarbeiter an.

Die Weiterbildung findet in sieben Modulen statt.

25.06.2018 bis 26.06.2018 | Dortmund

Jungen und Mobbing. Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Mobbing ist ein weitverbreitetes Phänomen im Kindes- und Jugendalter. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern – Jungen und Mädchen mobben unterschiedlich, was u. a. mit bestimmten Geschlechtsrollenerwartungen zu tun hat. Diese Stereotypen können auch das Handeln der pädagogischen Fachkräfte beeinflussen, z. B. indem männliche Unterdrückungshandlungen möglicherweise als "jungentypisch" verharmlost werden, wodurch die Opfer ggf. in ihrer Selbstbewertung noch zusätzlich negativ beeinflusst werden.

Die zweitägige Fortbildung beschäftigt sich zum einen theoretisch mit Kennzeichen von Mobbing und dessen möglichen Folgen, des Weiteren werden die Bedeutung von Rollenerwartungen an Jungen im Umgang mit Mobbing und mögliche Probleme für Fachkräfte erörtert.

Weitere Informationen zu Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier:

 

Quelle: http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/Veranstaltungen/2018/Juni


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