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Jungenarbeit vor Ort

Stattwerke e.V.

Der gemeinnützige Verein STATTwerke e.V. ist im Bereich Beratung, Bildung, Beschäftigung und Berufsorientierung tätig. Ziel des Vereins ist es u.a. Geschlechterdemokratie zu fördern und Geschlechterhierarchien insbesondere in der Berufsarbeit abzubauen.

Mit dem Projekt  "Mensch Junge!" widmet sich der Verein der Förderung von Jungen und der Beratung von Schülern und jungen Erwachsenen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Durch regelmäßig stattfindende Beratungsstunden für männliche Jugendliche mit Problemen und Anpassungsschwierigkeiten und durch Trainings- und Workshopangebote werden Jungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in ihren Sozial- und Berufswahlkompetenzen nachhaltig unterstützt. Mensch Junge! bietet auch Beratungsangebote für Eltern von Jungen, die Unterstützung in der der Beziehungsgestaltung mit ihren Kindern benötigen. Das Projekt möchte Jungenarbeit und Jugenpädagogik in die Strukuren der Jugendhilfe nachhaltig im Landkreis OPR verankern.

Kontakt
Interview

Sie engagieren sich für eine gendersensible Jungenarbeit und machen Angebote speziell für Jungen. Wie kamen Sie dazu?

  • Durch verschiedene Projekte an Schulen, Kinder, - und Jugendeinrichtungen mit geschlechtshomogenen Gruppen haben wir festgestellt, dass Jungen eine spezielle Förderung und auch ein gänzlich anderes Angebot brauchen um wirklich nachhaltig zu arbeiten. Deshalb bietet Stattwerke e.V. seit einigen Jahren nun schon speziell auf Jungen zugeschnittene Angebote an.

 Welche konkreten Angebote bieten Sie für Jungen an und welche Jungen erreichen Sie damit?

  • Ziel des Vereins ist es u.a. Geschlechterdemokratie zu fördern und Geschlechterhierarchien insbesondere in der Berufsarbeit abzubauen. Mit dem Projekt "Mensch Junge!" widmet sich der Verein der Förderung von Jungen und der Beratung von Schülern und jungen Erwachsenen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Das Projekt "Mensch Junge!" widmet sich auch der Stärkung der sozialen Kompetenzen von Jungen und jungen männlichen Erwachsenen, insbesondere der „Verhaltensauffälligen“.

Wie wurden Sie auf Neue Wege für Jungs aufmerksam?

  • Stattwerke e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht im Landkreis Ostprignitz-Ruppin DIE Anlaufstelle für gendersensible Jungenarbeit zu sein. Um Netzwerke zu knüpfen und regional verankert zu sein sucht man natürlich nach kompetenten partnern und so sind wir „zwangsläufig“ auf Neue Wege für Jungs aufmerksam geworden. Neue Wege für Jungs ist nun mal DAS bundesweite Netzwerk für Jungenarbeit.

 Was sind die Vorteile der Netzwerkpartnerschaft, warum haben Sie sich dazu entschieden?

  • Die Netzwerkpartnerschaft soll unseren regionalen und überregionalen Bekanntheitsgrad fördern und unsere regionale Verankerung als Fachstelle für geschlechtsbezogene Jungenarbeit fördern. Das Einbinden in der Pressearbeit von Neue Wege für Jungs und der Austausch mit anderen Netzwerkpartnern.

Bieten Sie auch Jungenaktionen am Boys’Day – Jungen-Zukunftstag an oder planen diese?

  • Nichts konkretes aber die Vorplanungen laufen schon.

 Wie unterstützen Sie Jungen, „neue Wege“ zu gehen, und wie sehen diese neuen Wege aus?

  • Durch verschiedene gendersensible Projekte, „klassische“ Anti-Aggressions-Projekte und von uns immer weiterentwickelte, bzw. dem Klientel angepasste Projekte beschreiten wir mit/für die Jungen oftmals Neue Wege, die sie so in ihren bisherigen Handeln und Denkweisen noch nicht beschritten haben.